Preisexplosion dank Speicherkrise:
Samsung Galaxy S26 wohl viel teurer

Noch tappen wir, was die Preisgestaltung beim Galaxy S26 und den Schwestermodellen angeht, einigermaßen im Dunkeln. Kürzlich zeich­nete sich ab, dass die Preise zulegen werden. Ein europäischer Händler deutet jetzt an, dass Kunden ein wahrer Preisschock droht.
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Enormer Anstieg laut osteuropäischem Händler

Das Galaxy S26 und seine größeren Schwestermodelle werden offenbar erheblich mehr kosten als bisher. Dies geht aus Angaben eines europäischen Händlers hervor, der alle Modelle der neuen Serie von Top-Smartphones von Samsung bereits vorab gelistet hat - zu erheblich höheren Preisen als die Vorgängermodelle. Noch hat Samsung die Preise aber nicht offiziell bestätigt.

Folgende Preise werden auf der Website des bulgarischen Händlers Pic.bg für die Smartphones der Galaxy S26-Serie genannt:

  • S26 256GB = 1199 Euro
  • S26 512GB = 1429 Euro
  • S26 Plus 256GB = 1499 Euro
  • S26 Plus 512GB = 1729 Euro
  • S26 Ultra 256GB = 1739 Euro
  • S26 Ultra 512GB = 1969 Euro
  • S26 Ultra 1TB = 2329 Euro

Anzumerken ist dabei, dass der Händler die Geräte auch anhand ihrer jeweiligen eindeutigen Modellnummern listet, also offenbar von einem Distributor konkrete Angaben zur S26-Serie erhalten hat. Außerdem werden die Preise im üblichen Format genannt, nicht etwa mit Kommastellen oder Ähnlichem. Der extreme Preisunterschied gegenüber dem Galaxy S25, S25+ und S25 Ultra lässt uns aber dennoch einige Zweifel haben.

Basispreis 300 Euro höher als bisher?

Treffen die Preisangaben aus Bulgarien in dieser Form zu, würde dies einen Anstieg des Einstiegspreises beim Galaxy S26 um ganze 300 Euro bedeuten, vor allem weil Samsung auf das Basismodell mit 128 GB internem Flash-Speicher verzichtet. Kostete das Galaxy S25 mit 256 GB in Deutschland noch 959 Euro, so verlangt man nun offenbar enorme 1199 Euro - ein Plus von 240 Euro.

Beim Galaxy S26+ geht es laut der Preisliste aus Bulgarien bei enormen 1499 Euro los. Hier steigt der Basispreis somit um kräftige 250 Euro. Natürlich bleibt auch das Galaxy S26 Ultra nicht verschont und kostet angeblich mindestens 1739 Euro. Der Preisanstieg würde hier wohl enormen 290 Euro entsprechen.

Speicher-Upgrades nur gegen viel Geld

Wer sich die Preistabelle ansieht, stellt zudem schnell fest, dass Samsung sich die Speicherupgrades in diesem Jahr wohl fürstlich bezahlen lässt. Will man den Speicher auf 512 GB verdoppeln, werden bei allen Modellen 230 Euro Aufpreis fällig. Soll es ein ganzes Terabyte sein, steigt der Preis des Galaxy S26 Ultra scheinbar auf enorme 2329 Euro. Das sind ganze 520 Euro mehr als beim Vorgängermodell mit gleicher Speicherkapazität.

Hintergrund der scheinbar extrem steigenden Preise für Samsungs neue High-End-Smartphones ist natürlich die durch den KI-Boom ausgelöste Speicherkrise. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Preise für DDR5-RAM bis Ende des nächsten Monats noch einmal um das Doppelte steigen könnten. Auch bei Flash-Speicher wird eine weitere, enorme Preissteigerung erwartet.

Dass ausgerechnet Samsung seine Preise so stark anheben würde, dürften wohl die wenigsten Kunden erwarten. Die erwähnten Marktbeobachter hatten kürzlich noch erklärt, dass Samsung aufgrund seiner führenden Position im Markt deutlich besser positioniert ist als kleinere Anbieter, wenn es darum geht, die Preise seiner Smartphones durch den Einkauf großer Mengen und hohe Stückzahlen an produzierten Geräten zumindest mittelfristig auf einem gerade noch erträglichen Niveau zu halten.
Zusammenfassung
  • Galaxy S26-Serie soll laut europäischem Händler deutlich teurer werden
  • Preis des Basismodells könnte um bis zu 300 Euro auf 1199 Euro steigen
  • Auch S26+ und S26 Ultra mit Preisanstiegen von 250 bzw. 290 Euro
  • Speicherupgrades werden mit satten 230 Euro Aufpreis besonders teuer
  • Grund für die drastischen Preiserhöhungen ist die aktuelle Speicherkrise
  • KI-Boom treibt Preise für DDR5-RAM und Flash-Speicher in die Höhe
  • Samsung könnte trotz Marktposition die Preise nicht auf stabilem Niveau halten

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