Vierbeiniger 'Roboterhund' Spot weltweit schon 2000 Mal im Einsatz
Der vierbeinige Roboter "Spot", gern auch als "Roboterhund" bezeichnet, der US-Firma Boston Dynamics, wird immer mehr zu einem wichtigen Teil der Polizeiarbeit in vielen Ländern. Mehr als 60 Einsatzkommandos oder Bombenentschärfungs-Teams nutzen ihn in den USA. Weltweit soll "Spot" bereits rund 2000 Mal verkauft worden sein.
Gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg hat Boston Dynamics nun erstmals genauere Angaben darüber gemacht, wie häufig "Spot" mittlerweile weltweit und speziell in Nordamerika verwendet wird. Derzeit sollen "Spot"-Roboterhunde von mehr als 60 verschiedenen SWAT- und Kampfmittelbeseitigungs-Teams in den USA und Kanada genutzt werden, heißt es.
Dort wird der vierbeinige Roboter mit einem Gewicht von gut 34 Kilogramm und der Größe eines Deutschen Schäferhunds vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, bewaffnete Auseinandersetzungen, Geiselnahmen und den Umgang mit gefährlichen Materialien zu bewältigen. Es geht also meist um Situationen, in denen der Einsatz von Menschen oder Hunden lebensgefährlich sein könnte.
Der Vorteil von "Spot" gegenüber den bei der Kampfmittelbeseitigung schon seit den 1990er-Jahren häufig verwendeten ferngesteuerten Robotern besteht vor allem in seinen vier Beinen. Dadurch kann das System auch auf unebenen Böden verwendet werden und kleinere Hindernisse ohne großen Aufwand überwinden.
Aktuell arbeitet Boston Dynamics daran, "Spot" besser über rutschige Oberflächen navigieren zu lassen. Außerdem soll das System durch die Verwendung von Aufsätzen wie etwa Roboterarmen mit Greifern verstärkt in die Lage versetzt zu werden, Dinge zu greifen und auf diese Weise zu "manipulieren".
Unterdessen warnen Bürgerrechtler wie die Electronic Frontier Foundation (EFF), dass die zunehmende Verwendung von "Spot" und ähnlichen Systemen zu einer Normalisierung von Robotern als kontrollierendes Element führt. Unter anderem kritisiert man auch die Bezeichnung "Hund". Schließlich handelt es sich definitiv um einen nicht natürlichen Roboter.
Siehe auch:
In den USA weitverbreitet
Der Öffentlichkeit ist "Spot" vor allem durch seine unterhaltsamen Tanzeinlagen zu beliebter Popmusik bekannt. Tatsächlich wird der "Roboterhund", wie das mit vier Beinen und einem dadurch durchaus hundeähnlichen Äußeren versehene Robotersystem genannt wird, weltweit aber vor allem durch diverse Polizeibehörden genutzt, um zu verhindern, dass menschliche Einsatzkräfte Schaden nehmen.Gegenüber dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg hat Boston Dynamics nun erstmals genauere Angaben darüber gemacht, wie häufig "Spot" mittlerweile weltweit und speziell in Nordamerika verwendet wird. Derzeit sollen "Spot"-Roboterhunde von mehr als 60 verschiedenen SWAT- und Kampfmittelbeseitigungs-Teams in den USA und Kanada genutzt werden, heißt es.
Dort wird der vierbeinige Roboter mit einem Gewicht von gut 34 Kilogramm und der Größe eines Deutschen Schäferhunds vor allem dann eingesetzt, wenn es darum geht, bewaffnete Auseinandersetzungen, Geiselnahmen und den Umgang mit gefährlichen Materialien zu bewältigen. Es geht also meist um Situationen, in denen der Einsatz von Menschen oder Hunden lebensgefährlich sein könnte.
Der Vorteil von "Spot" gegenüber den bei der Kampfmittelbeseitigung schon seit den 1990er-Jahren häufig verwendeten ferngesteuerten Robotern besteht vor allem in seinen vier Beinen. Dadurch kann das System auch auf unebenen Böden verwendet werden und kleinere Hindernisse ohne großen Aufwand überwinden.
Auch weltweit nicht mehr selten
Diese Eigenschaften werden auch außerhalb Nordamerikas hoch geschätzt. So sind weltweit insgesamt rund 2000 "Spot"-Roboterhunde im Einsatz, wobei auch das niederländische Verteidigungsministerium oder auch die italienische Polizei mindestens einen der Roboter nutzen. Noch sind die meisten Käufer aber private Unternehmen, darunter oft auch Infrastrukturbetreiber.Aktuell arbeitet Boston Dynamics daran, "Spot" besser über rutschige Oberflächen navigieren zu lassen. Außerdem soll das System durch die Verwendung von Aufsätzen wie etwa Roboterarmen mit Greifern verstärkt in die Lage versetzt zu werden, Dinge zu greifen und auf diese Weise zu "manipulieren".
Unterdessen warnen Bürgerrechtler wie die Electronic Frontier Foundation (EFF), dass die zunehmende Verwendung von "Spot" und ähnlichen Systemen zu einer Normalisierung von Robotern als kontrollierendes Element führt. Unter anderem kritisiert man auch die Bezeichnung "Hund". Schließlich handelt es sich definitiv um einen nicht natürlichen Roboter.
Zusammenfassung
- Roboterhund Spot wird von über 60 Polizeiteams in Nordamerika genutzt
- Weltweit sind etwa 2000 Exemplare des vierbeinigen Roboters im Einsatz
- Spot kommt besonders bei gefährlichen Einsätzen wie Bombenentschärfungen vor
- Vorteil gegenüber anderen Robotern sind die vier Beine für unebenes Gelände
- Boston Dynamics arbeitet an verbesserten Greif- und Navigationsfähigkeiten
- Bürgerrechtler warnen vor Normalisierung von Robotern als Kontrollelement
Siehe auch:
- Feuertaufe für Roboterhund: Chinas Hightech-Brandbekämpfer in Aktion
- Putzig eindrucksvolles Video: Roboterhunde meistern das Skateboarden
- Next-Gen-Roboterhund: Xiaomi CyberDog 2 startet für 1640 €
- Roboterhunde sollen auf Müllhalde nach Bitcoin-Millionen-Schatz suchen
- Polizei Duisburg nimmt Boston Dynamics Roboterhund an die Leine
Thema:
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