iPhone Fold: Apple zeigt sich selbstsicher, erhöht Verkaufsprognosen

Einer aktuellen Analyse zufolge wird das iPhone Fold für 2026 erwartet. 2028 soll zudem das erste faltbare iPad von Apple starten. Dabei scheint man in Cupertino vom Erfolg der Foldables überzeugt und rechnet mit deutlich höheren Verkaufszahlen als bisher.
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Apple Insider

Apple hebt Verkaufsziele für iPhone Fold deutlich an

Um Apples erstes faltbares iPhone ranken sich schon seit einiger Zeit etliche Gerüchte. Das Smartphone soll auf alles setzen, was innovativ ist und in mindestens zwei Aspekten klar besser sein als die Konkurrenz. Gleichzeitig könnte das Gerät überraschend 'günstig' werden.

Dass Apple großes Vertrauen in sein erstes faltbares iPhone hat, spiegelt sich jetzt auch in den vermeintlichen Verkaufsprognosen wider, die kürzlich deutlich nach oben korrigiert worden sein sollen. Das Unternehmen rechnet demnach nun mit acht bis zehn Millionen verkauften Einheiten im Jahr 2026, statt der ursprünglich prognostizierten sechs bis acht Millionen. Für 2027 fallen die Erwartungen noch optimistischer aus. Hier erwartet Apple mit 20 bis 25 Millionen verkauften iPhone-Fold-Geräten ebenfalls deutlich mehr, verglichen mit den vorherigen Schätzungen von zehn bis 15 Millionen.


Diese erhöhten Erwartungen deuten darauf hin, dass Apple faltbare Smartphones wohl nicht mehr als Nischenprodukt betrachtet, sondern als massentaugliche Technologie. Das faltbare iPhone soll 2026 als Teil der iPhone-18-Serie auf den Markt kommen und könnte einen wichtigen Wendepunkt in Apples Produktstrategie markieren.

Analyst Ming-Chi Kuo von TF International Securities veröffentlichte diese Zahlen in einer aktuellen Marktanalyse. Kuo gilt als einer der zuverlässigsten Apple-Analysten und sammelt seine Informationen aus Apples asiatischen Lieferketten. Seine Prognosen haben sich in der Vergangenheit oft als zutreffend erwiesen, insbesondere bei neuen Apple-Produktkategorien. Dennoch gibt es natürlich keine Garantie, dass die Vorhersagen genau so eintreffen.

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Faltbares iPad als zweites Standbein geplant

Neben dem iPhone Fold plant Apple Kuo zufolge auch ein faltbares iPad für das Jahr 2028. Für dieses Gerät rechnet das Unternehmen mit 0,5 bis einer Million verkauften Einheiten. Das faltbare iPad soll zwischen 18- und 20-Zoll groß sein, wenn es aufgeklappt ist, und deutlich teurer als das iPhone Fold werden.

Apple betrachtet das faltbare iPad wohl eher als Nischenprodukt für professionelle Anwender und Kreative, während das faltbare iPhone deutlich breiteren Zuspruch finden soll. Die unterschiedlichen Verkaufserwartungen spiegeln diese strategische Ausrichtung wider. Das große iPad könnte als Laptop-Ersatz positioniert werden und direkt mit Microsofts Surface-Produktlinie konkurrieren.

Technische Hürden

Beide Geräte sollen mit Ultra-Thin Glass (UTG) ausgestattet werden, das von Corning geliefert wird. Die Verarbeitung des UTG ist besonders anspruchsvoll, da das Glas hochempfindlich auf Mikrorisse an den Kanten, auf Oberflächenpartikel und Ermüdungserscheinungen reagiert. Das könnte die Kosten um das Zwei- bis Vierfache im Vergleich zu herkömmlichem Smartphone-Glas erhöhen.

Apple arbeitet bereits seit mehreren Jahren an der Entwicklung faltbarer Displays und hat zahlreiche Patente in diesem Bereich angemeldet. Die Herausforderung liegt nicht nur in der Displaytechnologie selbst, sondern auch in der Integration von Komponenten wie Kameras, Sensoren und Batterien in das faltbare Design. Die Haltbarkeit des Scharniermechanismus ist ein weiterer kritischer Faktor, der über Erfolg oder Misserfolg entscheiden könnte.

Konkurrenz durch Samsung bereits etabliert

Apple betritt mit seinem faltbaren iPhone einen Markt, den Samsung bereits seit 2019 dominiert. Samsung brachte sein erstes faltbares Smartphone, das Galaxy Fold, im April 2019 auf den Markt, hatte jedoch anfangs erhebliche Probleme mit der Haltbarkeit. Testgeräte versagten bereits nach wenigen Tagen, was zu einer Verschiebung des Marktstarts führte.

Mittlerweile hat Samsung seine faltbaren Smartphones deutlich verbessert und dominiert den noch kleinen, aber wachsenden Markt. Samsungs aktuelle Galaxy Z Fold 7- und Z Flip 7-Modelle haben sich zu echten Verkaufsschlagern entwickelt. Die Foldables der Koreaner sind ab 999 bzw. 1199 und 2099 Euro zu haben, was vermutlich auch den Preisrahmen für Apples Konkurrenzprodukt vorgibt.

Weitere Hersteller wie Huawei, Xiaomi und Oppo haben ebenfalls faltbare Smartphones entwickelt, allerdings hauptsächlich für den chinesischen Markt. Google verkauft sein eigenes Pixel Fold, das jedoch bisher nur in ausgewählten Märkten verfügbar ist. Apple könnte mit seinem Markteintritt 2026 von den Erfahrungen der Konkurrenz profitieren und gleichzeitig von seinem starken Ökosystem und der Markentreue seiner Kunden.

Was haltet ihr von Apples ambitionierten Plänen für faltbare Geräte? Seht ihr das iPhone Fold als Gamechanger oder schlicht als verspäteten Markteintritt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
  • Apples iPhone Fold wird für 2026 erwartet, 2028 ein faltbares iPad
  • Apple scheint von seinen Foldables überzeugt zu sein
  • Verkaufsprognosen für das iPhone Fold wurden auf 8-10 Millionen erhöht
  • Faltbares iPad soll aufgeklappt zwischen 18- und 20-Zoll groß sein
  • Beide Geräte werden wohl Ultra-Thin Glass von Corning erhalten
  • Samsung dominiert den Foldable-Markt seit 2019 mit mehreren Modellen
  • Apple profitiert vom Ökosystem und der Markentreue seiner Kunden

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