Im Kampf gegen Ukraine-Drohnen schießt Russland eigenen Kampfjet ab
Die russische Luftabwehr schoss bei der Abwehr ukrainischer Drohnenangriffe über der Krim versehentlich einen eigenen Kampfjet ab. Die Besatzung konnte sich retten, während ukrainische Drohnen erfolgreich ein Öldepot angriffen.
Der Sprecher der ukrainischen Marine, Dmytro Pletenchuk, bestätigte den Vorfall gegenüber ukrainischen Medien: "Sie wehrten die ukrainischen Angriffe so eifrig ab, dass sie heute ihr eigenes Flugzeug über der Krim abschießen konnten." Wie die Nachrichtenagentur RBC-Ukraine berichtet, wurden durch die ukrainische Aufklärung Funksprüche abgefangen, die das Feuer in beiden Triebwerken der Su-30SM und das Aussteigen der Besatzung bestätigten.
Das Mehrzweck-Kampfflugzeug war in der nordwestlichen Region der besetzten Halbinsel im Einsatz, als es von der eigenen Luftabwehr getroffen wurde. Die Su-30SM ist ein zweisitziger Langstrecken-Abfangjäger, der auf dem bewährten Su-27-Design basiert und über moderne Avionik sowie Luft-Luft- und Luft-Boden-Bewaffnung verfügt. Das Flugzeug kostet etwa 50 Millionen Dollar und gilt als eines der modernsten Kampfflugzeuge der russischen Luftwaffe.
Das strategisch wichtige Gvardeyskoye dient den russischen Besatzern als Startplatz für Shahed-Drohnen gegen die Ukraine. Dort befinden sich auch Lager für russische Drohnen und andere militärische Ausrüstung. Der Flugplatz liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von Simferopol und hat sich seit der russischen Besetzung 2014 zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt entwickelt.
Zusätzlich griffen ukrainische Drohnen Energieinfrastruktur tief im russischen Hinterland an. Die ukrainischen Spezialeinheiten bestätigten den Angriff auf eine Ölraffinerie im Oblast Saratov, das etwa 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Im Oblast Wolgograd verursachte ein Drohneneinschlag einen Brand in einem Umspannwerk.
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Siehe auch:
Friendly Fire über der Krim
Russische Luftverteidigungssysteme haben bei der Abwehr ukrainischer Drohnenangriffe über der besetzten Krim versehentlich einen eigenen Kampfjet abgeschossen. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 17. Oktober, als ukrainische Drohnen mehrere Ziele auf der Halbinsel angriffen. Bei dem abgeschossenen Flugzeug handelt es sich um eine Su-30SM, deren zweiköpfige Besatzung sich mit dem Schleudersitz retten konnte.Der Sprecher der ukrainischen Marine, Dmytro Pletenchuk, bestätigte den Vorfall gegenüber ukrainischen Medien: "Sie wehrten die ukrainischen Angriffe so eifrig ab, dass sie heute ihr eigenes Flugzeug über der Krim abschießen konnten." Wie die Nachrichtenagentur RBC-Ukraine berichtet, wurden durch die ukrainische Aufklärung Funksprüche abgefangen, die das Feuer in beiden Triebwerken der Su-30SM und das Aussteigen der Besatzung bestätigten.
Das Mehrzweck-Kampfflugzeug war in der nordwestlichen Region der besetzten Halbinsel im Einsatz, als es von der eigenen Luftabwehr getroffen wurde. Die Su-30SM ist ein zweisitziger Langstrecken-Abfangjäger, der auf dem bewährten Su-27-Design basiert und über moderne Avionik sowie Luft-Luft- und Luft-Boden-Bewaffnung verfügt. Das Flugzeug kostet etwa 50 Millionen Dollar und gilt als eines der modernsten Kampfflugzeuge der russischen Luftwaffe.
Öldepot in Flammen
Parallel zu dem Zwischenfall mit dem eigenen Kampfjet gelang es ukrainischen Drohnen, ein Öldepot nahe dem Flugplatz Gvardeyskoye zu treffen. Das Depot der ATAN-Tankstellenkette, das zur Firma Kedr gehört, stand in Flammen. Kedr betreibt das größte Tankstellennetz auf der Krim und verfügt über ein ausgedehntes Netz von Lagern und Tankwagen, was das Unternehmen zu einem strategisch wichtigen Ziel macht.Das strategisch wichtige Gvardeyskoye dient den russischen Besatzern als Startplatz für Shahed-Drohnen gegen die Ukraine. Dort befinden sich auch Lager für russische Drohnen und andere militärische Ausrüstung. Der Flugplatz liegt etwa 50 Kilometer nordöstlich von Simferopol und hat sich seit der russischen Besetzung 2014 zu einem wichtigen militärischen Stützpunkt entwickelt.
Weitere Angriffe
Die ukrainischen Streitkräfte beschränkten ihre nächtlichen Operationen nicht auf die Krim. In der russischen Stadt Sotschi, etwa 400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, wurde ebenfalls die Luftabwehr gegen Raketenangriffe aktiviert.Zusätzlich griffen ukrainische Drohnen Energieinfrastruktur tief im russischen Hinterland an. Die ukrainischen Spezialeinheiten bestätigten den Angriff auf eine Ölraffinerie im Oblast Saratov, das etwa 800 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt liegt. Im Oblast Wolgograd verursachte ein Drohneneinschlag einen Brand in einem Umspannwerk.
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Zusammenfassung
- Russische Luftabwehr schoss versehentlich eigenen Su-30SM Kampfjet ab
- Besatzung des abgeschossenen Jets konnte sich mit Schleudersitzen retten
- Ukrainische Drohnen trafen gleichzeitig ein strategisches Öldepot bei Flugplatz
- Der Militärflugplatz Gvardeyskoye dient als Shahed-Drohnen-Startplatz
- Ukrainische Angriffe erreichten auch Ziele in Sotschi, Saratov und Wolgograd
- Teure Su-30SM zählt zu den modernsten Kampfflugzeugen Russlands
Siehe auch:
- Ukraine gelingt Schlag gegen seltene russische Be-12-Wasserflugzeuge
- Ukraine zerstört von russischem Militär genutztes Radioteleskop
- Autonome Angriffs-Entscheidung: Ukraine setzt erstmals auf KI-Drohnen
- Sojus-5: Russland will endlich von Ukraine unabhängig werden
- Ukraine jagt russische Drohnen - mit Schrotflinten aus offenen Cockpits
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