Samsung: Smartphone-Sparte ruft wegen Speicherkrise Notstand aus
Die stark gestiegenen Speicherpreise sollen bei Samsungs Mobilgerätesparte zu drastischen Folgen führen. Der Konzern hat intern den Notfall ausgerufen und will massive Einsparungen vornehmen. Für die Kundschaft sind dies alles andere als gute Nachrichten.
Laut eines Berichts des südkoreanischen Portals Financial News hat nach den Abteilungen für Weiße Ware und Fernseher nun auch die "Mobile Experience" Division von Samsung Electronics intern ein "Notfall-Management-System" eingeführt, mit dessen Hilfe man versucht, in allen möglichen Bereichen Einsparungen zu erzielen. Neben der Speicherkrise sollen auch die steigenden Logistikkosten durch die in Folge des US-israelischen Kriegs gegen Iran eine Ursache für die Probleme von Samsung Electronics sein.
Samsung soll jetzt angeordnet haben, dass die im Notfall-Modus befindlichen Sparten ihre Kosten in allen Bereichen um mindestens 30 Prozent reduzieren sollen. Dazu gehört auch, dass Samsung seinen Mitarbeitern bei allen Geschäftsreisen nur noch Economy-Sitzplätze bucht. Zudem hat Samsung angeblich begonnen, Anreize für ältere Mitarbeiter zu schaffen, durch die sie sich dazu bewegen lassen sollen, früher in Ruhestand zu gehen.
Eine spartenweite Senkung aller Kosten um fast ein Drittel dürfte langfristig nicht nur zu einer schrumpfenden Zahl von Mitarbeitern und Einschränkungen bei Geschäftsreisen führen. Sollte der Kostendruck weiter so hoch bleiben, dürfte Samsung auch mit geringeren Budgets für Forschung und Entwicklung rund um mobile Geräte arbeiten, was letztlich dazu führt, dass Smartphones & Co zwar wegen der höheren Speicherkosten für die Endkunden teurer werden, aber (noch) weniger Neuerungen bieten dürften als bisher.
Siehe auch:
Speichersparte trägt zur Krise bei, Mobilsparte leidet
Während die Speichersparte von Samsung als einer der dominanten Anbieter von Arbeits- und Flash-Speicher gigantische Gewinne macht, geraten andere Unternehmensteile des südkoreanischen Elektronikriesen offenbar zunehmend in Schieflage. Hintergrund sind die auch für Samsungs Abteilungen für Smartphones, Tablets, Fernseher und Unterhaltungselektronik stark gestiegenen Kosten.Laut eines Berichts des südkoreanischen Portals Financial News hat nach den Abteilungen für Weiße Ware und Fernseher nun auch die "Mobile Experience" Division von Samsung Electronics intern ein "Notfall-Management-System" eingeführt, mit dessen Hilfe man versucht, in allen möglichen Bereichen Einsparungen zu erzielen. Neben der Speicherkrise sollen auch die steigenden Logistikkosten durch die in Folge des US-israelischen Kriegs gegen Iran eine Ursache für die Probleme von Samsung Electronics sein.
Samsung soll jetzt angeordnet haben, dass die im Notfall-Modus befindlichen Sparten ihre Kosten in allen Bereichen um mindestens 30 Prozent reduzieren sollen. Dazu gehört auch, dass Samsung seinen Mitarbeitern bei allen Geschäftsreisen nur noch Economy-Sitzplätze bucht. Zudem hat Samsung angeblich begonnen, Anreize für ältere Mitarbeiter zu schaffen, durch die sie sich dazu bewegen lassen sollen, früher in Ruhestand zu gehen.
Eine spartenweite Senkung aller Kosten um fast ein Drittel dürfte langfristig nicht nur zu einer schrumpfenden Zahl von Mitarbeitern und Einschränkungen bei Geschäftsreisen führen. Sollte der Kostendruck weiter so hoch bleiben, dürfte Samsung auch mit geringeren Budgets für Forschung und Entwicklung rund um mobile Geräte arbeiten, was letztlich dazu führt, dass Smartphones & Co zwar wegen der höheren Speicherkosten für die Endkunden teurer werden, aber (noch) weniger Neuerungen bieten dürften als bisher.
Zusammenfassung
- Samsungs Mobilgerätesparte hat intern den Notfall ausgerufen
- Stark gestiegene Speicherpreise setzen den Konzern massiv unter Druck
- Kosten sollen in allen Bereichen um mindestens 30 Prozent sinken
- Mitarbeiter erhalten bei Geschäftsreisen nur noch Economy-Sitzplätze
- Ältere Mitarbeiter sollen durch Anreize früher in Ruhestand gehen
- Auch steigende Logistikkosten durch geopolitische Krisen sind Ursache
- Smartphones könnten teurer werden und zugleich weniger Neuerungen bieten
Siehe auch:
- Speicherkrise: Samsung Mittelklasse-Smartphones kosten bis 800 Euro
- 30 % teurere Speicherchips: Samsung will KI-Anbieter richtig schröpfen
- Samsung Galaxy S26, S26+ & S26 Ultra doch mit Gratis-Speicherupgrade
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