Bitter für Microsoft: Sogar Steam Deck beliebter als Xbox Series X

Alarmstufe Rot für Microsoft: Laut dem neuen GDC-Report stürzt die Xbox Series X|S in der Gunst der Entwickler ab. Nur noch 20 Pro­zent der Studios planen Projekte für die Konsole - damit ist sie mittlerweile unbeliebter als das Steam Deck.
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Entwickler meiden Xbox-Plattform

Die Attraktivität der Xbox Series X|S als Entwicklungsplattform hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Während der PC seine Vormachtstellung behauptet und Sony sowie Nintendo das Interesse der Studios erfolgreich bindet, rutscht Microsofts Hardware in der Gunst der Kreativen spürbar ab.

Das ist das Ergebnis einer umfassenden Befragung von über 2300 Branchen­vertretern, die den Wandel der Spieleschmieden für das Jahr 2026 offenlegt. Der Trend hin zu einer plattformunabhängigen Strategie seitens Microsoft scheint direkte und folgenschwere Auswirkungen auf die Ressourcen­planung der Studios zu haben.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und zeigen erneut die Dominanz des Windows-Computers als primäre Plattform. Auf die Frage, für welche Systeme derzeit bevorzugt entwickelt wird, ergibt sich folgendes Bild:

  • PC: 80 Prozent Zustimmung
  • PlayStation 5: 40 Prozent
  • Steam Deck: 40 Prozent
  • Nintendo Switch 2: 39 Prozent
  • Xbox Series X|S: 20 Prozent

Besonders alarmierend für Microsoft ist die Tatsache, dass PC-Handhelds wie das Steam Deck inzwischen auf Augenhöhe mit der etablierten PlayStation 5 (PS5) agieren und die Xbox deutlich hinter sich lassen. Auch die Nintendo Switch 2 liegt als neueste Konsole bereits vor der Konkurrenz aus Redmond.


GDC-Report bestätigt Abwärtstrend

Veröffentlicht wurden die Daten im Rahmen des jährlichen 'State of the Game Industry'-Reports, der traditionell im Vorfeld der Game Developers Conference (GDC) erhoben wird. Die Studie gilt als eines der wichtigsten Stim­mungs­ba­ro­me­ter der weltweiten Spieleindustrie. Wie Video Games Chronicle berichtet, of­fen­bart der Vergleich zu laufenden Projekten den Abwärtstrend besonders drastisch.

Während aktuell noch rund 40 Prozent der Studios an Inhalten arbeiten, die auch für die Xbox erscheinen, planen für die Zukunft nur noch halb so viele Teams (20 Prozent) neue Projekte für die Plattform. Damit bewegt sich das Interesse an der Microsoft-Konsole mittlerweile fast auf dem Niveau von mobilen Betriebssystemen wie Android (16 Prozent).

Strategiewechsel verunsichert Studios

Ein wesentlicher Treiber für diese Entwicklung dürfte die fundamental veränderte Strategie Microsofts sein. Der Konzern forciert zunehmend einen Multi-Plattform-Ansatz, bei dem hauseigene Blockbuster nicht mehr exklusiv an die eigene Hardware gebunden sind. Im Zuge der Ausrichtung folgen nun Schwergewichte. So soll das kommende Rollenspiel Fable zeitgleich auf der PlayStation 5 er­schei­nen, während Forza Horizon 6 später im Jahr ebenfalls auf die PS5 portiert wird.

Begleitet wird die Statistik von sinkenden Hardware-Einnahmen: Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 verzeichnete die Sparte einen Rückgang von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für Dritthersteller, die laut Umfrage primär auf die installierte Basis und Reichweite achten, verliert das Xbox-Ökosystem damit an wirtschaftlicher Relevanz. Wenn Microsoft selbst die Exklusivität auf­weicht, sehen viele Studios wenig Anreiz, für die Series X|S zu optimieren.

Was haltet ihr von der Entwicklung, dass Microsofts Konsole bei Entwicklern an Boden verliert? Glaubt ihr, die reine Software-Strategie ist der richtige Weg, oder ist die Hardware unverzichtbar? Wir sind gespannt auf eure Meinung in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • Xbox Series X|S verliert dramatisch an Attraktivität bei Spieleentwicklern
  • PC führt mit 80 Prozent Zustimmung die Entwicklungsplattformen an
  • Steam Deck und PS5 mit je 40 Prozent deutlich vor Xbox mit nur 20 Prozent
  • Nur halb so viele Studios planen zukünftige Projekte für die Xbox-Plattform
  • Microsofts Multi-Plattform-Strategie schwächt Exklusivität der Konsole
  • Hardware-Einnahmen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 um 32 Prozent gesunken
  • Populäre Titel wie Fable und Forza Horizon 6 erscheinen auch auf PlayStation 5

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