Mitarbeiter sollen mehr KI nutzen:
Microsoft bringt Überwachungs-Tool
Microsoft forciert die Nutzung von Diensten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz nicht nur intern, sondern will auch den Firmenkunden mehr Möglichkeiten geben, ihre Mitarbeiter zur KI-Nutzung zu bewegen. Mit einem neuen Tool können Chefs nun die Verwendung von KI durch Mitarbeiter überwachen.
Viva Insights kann nun auch Angaben darüber liefern, wie häufig und in welchem Umfang Mitarbeiter von Firmen den Microsoft-eigenen KI-Assistenten Copilot nutzen. Vorgesetzte können unter anderem nachvollziehen, welche ihrer Teams tatsächlich mit Copilot arbeiten und in welchem Umfang.
Noch geht Microsoft mit der Überwachung der KI-Nutzung mit Viva Insights nicht so weit, dass man die Verwendung der Künstlichen Intelligenz durch einzelne Mitarbeiter im Detail nachvollziehbar macht. Stattdessen werden theoretisch nur "ganze" Teams erfasst. Natürlich wird die vermeintliche Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter als Hauptargument für die Datenanalyse rund um die KI-Nutzung angeführt.
Während die Betreiber der KI-Services darauf bestehen, dass die Produktivität zunimmt, gibt es auch gegenteilige Studienergebnisse. Schon 2024 waren etwa Forschungsergebnisse erschienen, laut denen die KI-Nutzung keinerlei Vorteile in Bezug auf Produktivität mit sich bringt und einen Burn-out der Mitarbeiter nicht verhindern kann.
Gleichwohl verlangen viele Firmen mittlerweile sogar ausdrücklich, dass ihre Mitarbeiter KI-Dienste nutzen. Microsoft selbst schreibt dies zum Beispiel vor, während es bei der Crypto-Firma Coinbase sogar Entlassungen gab, weil sich manche Mitarbeiter weigerten, KI-Tools einzusetzen.
Siehe auch:
'Nutzt ihr auch alle schön Copilot?'
Microsoft hat seine Viva-Suite, die hauseigene "Employee Experience Platform", in dem für die Analyse von Metadaten über die Nutzung von Mitarbeiter-PCs und -Anwendungen vorgesehenen Bereich "Insight" um ein neues Tool erweitert, mit dem Manager und andere Führungskräfte prüfen können, in welchem Umfang die Mitarbeiter KI-Dienste nutzen.Viva Insights kann nun auch Angaben darüber liefern, wie häufig und in welchem Umfang Mitarbeiter von Firmen den Microsoft-eigenen KI-Assistenten Copilot nutzen. Vorgesetzte können unter anderem nachvollziehen, welche ihrer Teams tatsächlich mit Copilot arbeiten und in welchem Umfang.
Vergleich der KI-Nutzung mit Konkurrenten möglich
In einem Blog-Eintrag erklärt Microsoft, dass Firmen und andere Organisationen den Verlauf der KI-Nutzung durch ihre Mitarbeiter sowohl innerhalb verschiedener Unternehmensteile als auch mit den Werten ähnlicher Firmen vergleichen können. Im Grunde können Manager somit auch darauf setzen, die Adaption von Copilot gegenüber Konkurrenten zu steigern.Noch geht Microsoft mit der Überwachung der KI-Nutzung mit Viva Insights nicht so weit, dass man die Verwendung der Künstlichen Intelligenz durch einzelne Mitarbeiter im Detail nachvollziehbar macht. Stattdessen werden theoretisch nur "ganze" Teams erfasst. Natürlich wird die vermeintliche Steigerung der Produktivität der Mitarbeiter als Hauptargument für die Datenanalyse rund um die KI-Nutzung angeführt.
Während die Betreiber der KI-Services darauf bestehen, dass die Produktivität zunimmt, gibt es auch gegenteilige Studienergebnisse. Schon 2024 waren etwa Forschungsergebnisse erschienen, laut denen die KI-Nutzung keinerlei Vorteile in Bezug auf Produktivität mit sich bringt und einen Burn-out der Mitarbeiter nicht verhindern kann.
Gleichwohl verlangen viele Firmen mittlerweile sogar ausdrücklich, dass ihre Mitarbeiter KI-Dienste nutzen. Microsoft selbst schreibt dies zum Beispiel vor, während es bei der Crypto-Firma Coinbase sogar Entlassungen gab, weil sich manche Mitarbeiter weigerten, KI-Tools einzusetzen.
Zusammenfassung
- Microsoft erweitert Viva mit Tool zur Überwachung der KI-Nutzung
- Führungskräfte können nun verfolgen, wie oft Teams Copilot einsetzen
- Unternehmen können KI-Nutzung intern und mit anderen Firmen vergleichen
- Individuelle Mitarbeiterüberwachung ist bisher nicht implementiert
- Produktivitätssteigerung durch KI wird als Hauptargument angeführt
- Studienergebnisse vom Herbst 2024 widersprechen Produktivitätsvorteilen
- Einige Unternehmen machen KI-Nutzung für ihre Mitarbeiter verpflichtend
Siehe auch:
- Microsoft OneDrive bekommt eine neue Windows-App mit KI-Features
- Faire Bezahlung für Inhalte zum KI-Training? Microsoft plant Marktplatz
- Mikrofluidik: Microsoft schafft "Durchbruch" bei Kühlung von KI-Chips
- Jetzt abschalten: LinkedIn teilt bald Daten automatisch mit Microsoft-KI
- Microsoft stopft Teams jetzt mit diversen KI-Agenten voll
Thema:
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