Bald kostenlos? Microsoft bereitet Xbox Cloud Gaming mit Werbung vor

Plant Microsoft eine Revolution für sein Xbox Cloud Gaming? Der Dienst könnte bald kostenlos nutzbar sein - fi­nan­ziert durch Wer­bung. Doch ein Leak deutet auf einen Haken hin: Die Spielzeit soll bei diesem Modell wohl strikt limitiert sein.
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Xbox Cloud Gaming mit Werbung rückt näher

Microsoft bereitet offenbar eine grundlegende Änderung für Xbox Cloud Gaming vor, um den Dienst einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Statt des kostenpflichtigen "Game Pass Ultimate"-Abonnements könnte bald eine werbefinanzierte Gratis-Option zur Verfügung stehen.

Damit würden die Redmonder die Einstiegshürden in das Ökosystem massiv senken. Im Fokus der aktuellen Berichte steht ein Modell, das Spiele-Streaming gegen das Betrachten von Werbespots erlaubt.

Nutzer müssten für den kostenlosen Zugang allerdings Einschränkungen hinnehmen. Ein aufgetauchtes Werbemotiv deutet auf eine strikte Begrenzung der Spielzeit hin, die bei einer Stunde pro Sitzung liegen könnte. Nach Ablauf dieser Zeit oder vor dem Start ist voraussichtlich das Ansehen von Werbung erforderlich, um weiterzuspielen.



Insider-Bericht zur Werbestrategie

Die Informationen über den bevorstehenden Start stammen aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen. Wie unter anderem Windows Central berichtet, befinden sich interne Tests in einer fortgeschrittenen Phase. Bereits Ende 2025 gab es konkrete Hinweise auf Testläufe mit sogenannten Pre-Roll-Ads, also Werbevideos vor dem Spielstart.


Technisch basiert der Dienst weiterhin auf angepasster Xbox Series X-Hardware in den Microsoft-Rechenzentren. Das bedeutet, dass die Performance und Grafikqualität dem aktuellen Konsolenstandard entsprechen. Unklar bleibt, ob die Werbung ausschließlich vor dem Spiel läuft oder ob - ähnlich wie bei linearem Fernsehen oder YouTube - auch Unterbrechungen mitten im Gameplay (Mid-Rolls) geplant sind.

Umfang der Bibliothek und Technik

Inhaltlich dürfte sich das werbefinanzierte Angebot kaum von der Bezahlversion unterscheiden. Neben dem regulären Game Pass-Katalog spielt die Funktion "Stream Your Own Game" eine zentrale Rolle. Die erlaubt das Streamen digital erworbener Titel, auch wenn diese nicht Teil des Abonnements sind. Zuletzt wurde dieser Bereich um rund 50 Titel erweitert, darunter namhafte Spiele wie Resident Evil 3 und Octopath Traveler. Damit könnte das Gratis-Modell zudem auch attraktiv für Nutzer mit bestehender digitaler Bibliothek sein.

Die voraussichtlichen Eckdaten des neuen Modells im Überblick:

  • Zugang: funktioniert ohne Konsole auf PC, Handhelds, Smart-TVs etc.
  • Finanzierung: kostenlos durch Werbeblöcke (vermutlich Pre-Rolls).
  • Zeitlimit: Sitzungen sind voraussichtlich auf 60 Minuten begrenzt ("1 Stunde werbefinanzierte Spielzeit pro Sitzung").
  • Infrastruktur: Nutzung der Server-Blades in 29 Ländern für hohe Abdeckung.

Ein gestaffelter Rollout erscheint wahrscheinlich. Microsoft nutzt häufig öffentliche Beta-Phasen für neue Plattform-Features, um die Serverlast zu steuern. Ein plötzlicher Ansturm nicht zahlender Nutzer würde zu hohe Anforderungen an die Kapazitäten stellen, weshalb das Unternehmen vermutlich zunächst bestimmte Regionen freischalten wird, bevor der Dienst global verfügbar ist.

Würdet ihr eine Werbeunterbrechung für kostenloses Cloud Gaming in Kauf nehmen oder bleibt ihr lieber beim klassischen Abo? Schreibt uns eure Meinung dazu gerne in die Kommentare. Wir sind gespannt auf eure Sichtweise! Bundle: 3 Games für nur 49 Euro Jetzt bei Media Markt zusammenstellen! Zum Angebot
Zusammenfassung
  • Microsoft plant werbefinanziertes Gratis-Modell für Xbox Cloud Gaming
  • Spielzeit voraussichtlich auf 60 Minuten pro Sitzung begrenzt
  • Werbespots müssen vor dem Spielstart oder nach Zeitablauf angesehen werden
  • Technische Basis bleibt angepasste Xbox Series X-Hardware in Rechenzentren
  • Streaming eigener digitaler Spielebibliothek auch im Gratis-Modell möglich
  • Zugänglich auf PC, Handhelds und Smart-TVs ohne Konsolenpflicht
  • Gestaffelter Rollout in 29 Ländern zur Steuerung der Serverlast wahrscheinlich

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