Microsoft stoppt beliebten kostenlosen Windows KMS-Aktivierungs-Hack
Microsoft hat mit den November-Updates eine Funktion entfernt, die eine weitverbreitete Offline-Aktivierungsmethode, bekannt als KMS38 (bereitgestellt vom Projekt "MASSGRAVE" / MAS), wirkungslos macht. Das hat natürlich Folgen für viele Nutzer.
Microsoft hat diese Clip-/GatherOSstate-Funktion inzwischen in neueren Builds entfernt oder aus der Installations-ISO gestrichen; mit den November-Patches (u. a. KB5068861 für Windows 11) ist KMS38 nach Angaben der MAS-Autoren faktisch nicht mehr nutzbar.
Spätere Änderungen haben die Clip-basierte KMS-Migration immer weiter eingeschränkt. Die Kombination dieser Änderungen machte das KMS38-Verfahren unzuverlässig oder komplett unwirksam. Die MAS-Maintainer haben KMS38 inzwischen aus ihrem Skript entfernt und empfehlen Anwendern, auf andere inoffizielle Methoden wie HWID oder TSforge umzusteigen - beides nach wie vor in der Szene genutzte Alternativen.
Für Privatnutzer sind die Auswirkungen vor allem praktischer Natur: Offline-Hacks werden unzuverlässig, und die einzige dauerhafte, regelkonforme Lösung bleibt die rechtmäßige Aktivierung über Microsoft-Lizenzmodelle. Das Verwenden inoffizieller Aktivierungs-Tools ist in den meisten Rechtsordnungen unzulässig und birgt Risiken wie Malware, Instabilität und fehlender Support.
Wie haltet ihr es mit solchen Aktivierungsumgehungen? Was meint ihr dazu, das Microsoft die Aktivierung nun erschwert?
Siehe auch:
- Microsoft schließt KMS38-Lücke für kostenlose Windows-Aktivierung
- November-Updates machen beliebte Offline-Aktivierungsmethode wirkungslos
- Schwachstelle in 'gatherosstate.exe' wurde entfernt oder deaktiviert
- MAS-Projekt hat KMS38 aus seinen Skripten entfernt und empfiehlt Alternativen
- Unternehmen sollten ihre KMS-Server und Aktivierungsinfrastruktur prüfen
- Einzig legale Lösung bleibt die reguläre Aktivierung über Microsoft-Lizenzmodelle
- Änderungen fallen mit Ende des Supports für Windows 11 23H2 zusammen
Microsoft macht KMS38-Lücke zu
Das meldet das Online-Magazin Neowin. KMS38 nutzte eine Schwachstelle in der Komponente gatherosstate.exe, um die KMS-"Grace-Period" so zu manipulieren, dass Systeme bis zum 19. Januar 2038 aktiviert schienen statt nur für die üblichen 180 Tage.Microsoft hat diese Clip-/GatherOSstate-Funktion inzwischen in neueren Builds entfernt oder aus der Installations-ISO gestrichen; mit den November-Patches (u. a. KB5068861 für Windows 11) ist KMS38 nach Angaben der MAS-Autoren faktisch nicht mehr nutzbar.
Aktivierungsmethode funktioniert nicht mehr
Bereits mit Windows-Build 26040 war gatherosstate.exe nicht mehr in der Installations-ISO enthalten, wodurch In-Place-Upgrades die bisherigen KMS-Fristen zurücksetzten.Spätere Änderungen haben die Clip-basierte KMS-Migration immer weiter eingeschränkt. Die Kombination dieser Änderungen machte das KMS38-Verfahren unzuverlässig oder komplett unwirksam. Die MAS-Maintainer haben KMS38 inzwischen aus ihrem Skript entfernt und empfehlen Anwendern, auf andere inoffizielle Methoden wie HWID oder TSforge umzusteigen - beides nach wie vor in der Szene genutzte Alternativen.
Für Privatnutzer sind die Auswirkungen vor allem praktischer Natur: Offline-Hacks werden unzuverlässig, und die einzige dauerhafte, regelkonforme Lösung bleibt die rechtmäßige Aktivierung über Microsoft-Lizenzmodelle. Das Verwenden inoffizieller Aktivierungs-Tools ist in den meisten Rechtsordnungen unzulässig und birgt Risiken wie Malware, Instabilität und fehlender Support.
Wie haltet ihr es mit solchen Aktivierungsumgehungen? Was meint ihr dazu, das Microsoft die Aktivierung nun erschwert?
Siehe auch:
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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