Speicherkrise: Samsung Mittelklasse-Smartphones kosten bis 800 Euro

Samsung bereitet aktuell den Launch der Galaxy-A-Serie in neuen Versionen vor. Die jetzt aufgetauchten Preise für Frankreich machen deutlich, dass die Speicherkrise auch beim Galaxy A37 und Galaxy A57 voll einschlägt. Die teuerste Version des A57 kostet 800 Euro.
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Samsung zieht die Preise der A-Serie um 70-80 Euro an

Ein Mittelklasse-Smartphone zum Flaggschiff-Preis? Genau das wird Samsung mit dem Galaxy A57 in naher Zukunft bieten, wobei es dafür neben den hohen Speicherkosten in Folge des KI-Booms auch noch einen zweiten Grund gibt. Das neue Modell wird nämlich erstmals auch in einer dritten Speichervariante mit beachtlichen 512 GB Speicher erhältlich sein.
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Genau diese ist es auch, welche ab dem 10. April 2026 mit dem Einzelhandelsstart des Samsung Galaxy A57 mit einer offiziellen unverbindlichen Preisempfehlung von 799 Euro auf den Markt kommt. Zu diesem Preis bekommt man aktuell bereits viele Flaggschiff-Smartphones aus dem letzten Jahr, die ebensoviel Speicher bieten aber oft auch mehr Performance und bessere Kameras mitbringen.

  • Galaxy A37 5G (128 GB / 6 GB): 449 Euro
  • Galaxy A37 5G (256 GB / 8 GB): 529 Euro
  • Galaxy A57 5G (128 GB / 8 GB): 549 Euro
  • Galaxy A57 5G (256 GB / 8 GB): 599 Euro
  • Galaxy A57 5G (512 GB / 8 GB): 799 Euro

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Die Preistabelle für das Galaxy A37 und Galaxy A57, die jetzt von dem französischen Portal Dealabs veröffentlicht wurde, macht auch für die anderen Speichervarianten beider Modelle deutlich, dass die Preise auch in Samsungs Mittelklasse kräftig anziehen. So kostet das Galaxy A37 mit 128 Gigabyte Flash-Speicher mindestens 449 Euro, nachdem das A36 im letzten Jahr noch für schmale 379 Euro in der "kleinsten" Version erschien.

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Beim Galaxy A57 geht es mit einem Einstiegspreis von 549 Euro für die Ausgabe mit 128 GB ebenfalls 70 Euro teurer los als im Vorjahr, denn das A56 startete einst für 479 Euro. Die anderen Versionen mit 256 GB Flash kosten jeweils ebenfalls 70-80 Euro mehr. Die teuerste Version des Galaxy A57 mit 512 GB hat kein Gegenstück aus dem Vorjahr, führt Samsung diese Option doch erstmals mit dem neuen Modell ein.

Die technischen Neuerungen halten sich unterdessen in Grenzen. Das Galaxy A37 erhält immerhin ein Upgrade auf den aus dem Galaxy A55 von 2024 bekannten Samsung Exynos 1480, während im Galaxy A57 der neue Exynos 1680 mit einer geänderten Struktur der Cluster der CPU-Kerne und einer daraus resultierenden Leistungssteigerung seinen Dienst tut.

Angesichts der Erwartungen an den aufgrund der Speicherkrise und weiterer Faktoren für das Jahr 2026 wohl schrumpfenden Verkaufszahlen dürfte Samsung wohl vor allem versuchen, "auf Nummer sicher zu gehen", was seine Smartphone-Strategie angeht. Wer aktuell ein gutes Samsung-Smartphone mit 512 Speicher sucht, kann unterdessen laut dem WinFuture-Preisvergleich bequem zum Galaxy S25 greifen, das in dieser Variante aktuell für rund 800 Euro zu haben ist.

Einen kleinen Hoffnungsschimmer bezüglich der Preiserhöhungen bei der Galaxy A-Serie gibt es für deutsche Kunden: weil in Frankreich höhere Abgaben fällig werden, könnten die Geräte hierzulande allesamt zwischen 10 und 20 Euro weniger kosten als oben angegeben.

Zusammenfassung
  • Samsung plant den Start von Galaxy A37 und A57 ab dem 10. April 2026
  • Die teuerste Version des Galaxy A57 mit 512 GB kostet 799 Euro
  • Die Speicherkrise durch den KI-Boom treibt die Preise deutlich hoch
  • Das Galaxy A37 startet bei 449 Euro, das sind 70 Euro mehr als zuvor
  • Das Galaxy A57 ist mit 549 Euro Einstiegspreis ebenfalls 70 Euro teurer
  • Im Galaxy A57 arbeitet der neue Exynos 1680 mit mehr CPU-Leistung
  • Deutsche Preise könnten dank geringerer Abgaben etwas niedriger ausfallen

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