Niemand will das iPhone Air:
47 % Wertverlust nach nur 10 Wochen
Das iPhone Air sollte Apples Design-Offensive anführen, doch die Realität sieht düster aus. Während die iPhone-17-Serie Verkaufsrekorde bricht, stürzt das dünne Modell immer weiter ab. Selbst auf dem Gebrauchtmarkt droht ein historischer Wertverlust.
Wie die Experten von SellCell in einem aktuellen Bericht darlegen, verzeichnet das iPhone Air den drastischsten Wertverlust aller Apple-Smartphones seit dem Jahr 2022. Die Analyse stützt sich auf Daten von über 40 US-amerikanischen Rückkauf-Anbietern. Demnach hat das Gerät innerhalb von nur zehn Wochen im Durchschnitt 44,3 Prozent seines ursprünglichen Wertes eingebüßt. Zum Vergleich: Die restliche iPhone-17-Flotte steht mit einem durchschnittlichen Wertverlust von 34,6 Prozent deutlich stabiler und sogar besser als die iPhone-16-Reihe aus dem Vorjahr da.
Wer sein Gerät aktuell wieder veräußern möchte, muss demnach außergewöhnliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Der massive Preisverfall deutet eventuell darauf hin, dass die Skepsis gegenüber der Langlebigkeit des extrem flachen Gehäuses tief sitzt. Potenzielle Käufer könnten zudem eine geringere Akkulaufzeit aufgrund des reduzierten Volumens sowie eine höhere Anfälligkeit für Hitzeprobleme befürchten. Weder professionelle Ankäufer noch Endkunden scheinen dem Formfaktor langfristig zu vertrauen, was die Nachfrage und damit die Preise in den Keller rauschen lässt.
Während das Air schwächelt, zeigt sich bei den High-End-Modellen ein gewohntes Bild der Stärke. Das iPhone 17 Pro Max mit 256 Gigabyte Speicher erweist sich als wertstabilstes Gerät der aktuellen Generation und verliert lediglich 26,1 Prozent an Wert. Das bestätigt den langjährigen Trend, dass Nutzer eher bereit sind, hohe Preise für gebrauchte Hardware der Pro-Serie zu zahlen. Hier scheint es keine Bedenken hinsichtlich Leistung, Akku oder Langlebigkeit zu geben.
Für Schnäppchenjäger, die sich an den technischen Bedenken nicht stören, könnte diese Situation allerdings auch Vorteile bieten. Der rapide Preisverfall macht das iPhone Air auf dem Gebrauchtmarkt zu einer potenziell günstigen Option. Ob sich der Trend stabilisiert oder das Air weiter an Wert verliert, bleibt abzuwarten. Aktuell deutet jedoch vieles darauf hin, dass das dünne Design die breite Masse nicht nachhaltig überzeugen konnte.
Würdet ihr euch bei derart stark gesunkenen Preisen ein gebrauchtes iPhone Air zulegen oder schreckt euch der Formfaktor und die reduzierte Ausstattung ab? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare, wir sind gespannt auf eure Ansichten!
Siehe auch:
Historischer Preisverfall beim iPhone Air
Das iPhone Air trat an, um schlankes Design als das neue Premium-Feature im Apple-Kosmos zu etablieren. Doch gut zehn Wochen nach dem Marktstart im September 2025 zeichnet sich ein problematisches Bild für das ambitionierte Modell ab. Während die anderen Smartphones der iPhone-17-Serie bei Käufern auf großes Interesse stoßen und sogar Rekorde brechen, entwickelt sich die dünnste Variante zunehmend zum Ladenhüter. Das betrifft mittlerweile nicht mehr nur die Neuware in den Apple Stores, sondern schlägt auch voll auf den Sekundärmarkt durch.Wie die Experten von SellCell in einem aktuellen Bericht darlegen, verzeichnet das iPhone Air den drastischsten Wertverlust aller Apple-Smartphones seit dem Jahr 2022. Die Analyse stützt sich auf Daten von über 40 US-amerikanischen Rückkauf-Anbietern. Demnach hat das Gerät innerhalb von nur zehn Wochen im Durchschnitt 44,3 Prozent seines ursprünglichen Wertes eingebüßt. Zum Vergleich: Die restliche iPhone-17-Flotte steht mit einem durchschnittlichen Wertverlust von 34,6 Prozent deutlich stabiler und sogar besser als die iPhone-16-Reihe aus dem Vorjahr da.
Wer sein Gerät aktuell wieder veräußern möchte, muss demnach außergewöhnliche finanzielle Einbußen hinnehmen. Der massive Preisverfall deutet eventuell darauf hin, dass die Skepsis gegenüber der Langlebigkeit des extrem flachen Gehäuses tief sitzt. Potenzielle Käufer könnten zudem eine geringere Akkulaufzeit aufgrund des reduzierten Volumens sowie eine höhere Anfälligkeit für Hitzeprobleme befürchten. Weder professionelle Ankäufer noch Endkunden scheinen dem Formfaktor langfristig zu vertrauen, was die Nachfrage und damit die Preise in den Keller rauschen lässt.
Pro-Modelle bleiben wertstabil
Besonders hart trifft der Wertverlust jene Kunden, die sich für die teuersten Konfigurationen des Air-Modells entschieden haben. Die Variante mit einem Terabyte Speicher, die ursprünglich für 1399 US-Dollar (in Deutschland für 1700 Euro) in den Handel kam, verlor fast die Hälfte ihres Wertes. Konkret handelt es sich um einen Rückgang von 47,7 Prozent. Das markiert den schlechtesten Wert, den ein iPhone in den ersten zehn Wochen seit Jahren erzielt hat. Im direkten Vergleich schneidet das Air damit rund zwölf Prozent schlechter ab als das iPhone 15 zum gleichen Zeitpunkt seines Lebenszyklus.Während das Air schwächelt, zeigt sich bei den High-End-Modellen ein gewohntes Bild der Stärke. Das iPhone 17 Pro Max mit 256 Gigabyte Speicher erweist sich als wertstabilstes Gerät der aktuellen Generation und verliert lediglich 26,1 Prozent an Wert. Das bestätigt den langjährigen Trend, dass Nutzer eher bereit sind, hohe Preise für gebrauchte Hardware der Pro-Serie zu zahlen. Hier scheint es keine Bedenken hinsichtlich Leistung, Akku oder Langlebigkeit zu geben.
Design-Experimente scheitern oft
Apples Versuch, die Produktpalette über das Design zu differenzieren, erinnert an vergangene Schwierigkeiten mit neuen Formfaktoren. Bereits das iPhone 12 Mini und 13 Mini konnten sich am Markt nicht durchsetzen, da Kunden größere Displays bevorzugten. Das spätere "Plus"-Modell litt ebenfalls unter einem schlechten Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu den Pro-Modellen. Das iPhone Air scheint nun in eine ähnliche Kerbe zu schlagen. Es ist teurer als das Basismodell, bietet aber technisch weniger als die Pro-Varianten.Für Schnäppchenjäger, die sich an den technischen Bedenken nicht stören, könnte diese Situation allerdings auch Vorteile bieten. Der rapide Preisverfall macht das iPhone Air auf dem Gebrauchtmarkt zu einer potenziell günstigen Option. Ob sich der Trend stabilisiert oder das Air weiter an Wert verliert, bleibt abzuwarten. Aktuell deutet jedoch vieles darauf hin, dass das dünne Design die breite Masse nicht nachhaltig überzeugen konnte.
Würdet ihr euch bei derart stark gesunkenen Preisen ein gebrauchtes iPhone Air zulegen oder schreckt euch der Formfaktor und die reduzierte Ausstattung ab? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare, wir sind gespannt auf eure Ansichten!
Zusammenfassung
- iPhone Air verliert in zehn Wochen durchschnittlich 44,3 Prozent an Wert
- High-End-Modell iPhone 17 Pro Max mit nur 26,1 Prozent Wertverlust
- Skepsis gegenüber Langlebigkeit des extrem flachen Smartphones sitzt tief
- 1-Terabyte-Variante verlor mit 47,7 Prozent fast die Hälfte ihres Wertes
- Design-Offensive von Apple konnte Käufer nicht nachhaltig überzeugen
- Nach Marktstart im September 2025 entwickelt sich das Air zum Ladenhüter
- Für Schnäppchenjäger bietet der starke Preisverfall auch Vorteile
Siehe auch:
- Apple iPhone 17e: Leaks zeigen neues Apple-Design endlich ohne Notch
- iPhones gefragt: Apple erobert nach zehn Jahren Marktführung zurück
- Apple iPhone Fold: Laut neuer Preisprognose teurer als ein MacBook
- Durchbruch: Apple eliminiert angeblich Bildschirmfalte beim iPhone Fold
- iOS 27: Apple hat für 2026 wohl große iPhone-Aufräumaktion geplant
Thema:
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- iPhone 17 vs. iPhone 17e: Lohnt sich der Aufpreis von 250 Euro?
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