F-47: Triebwerkshersteller enthüllt mögliches Design des Next-Gen-Jets
Pratt & Whitney gewährt in einem Video zum XA103-Triebwerk einen möglichen Blick auf den künftigen US-Kampfjet F-47. Das Design verzichtet auf ein Seitenleitwerk und setzt auf Canards. Experten halten die Optik allerdings eher für ein Ablenkungsmanöver.
Das im Video gezeigte Design weist markante Merkmale auf. Auffällig sind die trapezförmigen Tragflächen und die Canards (also mit dem Höhenleitwerk vor den Tragflächen), während auf ein klassisches Seitenleitwerk verzichtet wird. Das Fehlen vertikaler Steuerflächen reduziert die Radarsignatur erheblich, da diese Radarwellen stark reflektieren. Diese Konfiguration deutet auf den Versuch hin, extreme Wendigkeit mit fortschrittlichen Stealth-Eigenschaften zu kombinieren. Zudem sind flache 2D-Schubvektor-Düsen erkennbar, die in ihrer Funktionsweise an die der F-22 erinnern.
Der eigentliche Fokus der Veröffentlichung liegt auf dem Antrieb. Das XA103 ist ein adaptives Triebwerk, das im Rahmen des "Next Generation Adaptive Propulsion" (NGAP) Programms entwickelt wird. Es kann im Flug den Nebenstromanteil variieren und so nahtlos zwischen verschiedenen Modi wechseln:
Die Entwicklung dieses Antriebs erfolgt fast vollständig in einer digitalen Umgebung. Pratt & Whitney investierte eigenen Angaben nach im Jahr 2025 rund 30 Millionen Dollar in diese Infrastruktur. Durch den Einsatz eines "Digitalen Zwillings" sollen Ingenieure Fehler frühzeitig erkennen und die physischen Testphasen deutlich verkürzen. Dies ermöglicht eine agilere Entwicklung, um schneller auf neue Bedrohungen reagieren zu können.
Glaubt ihr, dass das Video das echte Design zeigt oder führt uns der Hersteller an der Nase herum? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Siehe auch:
Neuer Blick auf den F-47 Stealth-Jäger?
Pratt & Whitney hat vor einigen Tagen ein Update zum Entwicklungsstand des XA103-Triebwerks veröffentlicht. Das Video zeigt ein computergeneriertes Flugzeug, das starke Ähnlichkeiten mit dem erwarteten Boeing F-47 aufweist. Das Modell gilt als Kernstück des "Next Generation Air Dominance" (NGAD) Programms der US-Regierung. Es soll die F-22 Raptor ablösen und die Luftüberlegenheit für die kommenden Jahrzehnte sichern.Das im Video gezeigte Design weist markante Merkmale auf. Auffällig sind die trapezförmigen Tragflächen und die Canards (also mit dem Höhenleitwerk vor den Tragflächen), während auf ein klassisches Seitenleitwerk verzichtet wird. Das Fehlen vertikaler Steuerflächen reduziert die Radarsignatur erheblich, da diese Radarwellen stark reflektieren. Diese Konfiguration deutet auf den Versuch hin, extreme Wendigkeit mit fortschrittlichen Stealth-Eigenschaften zu kombinieren. Zudem sind flache 2D-Schubvektor-Düsen erkennbar, die in ihrer Funktionsweise an die der F-22 erinnern.
Pratt & Whitney zeigt Entwicklung neuer Triebwerke - und die F-47?
Zweifel an Echtheit des Designs
Ob es sich dabei tatsächlich um das finale Aussehen des Jets handelt, darf allerdings bezweifelt werden. Wie The Aviationist schreibt, handelt es sich hierbei höchstwahrscheinlich nur um ein Platzhalter-Konzept. In der Vergangenheit haben sowohl die US Air Force als auch Boeing bewusst verfremdete Grafiken veröffentlicht. Ziel dieser Strategie ist es wenig überraschend, die tatsächlichen technischen Spezifikationen und Designmerkmale vor ausländischen Nachrichtendiensten zu schützen.Der eigentliche Fokus der Veröffentlichung liegt auf dem Antrieb. Das XA103 ist ein adaptives Triebwerk, das im Rahmen des "Next Generation Adaptive Propulsion" (NGAP) Programms entwickelt wird. Es kann im Flug den Nebenstromanteil variieren und so nahtlos zwischen verschiedenen Modi wechseln:
- Hocheffizienz-Modus: Für lange Patrouillenflüge und eine erhöhte Reichweite.
- Hochleistungs-Modus: Für maximalen Schub in Kampfsituationen.
Die Entwicklung dieses Antriebs erfolgt fast vollständig in einer digitalen Umgebung. Pratt & Whitney investierte eigenen Angaben nach im Jahr 2025 rund 30 Millionen Dollar in diese Infrastruktur. Durch den Einsatz eines "Digitalen Zwillings" sollen Ingenieure Fehler frühzeitig erkennen und die physischen Testphasen deutlich verkürzen. Dies ermöglicht eine agilere Entwicklung, um schneller auf neue Bedrohungen reagieren zu können.
Glaubt ihr, dass das Video das echte Design zeigt oder führt uns der Hersteller an der Nase herum? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Pratt & Whitney zeigt im Video ein mögliches Design des F-47-Jets
- Das Flugzeugdesign verzichtet auf ein klassisches Seitenleitwerk
- Canards und fehlende Seitenflosse sollen die Radarsignatur senken
- Experten vermuten ein Ablenkungsmanöver statt des echten Designs
- Das adaptive XA103-Triebwerk wechselt zwischen Effizienz und Schub
- Der F-47 soll die F-22 Raptor ablösen und Lufthoheit langfristig sichern
- Pratt & Whitney investierte 2025 rund 30 Millionen Dollar in Digitaltechnik
Siehe auch:
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- Im Kampf gegen Ukraine-Drohnen schießt Russland eigenen Kampfjet ab
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