Apple iPhone Fold: Neue Details zum Produktionsstart des Falthandys

Apple plant seinen Einstieg in den Markt für Falthandys. Mittlerweile sind sich Experten sicher: Noch in diesem Jahr soll die Produktion des ersten faltbaren iPhones anlaufen. Während das Display bereits feststeht, sind viele andere Spezifikationen noch offen.
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Foxconn plant Produktionsstart noch 2025

Apple macht Ernst mit seinen Plänen für ein faltbares iPhone. Der oft gut informierte Apple-Analyst Ming-Chi Kuo berichtet, dass Foxconn Ende des dritten oder Anfang des vierten Quartals 2025 mit der Projektarbeit am iPhone Fold beginnen wird. Der Marktstart ist für 2026 geplant. Allerdings sind viele Spezifikationen, einschließlich des viel beachteten Scharniers, bislang nicht endgültig festgelegt.

Eine der Kernpunkte des faltbaren iPhones wird der Bildschirm sein. Anders als bei aktuellen Android-Geräten, die oft eine sichtbare Falte in der Bildschirmmitte aufweisen, hat Apple gemeinsam mit Samsung Display eine Lösung ohne erkennbare Faltstelle entwickelt. Das Gerät soll im aufgeklappten Zustand einen 7,8-Zoll-Bildschirm bieten, während das äußere Display 5,5-Zoll misst - damit entspräche die Innenfläche etwa der eines iPad mini.


Die Entwicklung faltbarer Displays war lange Zeit eine der größten technischen Herausforderungen. Samsung, als Pionier in diesem Bereich, brachte bereits 2019 das Galaxy Z Fold auf den Markt, musste jedoch aufgrund von Displayproblemen den Launch verschieben. Seitdem haben verschiedene Hersteller wie Huawei, Motorola und Xiaomi eigene faltbare Geräte vorgestellt, wobei die sichtbare Falte ein durchgängiges Problem blieb.

Beeindruckende Bauweise trotz Herausforderungen

In Bezug auf die Bauweise zeigt sich Apple besonders innovativ: Das Gerät soll ausgeklappt nur 4,5 Millimeter dünn sein, zusammengefaltet misst es 9,5 Millimeter. Diese Werte wären durchaus bemerkenswert, da aktuelle faltbare Smartphones wie das Samsung Galaxy Z Fold 6 zusammengeklappt etwa 12,1 Millimeter dick sind.

Der Faltphone-Markt steht allerdings vor erheblichen Herausforderungen. Laut TrendForce machen faltbare Smartphones nur 1,5 Prozent aller verkauften Geräte aus. Counterpoint Research berichtet sogar von einem erwarteten Marktrückgang für 2025. Die hohen Preise - aktuelle Falthandys kosten zwischen 1.500 und 2.000 Euro - und Bedenken bezüglich der Haltbarkeit schrecken viele Verbraucher ab.

Produktion und Markterwartungen

Samsung Display plant eine jährliche Produktionskapazität von sieben bis acht Millionen faltbarer Displays für das iPhone "Fold" Projekt. Die Partnerschaft lässt uns oft schmunzeln, da Samsung gleichzeitig Apples größter Konkurrent im Smartphone-Markt ist. Bereits seit Jahren liefert Samsung jedoch OLED-Displays für reguläre iPhones.

Gerüchten zufolge hat Apple bereits Bestellungen für 15 bis 20 Millionen faltbare iPhones aufgegeben - diese Menge soll jedoch den gesamten Produktlebenszyklus von zwei bis drei Jahren abdecken. Zum Vergleich: Apple verkauft jährlich etwa 200 Millionen iPhones, das faltbare Modell würde also zunächst nur einen kleinen Marktanteil ausmachen.

Apples späte Markteinführung könnte sich zudem als Vorteil erweisen. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit oft bewusst gewartet, bis Technologien ausgereift waren - so geschehen bei NFC-Zahlungen, kabelloser Aufladung oder 5G-Konnektivität. Diese Strategie ermöglicht es Apple, von den Fehlern der Konkurrenz zu lernen und ausgereiftere Lösungen zu integrieren.

Was haltet ihr von Apples Plänen für ein faltbares iPhone? Würdet ihr den Aufpreis für die innovative Technologie zahlen? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren.
Zusammenfassung
  • Apple plant Einstieg in Falthandy-Markt mit Produktionsstart Ende 2025
  • Faltbares iPhone mit 7,8-Zoll-Innendisplay ohne sichtbare Faltstelle
  • Zusammengeklappt nur 9,5 mm dünn - deutlich dünner als Konkurrenzmodelle
  • Samsung Display liefert jährlich bis zu acht Millionen Displays für Apple
  • Gerüchte über Bestellungen von 15 bis 20 Millionen faltbaren iPhones
  • Markteinführung für 2026 geplant, viele technische Details noch offen
  • Falthandy-Markt steht vor Herausforderungen mit nur 1,5 Prozent Marktanteil

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