Alle wollen Spot & Co:
'Roboterhunde' überwachen KI-Rechenzentren
Der zu Hyundai gehörende Robotikspezialist Boston Dynamics verzeichnete zuletzt einen massiven Anstieg der Nachfrage rund um seine vierbeinigen, hundeähnlichen Roboter, die oft einfach nur "Spot" genannt werden. Die Kunden hinter dem Boom sind die Betreiber von KI-Rechenzentren.
Laut einem Bericht des Business Insider schaffen immer mehr Betreiber von Rechenzentren auch in großem Stil "Spot"-Roboter von Boston Dynamics an. Die Geräte mit ihrem einem Hund nachempfundenen Design mit vier Beinen sollen mit Kameras und anderen Sensoren bestückt die großen Flächen der KI-Rechenzentren bewachen.
Die "Hunde" werden mit 360-Grad-Kameras ausgestattet und liefern nicht nur rund um die Uhr Videoüberwachung, sondern können auch für "industrielle Inspektionen", die Erfassung der gesamten Flächen eines Rechenzentrums und zu anderen Zwecken eingesetzt werden.
Sie sollen unter anderem auch helfen, technische Defekte wie Überhitzungen oder Gefahren wie Lecks oder austretende Gase bzw. Flüssigkeiten sowie offenstehende Türen oder Tore zu erkennen. Teilweise werden die Roboter auch eingesetzt, um zum Beispiel Löcher in den Zäunen um die riesigen Gelände der Rechenzentren und der für ihren Betrieb nötigen Anlagen zu finden.
Noch soll sich der Einsatz der "Roboter-Wachhunde" auf eine relativ kleine Zahl von Rechenzentren beschränken. Genaue Zahlen nannten die Hersteller der Roboter nicht, doch war auch von einem in Utah ansässigen Betreiber eines Rechenzentrums zu hören, dass man dort ein "Team" aus Spot-Robotern zur Überwachung eines fast 140.000 Quadratmeter großen Server-Standorts einsetzt.
Siehe auch:
- Boston Dynamics verzeichnet massiven Nachfrageanstieg bei Spot-Robotern
- KI-Rechenzentren setzen vierbeinige Roboterhunde zur Bewachung ein
- Ein Spot-Roboter kostet zwischen 175000 und 300000 US-Dollar
- Die Investition soll sich laut Hersteller in etwa zwei Jahren amortisieren
- Roboter erkennen Überhitzungen, Lecks, austretende Gase und offene Türen
- Die Geräte liefern mit 360-Grad-Kameras durchgehende Videoüberwachung
- In Utah überwachen Spot-Roboter einen fast 140.000 Quadratmeter großen Standort
'Roboterhunde' ergänzen menschliche Wachleute
In den USA schießen an vielen Orten Rechenzentren wie gigantische, stromhungrige, lärmende und ressourcenverschlingende Pilze aus dem Boden, wobei sie oft riesige Flächen belegen. Um die Sicherheit ihrer KI-Server zu gewährleisten, setzen die großen US-Technologiekonzerne nicht nur auf menschliches Wachpersonal.Laut einem Bericht des Business Insider schaffen immer mehr Betreiber von Rechenzentren auch in großem Stil "Spot"-Roboter von Boston Dynamics an. Die Geräte mit ihrem einem Hund nachempfundenen Design mit vier Beinen sollen mit Kameras und anderen Sensoren bestückt die großen Flächen der KI-Rechenzentren bewachen.
Kosten spielen zunächst keine Rolle
Man habe einen "riesigen, wirklich riesigen" Anstieg des Interesses von Kunden zu verzeichnen, die Rechenzentren betreiben, erklärte eine Produktmanagerin von Boston Dynamics. Die Firmen sind bereit ohne zu zögern die 175.000 bis 300.000 US-Dollar an Kosten für jeden der "Roboterhunde" aufzubringen, wobei Boston Dynamics davon ausgeht, dass sich diese Investition innerhalb von etwa zwei Jahren amortisiert.Die "Hunde" werden mit 360-Grad-Kameras ausgestattet und liefern nicht nur rund um die Uhr Videoüberwachung, sondern können auch für "industrielle Inspektionen", die Erfassung der gesamten Flächen eines Rechenzentrums und zu anderen Zwecken eingesetzt werden.
Sie sollen unter anderem auch helfen, technische Defekte wie Überhitzungen oder Gefahren wie Lecks oder austretende Gase bzw. Flüssigkeiten sowie offenstehende Türen oder Tore zu erkennen. Teilweise werden die Roboter auch eingesetzt, um zum Beispiel Löcher in den Zäunen um die riesigen Gelände der Rechenzentren und der für ihren Betrieb nötigen Anlagen zu finden.
Noch soll sich der Einsatz der "Roboter-Wachhunde" auf eine relativ kleine Zahl von Rechenzentren beschränken. Genaue Zahlen nannten die Hersteller der Roboter nicht, doch war auch von einem in Utah ansässigen Betreiber eines Rechenzentrums zu hören, dass man dort ein "Team" aus Spot-Robotern zur Überwachung eines fast 140.000 Quadratmeter großen Server-Standorts einsetzt.
Siehe auch:
- Ecovacs macht jetzt auch Haustiere: Roboterhund vom Staubsaugerspezi
- Stromausfall in San Francisco: Hunderte Robotaxis blockieren Straßen
- Kunst-Satire: Musk und Zuckerberg als Fotos "kackende" Roboterhunde
- Vierbeiniger 'Roboterhund' Spot weltweit schon 2000 Mal im Einsatz
- Feuertaufe für Roboterhund: Chinas Hightech-Brandbekämpfer in Aktion
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