Aus für PC Game Pass? Microsoft plant wohl Verschmelzung von Tarifen

Nach der deutlichen Preiserhöhung Ende 2025 kehrt beim Xbox Game Pass keine wirkliche Ruhe ein. Denn Microsoft prüft offenbar eine erneute Zusammenlegung von Abo-Stufen und die Integration weiterer Drittanbieter-Dienste.
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Neue Pläne für die Game-Pass-Zukunft

Microsoft hatte seinen Xbox Game Pass Ende 2025 massiv umgebaut. Neben neuen Tarifen brachte die Umstrukturierung auch einen deutlichen Preisanstieg mit sich, den sich viele Kunden nicht gefallen ließen. Neue Informationen deuten jetzt darauf hin, dass Redmond schon wieder an einer Anpassung seines Gaming-Abos arbeitet. Im Fokus steht dabei angeblich eine weitere Konsolidierung des Angebots, die vor allem PC-Spieler betreffen dürfte.

Ziel soll es sein, die Fragmentierung zwischen Konsole und Windows-PC langfristig aufzuheben und das Service-Modell profitabler zu gestalten. Es wäre ein logischer Schritt, nachdem es immer wieder hieß, die kommende Xbox-Hardware sei näher an einem PC als einer Konsole.


Verschmelzung von Tarifen

Konkret diskutiert der Konzern intern angeblich die Zusammenlegung des "PC Game Pass" und des günstigeren "Xbox Game Pass Premium". Bislang existieren beide als getrennte Tarife, wobei die PC-Variante 14,99 Euro und die Premium-Version 12,99 Euro im Monat kostet. Diese Maßnahme würde die Preisstruktur vereinfachen, birgt jedoch das Risiko, preissensible Konsolenspieler zu verprellen, die an PC-Features kein Interesse haben.

Diese Informationen gehen auf einen Bericht von The Verge zurück. Wie es dort heißt, befinden sich Microsofts Überlegungen jedoch noch in einem frühen Stadium. Das Unternehmen suche zudem aktiv nach Wegen, das Abonnement durch Bündelung mit weiteren externen Diensten aufzuwerten, um die Akzeptanz für die Preisgestaltung zu sichern.

Mehr Drittanbieter und Cloud

Bereits heute sind EA Play und Ubisoft+ feste Bestandteile bestimmter Game-Pass-Stufen. Im Oktober 2025 wurde zudem das "Fortnite Crew"-Abo integriert. Die Strategie zielt darauf ab, den Game Pass als zentralen Aggregator für Gaming-Inhalte zu positionieren. Welche konkreten Anbieter als nächstes folgen könnten, ist noch offen, spekuliert wird jedoch über Dienste aus dem Entertainment-Sektor oder spezifische Publisher-Kataloge, die bisher eigenständig agieren.

Parallel dazu bereitet Microsoft offenbar Tests für ein kostenloses Xbox Cloud Gaming vor, das werbefinanziert sein könnte. Das würde Spielern ohne leistungsstarke Hardware und ohne kostenpflichtiges Abo den Zugang zum Ökosystem ermöglichen. Ein solches Modell würde kurze Werbeunterbrechungen vor dem Spielstart oder während Ladezeiten beinhalten. Für Microsoft wäre das ein wichtiger Schritt, um die Nutzerbasis zu erweitern.

Zeitplan für die Anpassungen

Anwender müssen jedoch keine sofortigen Änderungen befürchten. Die Umsetzung dieser Strukturreformen wird laut den vorliegenden Berichten nicht mehr im Jahr 2026 erwartet. Microsoft dürfte zunächst die langfristigen Auswirkungen der letzten Preiserhöhung analysieren, bevor das Unternehmen erneut an den Stellschrauben dreht. Die Trennung zwischen PC- und Konsolen-Abonnements ist historisch gewachsen, passt aber immer weniger in das Konzept eines plattformübergreifenden Ökosystems, das Microsoft unter der Leitung von Phil Spencer in den letzten fünf Jahren unter dem Slogan "Alles ist eine Xbox" forciert hat.

Was haltet ihr von einer möglichen Zusammenlegung der Tarife? Würdet ihr für weitere integrierte Spielebibliotheken oder Medienangebote einen noch höheren Preis zahlen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

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Zusammenfassung
  • Microsoft plant wohl weitere Konsolidierung des Xbox Game Pass Angebots
  • Mögliche Zusammenlegung von PC Game Pass und Xbox Game Pass Premium
  • Fragmentierung zwischen Konsole und PC soll anscheinend aufgehoben werden
  • Integration weiterer Drittanbieter-Dienste wird als Aufwertung angestrebt
  • Werbefinanziertes kostenloses Xbox Cloud Gaming befindet sich in Planung
  • Umsetzung der Strukturreformen wird nicht mehr im Jahr 2026 erwartet

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