Jetzt abschalten: LinkedIn teilt bald Daten automatisch mit Microsoft-KI
Ab November teilt LinkedIn standardmäßig Nutzerdaten mit Microsoft für KI-Training und Werbung. Die Änderungen betreffen Millionen von Nutzern in Europa - Widerspruch ist möglich und auch empfohlen, denn das KI-Training ist von Haus aus aktiviert.
Das Unternehmen begründet die Änderungen damit, dass die generativen KI-Funktionen Personalverantwortlichen dabei helfen sollen, Nutzer "einfacher zu erreichen". Die gesammelten Daten umfassen Nutzerprofile und öffentliche Inhalte auf der Plattform, während private Nachrichten ausgeschlossen bleiben. Dennoch stößt das Ganze auf viel Kritik, denn Gegner werfen Microsoft vor, sich insbesondere bei privaten Daten unwissender Nutzer zu bedienen.
Diese Opt-out-Strategie steht im Gegensatz zu den Prinzipien der Datenschutz-Grundverordnung, die eine bewusste Einwilligung der Nutzer vorsieht. Während LinkedIn technisch gesehen die rechtlichen Anforderungen erfüllt, indem es Widerspruchsmöglichkeiten anbietet, kritisieren Experten die mangelnde Transparenz und die Belastung der Nutzer.
Diese Daten können LinkedIn-Profildaten, Feed-Aktivitätsdaten und Werbung-Engagement-Daten umfassen. Nutzer in Kanada und Hongkong erleben zusätzliche Änderungen über die KI-Trainingsrichtlinien hinaus, da LinkedIn ab dem 3. November 2025 zusätzliche Daten über Mitglieder in diesen Regionen mit Microsoft teilen wird. Die Datenweitergabe zwischen LinkedIn und Microsoft ist nicht völlig neu, wird aber erheblich ausgeweitet. Microsoft hatte LinkedIn 2016 für 26,2 Milliarden Dollar übernommen und seitdem schrittweise die Integration der Plattformen vorangetrieben.
In den Einstellungen findet man bei Datenschutz ...
... den Punkt 'Daten zur Verbesserung generativer KI' und deaktiviert diesen
Alle Nutzer sollten ihre LinkedIn-Datenschutzeinstellungen vor dem 3. November 2025 überprüfen und aktualisieren, wenn sie verhindern möchten, dass ihre Daten auf diese Weise verwendet werden.
Was haltet ihr von LinkedIns neuer Datenrichtlinie? Werdet ihr widersprechen oder seht ihr die KI-Verbesserungen als Vorteil? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
LinkedIn startet umstrittene Datennutzung
Ab dem 3. November 2025 treten bei LinkedIn umfassende Änderungen der Nutzungsbestimmungen in Kraft, die das professionelle Netzwerk zu einem wichtigen Datengeber für Microsofts KI-Entwicklung machen. Nutzer in Kanada, Hongkong, dem Europäischen Wirtschaftsraum, Großbritannien und der Schweiz sind von der neuen Datensammlung für das Training generativer KI-Modelle betroffen.Das Unternehmen begründet die Änderungen damit, dass die generativen KI-Funktionen Personalverantwortlichen dabei helfen sollen, Nutzer "einfacher zu erreichen". Die gesammelten Daten umfassen Nutzerprofile und öffentliche Inhalte auf der Plattform, während private Nachrichten ausgeschlossen bleiben. Dennoch stößt das Ganze auf viel Kritik, denn Gegner werfen Microsoft vor, sich insbesondere bei privaten Daten unwissender Nutzer zu bedienen.
Automatische Einwilligung
Besonders kritisch bewerten Datenschutzexperten die Vorgehensweise bei der Einführung: LinkedIn wird Mitgliederdaten standardmäßig zur Verbesserung seiner generativen KI-Modelle verwenden, es sei denn, Nutzer widersprechen manuell. Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, was bedeutet, dass Nutzer aktiv werden müssen, um ihre Daten zu schützen.Diese Opt-out-Strategie steht im Gegensatz zu den Prinzipien der Datenschutz-Grundverordnung, die eine bewusste Einwilligung der Nutzer vorsieht. Während LinkedIn technisch gesehen die rechtlichen Anforderungen erfüllt, indem es Widerspruchsmöglichkeiten anbietet, kritisieren Experten die mangelnde Transparenz und die Belastung der Nutzer.
Datenweitergabe an Microsoft
Parallel zur KI-Datennutzung plant LinkedIn eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern Microsoft. Ab dem 3. November 2025 wird LinkedIn zusätzliche Daten über Mitglieder mit Microsoft teilen, damit die Microsoft-Produktfamilie personalisierte und relevante Werbung anzeigen kann.Diese Daten können LinkedIn-Profildaten, Feed-Aktivitätsdaten und Werbung-Engagement-Daten umfassen. Nutzer in Kanada und Hongkong erleben zusätzliche Änderungen über die KI-Trainingsrichtlinien hinaus, da LinkedIn ab dem 3. November 2025 zusätzliche Daten über Mitglieder in diesen Regionen mit Microsoft teilen wird. Die Datenweitergabe zwischen LinkedIn und Microsoft ist nicht völlig neu, wird aber erheblich ausgeweitet. Microsoft hatte LinkedIn 2016 für 26,2 Milliarden Dollar übernommen und seitdem schrittweise die Integration der Plattformen vorangetrieben.
In den Einstellungen findet man bei Datenschutz ...
So können sich Nutzer schützen
Zum Widerspruch müssen Nutzer zu "Einstellungen und Datenschutz" -> Datenschutz gehen und die Funktion "Daten zur Verbesserung generativer KI" deaktivieren. Diese erlaubt es LinkedIn, Daten der Nutzer zur Verbesserung von KI-Modellen zu verwenden. Wichtig ist, dass der Schalter nur zukünftiges Training beeinflusst, nicht bereits erstellte Modelle.
... den Punkt 'Daten zur Verbesserung generativer KI' und deaktiviert diesen
Alle Nutzer sollten ihre LinkedIn-Datenschutzeinstellungen vor dem 3. November 2025 überprüfen und aktualisieren, wenn sie verhindern möchten, dass ihre Daten auf diese Weise verwendet werden.
Was haltet ihr von LinkedIns neuer Datenrichtlinie? Werdet ihr widersprechen oder seht ihr die KI-Verbesserungen als Vorteil? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- LinkedIn teilt ab 3. November 2025 Nutzerdaten mit Microsoft für KI-Training
- Datensammlung betrifft Nutzer in Europa, Kanada, Hongkong, UK und der Schweiz
- Nutzerprofile und öffentliche Inhalte werden verwendet, private Nachrichten nicht
- Die Datennutzung für KI-Training ist standardmäßig aktiviert und erfordert Opt-out
- Zusätzlich werden Profil- und Aktivitätsdaten für personalisierte Werbung geteilt
- Widerspruch möglich unter Einstellungen → Datenschutz → KI-Verbesserung deaktivieren
- Nutzer sollten ihre Einstellungen vor dem 3. November 2025 überprüfen
Siehe auch:
- LinkedIn-Chef übernimmt Office: Microsoft setzt voll auf KI im Büro
- Microsoft stellt das große LinkedIn auf seine eigene Linux-Distro um
- Gericht: LinkedIn darf "Do Not Track"-Vorgaben nicht einfach ignorieren
- Was ist bei LinkedIn los? - Microsoft schmeißt fast 700 Entwickler raus
- Elon Musk lästert über LinkedIn und will "coolen" Konkurrenten bauen
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