LinkedIn-Chef übernimmt Office:
Microsoft setzt voll auf KI im Büro
Microsoft hat eine grundlegende Umstrukturierung seiner Office-Sparte bekannt gegeben. In einem durchaus überraschenden Schritt übernimmt der Chef des "Business-Netzwerks" LinkedIn künftig auch die Leitung der Teams hinter Office.
Künftig ist Roslansky somit für die Teams verantwortlich, die an Office und den dazugehörigen Produkten wie Word, Excel, Outlook und den Online-Diensten aus dem Office-Bereich arbeiten. Roslansky wird direkt an Rajesh Jha berichten, der in einer leitenden Engineering-Position auch die Sparten für Windows und Business-Software bei Microsoft lenkt. Als LinkedIn-Chef bleibt Roslansky aber auch Microsoft-CEO Satya Nadella untergeordnet.
Office dürfte im Zuge der breiten Einführung von immer mehr KI-Funktionen als reines Produktivitäts-Werkzeug deutlich an Bedeutung verlieren. Nutzte man früher Word für das Verfassen von Dokumenten aller Art, Excel für die Erstellung und Verarbeitung von Tabellen und PowerPoint für das Design von Präsentationen, werden derartige manuelle Aufgaben nach dem Willen der Redmonder künftig zunehmend von KI-Diensten übernommen und weitestgehend automatisiert.
Die Positionierung von Office innerhalb von Microsoft dürfte sich somit deutlich verändern, weshalb es für den Softwaregiganten wohl sinnvoll erscheint, die Produktreihe eher als eine Art Sammlung verschiedener KI-Dienste zu betrachten, die nun eben von Chef einer Web-Plattform mit verarbeitet werden soll.
Siehe auch:
LinkedIn-CEO leitet künftig auch Office-Teams
Wie Microsoft heute verkündete, bekommt das Office-Team einen neuen Chef. Die Sparte wird künftig von Ryan Roslansky geleitet, der seit 2020 Chef des einige Jahre zuvor von Microsoft aufgekauften Job-Portals und Business-Netzwerks LinkedIn ist. Er soll seine Position als LinkedIn-CEO behalten, gleichzeitig aber auch die Office-Abteilung von Microsoft leiten.Künftig ist Roslansky somit für die Teams verantwortlich, die an Office und den dazugehörigen Produkten wie Word, Excel, Outlook und den Online-Diensten aus dem Office-Bereich arbeiten. Roslansky wird direkt an Rajesh Jha berichten, der in einer leitenden Engineering-Position auch die Sparten für Windows und Business-Software bei Microsoft lenkt. Als LinkedIn-Chef bleibt Roslansky aber auch Microsoft-CEO Satya Nadella untergeordnet.
Office wird zum Vehikel für KI-Dienste
Microsoft erklärte zu dem Thema, dass man mit der Umstellung nicht etwa das Ende von Office oder LinkedIn als eigenständige Produkte einleitet. Stattdessen versucht der Konzern wohl vor allem, die durch die Einführung von immer mehr Diensten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelösten Veränderungen zu berücksichtigen und seine Geschäftsbereiche dementsprechend neu zu ordnen.Office dürfte im Zuge der breiten Einführung von immer mehr KI-Funktionen als reines Produktivitäts-Werkzeug deutlich an Bedeutung verlieren. Nutzte man früher Word für das Verfassen von Dokumenten aller Art, Excel für die Erstellung und Verarbeitung von Tabellen und PowerPoint für das Design von Präsentationen, werden derartige manuelle Aufgaben nach dem Willen der Redmonder künftig zunehmend von KI-Diensten übernommen und weitestgehend automatisiert.
Die Positionierung von Office innerhalb von Microsoft dürfte sich somit deutlich verändern, weshalb es für den Softwaregiganten wohl sinnvoll erscheint, die Produktreihe eher als eine Art Sammlung verschiedener KI-Dienste zu betrachten, die nun eben von Chef einer Web-Plattform mit verarbeitet werden soll.
Zusammenfassung
- LinkedIn-CEO Ryan Roslansky übernimmt zusätzlich die Leitung der Office-Sparte
- Roslansky behält seine Position als LinkedIn-Chef und berichtet an Rajesh Jha
- Microsoft betont, dass Office und LinkedIn eigenständige Produkte bleiben
- Office wandelt sich zunehmend von klassischen Büroprogrammen zu KI-gestützten Diensten
- Automatisierung durch KI soll manuelle Aufgaben in Word, Excel und PowerPoint ersetzen
- Die Neustrukturierung spiegelt den strategischen Wandel bei Microsoft wider
Siehe auch:
- Nutzer baut neue Office-Icons nach, stellt sie zum Download bereit
- Microsoft trennt Teams von Office, um EU-Kartellstrafe abzuwenden
- Weg mit Neonröhren im Büro: Schönes Licht gegen Homeoffice-Trend
- Microsoft warnt vor Risiken durch Supportende von Office 2016/2019
- Microsoft veröffentlicht Notfall-Update für Office 2016-Abstürze
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