Steam Machine: Preis-Leak sorgt bei einigen Gamern für kleinen Schock
Valve hält sich zu den Kosten der neuen Steam Machine bedeckt, doch der Quellcode zweier Händler enthüllt erste Preisangaben. Die geleakten Beträge liegen deutlich über dem Niveau aktueller Konsolen und sorgen für Ernüchterung.
Die Informationen stammen direkt aus dem Backend der zwei tschechischen Webshops Alza und Smarty, wo findige Nutzer die Daten im Quellcode aufspürten. Sollten sich die Angaben bewahrheiten, müssen Endanwender für das im Frühjahr 2026 erwartete Gerät relativ tief in die Tasche greifen.
Die im Code versteckten Listenpreise beziehen sich auf zwei Konfigurationen der Hybrid-Konsole. Das Einstiegsmodell mit 512 Gigabyte Speicher wird bei Smarty mit umgerechnet rund 815 Euro gelistet. Die Variante mit zwei Terabyte Speicher schlägt sogar mit rund 920 Euro zu Buche. Bei Alza liegen die Preise sogar teils über 1000 Euro. Damit wäre die Steam Machine deutlich teurer als eine PlayStation 5 Pro oder Xbox Series X. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei um Daten aus einer sehr frühen Listung handelt, die Händler oft konservativ hoch ansetzen, um Preisschwankungen abzufedern.
Die Community reagierte bereits mit Galgenhumor auf die Preisgestaltung, die Erinnerungen an den ersten Hardware-Versuch mit Steam Machines von Valve im Jahr 2015 weckt. Damals versuchte Valve gemeinsam mit Partnern wie Alienware, PC-Gaming ins Wohnzimmer zu bringen. Das Konzept scheiterte seinerzeit primär an der Preisgestaltung, die nicht mit subventionierten Konsolen konkurrieren konnte, sowie an der Unübersichtlichkeit der verschiedenen Hardware-Konfigurationen.
Selbst diese bereinigten Preise scheinen jedoch zu bestätigen, dass Valve nicht plant, die Hardware querzusubventionieren, wie es bei Konsolenherstellern wie Sony oder Microsoft üblich ist. Das deckt sich mit Aussagen von Pierre-Loup Griffais, Software-Ingenieur bei Valve. Wie schon eingangs erwähnt, hatte er bereits betont, dass die Preisgestaltung die Realitäten des PC-Marktes widerspiegeln werde und keine Verluste beim Hardware-Verkauf eingeplant seien.
Zusätzlich wird die Situation durch die angespannte Lage auf dem Weltmarkt für Speicherchips verschärft. Samsung-Führungskräfte warnten kürzlich vor einer beispiellosen Knappheit bei RAM-Modulen, die die Preise für Unterhaltungselektronik im Jahr 2026 weltweit in die Höhe treiben soll. Für Kunden, die die Flexibilität eines offenen PCs im Formfaktor einer Konsole schätzen, könnte der Preis dennoch attraktiv sein. Für den breiten Massenmarkt stellt er jedoch wohl eine signifikante Hürde dar.
Was meint ihr zu diesen Preisen? Ist euch die Freiheit eines offenen PC-Systems im Wohnzimmer fast 1000 Euro wert oder greift ihr dann doch lieber zur klassischen Konsole? Schreibt es uns in die Kommentare!
Siehe auch:
Preisschock durch Händler-Code
Mitte November enthüllte Valve seine kommende Hardware. Mit dabei war auch die neue Steam Machine. Seitdem ranken sich die Gerüchte um den Preis für das Gerät, das nach einhelliger Meinung eher so viel kosten dürfte wie ein PC und nicht wie eine Konsole. Diese Ausrichtung hat Valve mittlerweile sogar selbst indirekt bestätigt. So soll es keine Hardware-Subventionierung geben. Jetzt liefert ein Leak einen ersten konkreten Preis.Steam Machine und Co.: Valve stellt seine Hardware in einem Video vor
Die Informationen stammen direkt aus dem Backend der zwei tschechischen Webshops Alza und Smarty, wo findige Nutzer die Daten im Quellcode aufspürten. Sollten sich die Angaben bewahrheiten, müssen Endanwender für das im Frühjahr 2026 erwartete Gerät relativ tief in die Tasche greifen.
Die im Code versteckten Listenpreise beziehen sich auf zwei Konfigurationen der Hybrid-Konsole. Das Einstiegsmodell mit 512 Gigabyte Speicher wird bei Smarty mit umgerechnet rund 815 Euro gelistet. Die Variante mit zwei Terabyte Speicher schlägt sogar mit rund 920 Euro zu Buche. Bei Alza liegen die Preise sogar teils über 1000 Euro. Damit wäre die Steam Machine deutlich teurer als eine PlayStation 5 Pro oder Xbox Series X. Es ist jedoch zu beachten, dass es sich hierbei um Daten aus einer sehr frühen Listung handelt, die Händler oft konservativ hoch ansetzen, um Preisschwankungen abzufedern.
Reddit und X liefern Hinweise
Die Entdeckung dieser Daten geht auf mehrere aufmerksame Beobachter in den sozialen Medien zurück (via Wccftech). Die unabhängige Bestätigung durch zwei verschiedene Händler-Backends verleiht dem Leak zudem eine gewisse Glaubwürdigkeit, auch wenn offizielle Bestätigungen seitens Valve natürlich noch ausstehen.Die Community reagierte bereits mit Galgenhumor auf die Preisgestaltung, die Erinnerungen an den ersten Hardware-Versuch mit Steam Machines von Valve im Jahr 2015 weckt. Damals versuchte Valve gemeinsam mit Partnern wie Alienware, PC-Gaming ins Wohnzimmer zu bringen. Das Konzept scheiterte seinerzeit primär an der Preisgestaltung, die nicht mit subventionierten Konsolen konkurrieren konnte, sowie an der Unübersichtlichkeit der verschiedenen Hardware-Konfigurationen.
Marge und Chipkrise treiben Preis
Ein interessantes Detail zur wirtschaftlichen Einordnung liefert der Leak gleich mit. So kalkuliert der Händler Smarty offenbar mit einer Marge von etwa 17 Prozent. Rechnet man diesen Aufschlag heraus, ergäben sich Listenpreise (UVP) seitens des Herstellers von knapp 700 Euro für das Einstiegs- und etwa 780 Euro für das Top-Modell.Selbst diese bereinigten Preise scheinen jedoch zu bestätigen, dass Valve nicht plant, die Hardware querzusubventionieren, wie es bei Konsolenherstellern wie Sony oder Microsoft üblich ist. Das deckt sich mit Aussagen von Pierre-Loup Griffais, Software-Ingenieur bei Valve. Wie schon eingangs erwähnt, hatte er bereits betont, dass die Preisgestaltung die Realitäten des PC-Marktes widerspiegeln werde und keine Verluste beim Hardware-Verkauf eingeplant seien.
Zusätzlich wird die Situation durch die angespannte Lage auf dem Weltmarkt für Speicherchips verschärft. Samsung-Führungskräfte warnten kürzlich vor einer beispiellosen Knappheit bei RAM-Modulen, die die Preise für Unterhaltungselektronik im Jahr 2026 weltweit in die Höhe treiben soll. Für Kunden, die die Flexibilität eines offenen PCs im Formfaktor einer Konsole schätzen, könnte der Preis dennoch attraktiv sein. Für den breiten Massenmarkt stellt er jedoch wohl eine signifikante Hürde dar.
Was meint ihr zu diesen Preisen? Ist euch die Freiheit eines offenen PC-Systems im Wohnzimmer fast 1000 Euro wert oder greift ihr dann doch lieber zur klassischen Konsole? Schreibt es uns in die Kommentare!
Zusammenfassung
- Leak enthüllt erste Preise für Steam Machine deutlich über Konsolenniveau
- Geleakte Preise aus tschechischen Webshops liegen bei 815 bis 920 Euro
- Keine Hardware-Subventionierung wie bei PlayStation oder Xbox geplant
- Neuauflage erinnert an gescheiterten Steam-Machine-Versuch von 2015
- Speicherchipknappheit könnte Preise für Elektronik 2026 weiter erhöhen
- Steam Machine soll im Frühjahr 2026 auf den Markt kommen
Siehe auch:
- Steam Awards 2025: So haben die Spieler abgestimmt - Alle Gewinner
- Steam-Charts 2025: Das sind die beliebtesten PC-Spiele des Jahres
- Endlich 64 Bit: Großes Steam-Update bringt mehr Leistung
- Steam Deck wird teurer: Günstiges LCD-Modell wird eingestellt
- Persönliches Gaming-Jahr im Rückblick: Das Steam Replay 2025 ist da
Thema:
Videos zum Thema
- Große "Steam Machine" im Eigenbau: Satte Leistung fürs gleiche Geld
- Chizha Mount Ling Dock: Nützliche Dockingstation für Steam Deck
- Steam Frame: Kabelloses VR-Headset für PC-Gaming und Standalone
- Gabe Newell liefert persönlich Steam Deck-Exemplare an Fans aus
- Steam Deck: Valve schraubt auf, CD Projekt zeigt The Witcher 3 darauf
Das Steam Deck im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Dunkle Energie wirkt doch noch: Universum dehnt sich ungebremst aus
- World of ClaudeCraft: KI baut in zwei Tagen MMORPG für nur 200 Dollar
- Tankstellen wegen illegaler KI-gesteuerter Preisabsprachen verklagt
- Ganz ohne Prime-Abo: Media Markt und Saturn starten Mega-Sale
- Chinas geheimes Raumflugzeug setzt mysteriöses Objekt im Orbit frei
- Microsoft baut größtes KI-Rechenzentrum, mit Gaskraftwerk von Chevron
- EU-Automarkt: Elektrifizierung nimmt zu, Verbrenner deutlich im Minus
Videos
Beliebte Downloads
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen