Durchbruch: Apple eliminiert angeblich Bildschirmfalte beim iPhone Fold
Apple scheint das wohl größte Problem von Foldables gelöst zu haben. Denn Berichten zufolge haben es die Ingenieure aus Cupertino geschafft, dass die Displayfalte beim kommenden iPhone Fold vollständig verschwindet. Jetzt steht die Validierungsphase an.
Den Ingenieuren des Konzerns soll es demnach gelungen sein, ein Display zu konstruieren, dass völlig faltenfrei bleibt. UDN (via Wccftech) zufolge, hat das iPhone Fold daher nun den rein experimentellen Status verlassen und bewegt sich auf die Phasen des Engineering Validation Tests (EVT) und des Design Validation Tests (DVT) zu.
Obwohl Samsung Display als primärer Fertiger für die faltbaren OLED-Panels fungiert, soll die technologische Federführung für den Lagenaufbau eindeutig in Cupertino liegen. Apple habe die Struktur des Panels, die Materialauswahl sowie die Laminierungsmethode selbst entwickelt, um das Ziel eines knickfreien Bildschirms zu erreichen. Das wäre ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal im Foldable-Markt, in dem die Langlebigkeit und die optische Beeinträchtigung durch die Falte immer noch die größten Kritikpunkte potenzieller Käufer darstellen.
Ein entscheidender Faktor für die Haltbarkeit und Präzision des Mechanismus soll die Verwendung des bereits angesprochenen Flüssigmetalls sein. Apple sicherte sich bereits im Jahr 2010 exklusive Nutzungsrechte an dieser Technologie von Liquidmetal Technologies, setzte sie bislang aber kaum bei seinen Produkten ein.
Hochfeste Scharnierkomponenten aus diesem Material minimieren Verformungen und bieten eine deutlich höhere Elastizität sowie Korrosionsbeständigkeit als herkömmlicher Edelstahl oder Titan. Das ist besonders relevant, da Materialermüdung an der Faltstelle bei bisherigen Foldables anderer Hersteller nach intensiver Nutzung oft zu Rissen im Panel führte.
Sollte die Entwicklung weiterhin planmäßig verlaufen, könnte die Massenfertigung im Juli 2026 starten. Damit würde das iPhone Fold voraussichtlich im September 2026 parallel zur iPhone-18-Serie bereitstehen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple den späten Eintritt in den Foldable-Markt durch ein technisch ausgereifteres Produkt letztlich rechtfertigen könnte.
Würde ein komplett faltenfreies Display für euch den entscheidenden Kaufanreiz für ein iPhone Fold darstellen oder bleibt ihr skeptisch gegenüber der Mechanik? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
Durchbruch beim Falt-Display
Apple hatte bereits 2016 ein Patent auf ein iPhone mit faltbarem Display erhalten. Seitdem arbeitet man in Cupertino an einem entsprechenden Smartphone. Im Sommer vergangenen Jahres war dann erstmals die Rede von einem iPhone Fold, dass 2026 in die Läden kommt. Apples Gerät soll dabei in zwei Aspekten klar besser sein als die Konkurrenz: Zum einen soll ein Scharnier aus Flüssigmetall für besondere Haltbarkeit sorgen. Zum anderen soll das iPhone Fold im aufgeklappten Zustand keinen Bildschirmknick besitzen. Dieses Ziel scheint man jetzt erreicht zu haben.Den Ingenieuren des Konzerns soll es demnach gelungen sein, ein Display zu konstruieren, dass völlig faltenfrei bleibt. UDN (via Wccftech) zufolge, hat das iPhone Fold daher nun den rein experimentellen Status verlassen und bewegt sich auf die Phasen des Engineering Validation Tests (EVT) und des Design Validation Tests (DVT) zu.
Obwohl Samsung Display als primärer Fertiger für die faltbaren OLED-Panels fungiert, soll die technologische Federführung für den Lagenaufbau eindeutig in Cupertino liegen. Apple habe die Struktur des Panels, die Materialauswahl sowie die Laminierungsmethode selbst entwickelt, um das Ziel eines knickfreien Bildschirms zu erreichen. Das wäre ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal im Foldable-Markt, in dem die Langlebigkeit und die optische Beeinträchtigung durch die Falte immer noch die größten Kritikpunkte potenzieller Käufer darstellen.
Scharniere aus Speziallegierungen
Um dauerhaft einen faltenfreien Bildschirm zu gewährleisten, ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen dem Display und der Mechanik erforderlich. Das Problem der Falte soll durch die enge Integration des Panels mit einem neu entwickelten Lager gelöst worden sein. Als Zulieferer für diese kritischen Scharnierkomponenten werden die Unternehmen Shin Zu Shing und Amphenol genannt. Letzteres ist bereits als zuverlässiger Partner im Apple-Ökosystem bekannt.Ein entscheidender Faktor für die Haltbarkeit und Präzision des Mechanismus soll die Verwendung des bereits angesprochenen Flüssigmetalls sein. Apple sicherte sich bereits im Jahr 2010 exklusive Nutzungsrechte an dieser Technologie von Liquidmetal Technologies, setzte sie bislang aber kaum bei seinen Produkten ein.
Hochfeste Scharnierkomponenten aus diesem Material minimieren Verformungen und bieten eine deutlich höhere Elastizität sowie Korrosionsbeständigkeit als herkömmlicher Edelstahl oder Titan. Das ist besonders relevant, da Materialermüdung an der Faltstelle bei bisherigen Foldables anderer Hersteller nach intensiver Nutzung oft zu Rissen im Panel führte.
Marktstart und Produktionspläne
Die Vorbereitungen für die Massenfertigung nehmen nun also konkrete Formen an. Der langjährige Apple-Partner Foxconn hat wohl bereits eine dedizierte Fertigungslinie für das iPhone Fold eingerichtet. Das deutet darauf hin, dass die Hardware-Spezifikationen weitgehend finalisiert sind. Dazu gehören Gerüchten zufolge ein inneres, buchartig aufklappbares Display mit 7,8 Zoll sowie ein äußeres Display mit 5,5 Zoll für die Nutzung im geschlossenen Zustand. Bei dieser Größe wäre das Außendisplay allerdings kompakter als bei vielen aktuellen Standard-Smartphones.Sollte die Entwicklung weiterhin planmäßig verlaufen, könnte die Massenfertigung im Juli 2026 starten. Damit würde das iPhone Fold voraussichtlich im September 2026 parallel zur iPhone-18-Serie bereitstehen. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass Apple den späten Eintritt in den Foldable-Markt durch ein technisch ausgereifteres Produkt letztlich rechtfertigen könnte.
Würde ein komplett faltenfreies Display für euch den entscheidenden Kaufanreiz für ein iPhone Fold darstellen oder bleibt ihr skeptisch gegenüber der Mechanik? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Apple entwickelt faltbares iPhone ohne sichtbaren Displayknick
- iPhone Fold soll durch Flüssigmetall-Scharnier besondere Haltbarkeit bieten
- Apples eigener Lagenaufbau ermöglicht knickfreies OLED-Display
- Foxconn richtet bereits dedizierte Fertigungslinie für das Gerät ein
- Geplantes 7,8-Zoll-Innen-Display wird durch 5,5-Zoll-Außendisplay ergänzt
- Massenfertigung könnte im Juli 2026 starten mit Markteinführung im September
- Apple erhofft sich durch technische Reife späten Markteintritt auszugleichen
Siehe auch:
- Apple faltet mit: iPhone Air und iPhone Air gleich iPhone Fold
- iPhone Fold: Apple zeigt sich selbstsicher, erhöht Verkaufsprognosen
- Apple iPhone Fold: Neue Details zum Produktionsstart des Falthandys
- Apple setzt beim iPhone Fold auf alles, was innovativ ist
- iPhone Fold: Handy soll bei 2 Aspekten klar besser sein als Konkurrenz
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