Steam Deck wird teurer:
Günstiges LCD-Modell wird eingestellt

Valve streicht das günstigste Steam Deck LCD-Modell endgültig aus dem Sortiment. Damit verschwindet der bisherige Preishammer vom Markt, was den Einstieg in die SteamOS-Welt deutlich verteuert. Das OLED-Modell wird zur neuen Basisvariante des Handhelds.
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Aus für das Einstiegsmodell

Valve hat die Fertigung des Steam Deck LCD-Modells mit 256 Gigabyte Speicher endgültig eingestellt. Mit diesem Schritt verschwindet die günstigste Variante des beliebten Gaming-Handhelds vom Markt. Interessenten müssen nun deutlich höhere Kosten einplanen, da das OLED-Modell zur neuen Basisvariante wird. Der Einstiegspreis klettert damit von ehemals 419 Euro auf jetzt 569 Euro.

Der Hersteller hat den Lagerbestand bereits vollständig abverkauft, selbst in Deutschland. Auch die Option, auf generalüberholte Geräte zurückzugreifen, besteht derzeit nicht mehr, da auch diese im offiziellen Store restlos vergriffen sind. Es ist davon auszugehen, dass Restbestände bei Dritthändlern ebenfalls schnell vergriffen sein werden, da keine neuen Lieferungen mehr erfolgen.


Wir produzieren das Steam Deck LCD 256 GB Modell nicht mehr. Sobald es ausverkauft ist, wird es nicht mehr erhältlich sein.
Valve, Hersteller
Das Unternehmen bereinigt damit sein Portfolio und fokussiert sich vollständig auf die modernere Display-Technologie. Die LCD-Variante diente seit der Einführung des OLED-Modells primär als kostengünstiger Einstiegspunkt, um die Nutzerbasis der SteamOS-Plattform weiter zu vergrößern.

Vorteile der OLED-Technik

Das inzwischen als Basis dienende OLED-Modell bietet gegenüber dem eingestellten LCD-Vorgänger objektive Vorteile, die den Aufpreis rechtfertigen sollen. Dazu zählen ein von 7,0 auf 7,4 Zoll vergrößertes Display sowie eine höhere Bildwiederholrate von 90 Hertz statt zuvor 60 Hertz. Zudem wurde die Energieeffizienz verbessert.

Weitere technische Verbesserungen im Detail:
  • Ein effizienterer Prozessor im 6-Nanometer-Verfahren verringert die Abwärme.
  • Der Akku wurde von 40 auf 50 Wattstunden vergrößert, was längere Laufzeiten ermöglicht.
  • Ein modernes WLAN-Modul unterstützt nun den Wi-Fi 6E Standard für schnellere Downloads.
  • Das Gesamtgewicht konnte leicht reduziert werden.

Konkurrenz und Markt

Durch den Wegfall des Preispunktes von 419 Euro öffnet sich eine Lücke im unteren Preissegment des Handheld-Marktes. Konkurrenten wie das ASUS ROG Ally oder das Lenovo Legion Go positionieren sich meist in höheren Preisregionen. Valve gibt damit einen seiner stärksten Wettbewerbsvorteile - den durchaus niedrigen Einstiegspreis - teilweise auf. Dennoch bleibt das Ökosystem von SteamOS ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Windows-basierten Alternativen.


Besitzer der LCD-Variante müssen sich bezüglich der Ersatzteilversorgung keine unmittelbaren Sorgen machen. Valve arbeitet eng mit iFixit zusammen, um Komponenten wie Bildschirme, Lüfter und Joysticks anzubieten. Es ist wahrscheinlich, dass der Support für die LCD-Modelle noch über Jahre hinweg gewährleistet bleibt. Ein direkter Nachfolger, oft als "Steam Deck 2" bezeichnet, wird indes laut früheren Aussagen der Entwickler noch einige Zeit auf sich warten lassen, da ein echter Leistungssprung abgewartet werden soll.

Was haltet ihr von Valves Entscheidung, das günstige Einsteigermodell ersatzlos zu streichen? Verratet uns eure Meinung gerne in den Kommentaren.

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Zusammenfassung
  • Valve stellt Steam Deck LCD mit 256 GB endgültig ein
  • Einstiegspreis steigt von 419 Euro auf 569 Euro für OLED-Modell
  • Lagerbestände komplett verkauft, auch keine generalüberholten Geräte
  • OLED-Variante bietet größeres Display und höhere Bildwiederholrate
  • Verbesserungen: effizienterer Prozessor und größerer 50-Wh-Akku
  • Ersatzteilversorgung für LCD-Modelle bleibt durch iFixit gesichert
  • Ein echter Nachfolger als "Steam Deck 2" lässt noch auf sich warten

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