Ex-LinkedIn-Chef & Office-VP Ryan Roslansky verlässt Microsoft
Microsoft trennt sich vom früheren Chef des Business-Netzwerks LinkedIn. Ryan Roslansky, der sechs Jahre CEO von LinkedIn war, verlässt den Konzern zum Ende des Jahres. Zuletzt war er als Executive Vice President für LinkedIn, Office & Copilot verantwortlich.
Nachdem Microsoft die Firma LinkedIn 2016 aufgekauft hatte, blieb Roslansky noch einige Jahre Produktchef, bevor er 2020 zum CEO des sogenannten Business-Netzwerks ernannt wurde. 2025 stieg Roslansky dann zum Executive Vice President bei Microsoft auf und war dadurch direkt Konzernchef Satya Nadella unterstellt.
Als Executive Vice President würde er seinen Lebensmittelpunkt in die Region um Seattle bzw. Redmond verlegen müssen, er sei aber eigentlich in der "Bay Area" um San Francisco zu Hause, so Roslansky. Künftig sollten seine Aufgaben von Personen übernommen werden, die dafür besser bereit seien.
Roslansky dankte Nadella dafür, dass man ihm viel Freiraum ließ, LinkedIn weiter auszubauen. In den sechs Jahren unter seiner Leitung stieg die Zahl der Mitglieder von LinkedIn von 700 Millionen auf zuletzt 1,3 Milliarden, so der US-Nachrichtensender CNBC. Der Umsatz von LinkedIn stieg allein innerhalb des letzten Geschäftsjahres um 11 Prozent. Erst vor einigen Monaten hatte mit Reid Hoffman einer der Mitgründer von LinkedIn angekündigt, Microsoft zu verlassen.
Neben Roslansky kündigte auch der frühere Chef von Microsoft Research Peter Lee seinen Abschied an. Lee war 16 Jahre bei Microsoft und President der Wissenschaftsabteilung Microsoft Science, nachdem er zuvor auch als Chef der Forschungssparte Microsoft Research tätig war. Zuvor war Lee 22 Jahre Leiter der Fakultät für Computerwissenschaften an der Carnegie Mellon University.
Siehe auch:
Zwei weitere führende Microsoft-Manager gehen
Microsoft-Chef Satya Nadella hat den Abschied des früheren LinkedIn-Chefs Ryan Roslansky angekündigt. Der Manager will den Softwarekonzern Ende 2026 verlassen. Roslansky war schon 2009 als einer der ersten externen Mitarbeiter zu LinkedIn gekommen und hatte dort die Rolle des Produktchefs übernommen.Nachdem Microsoft die Firma LinkedIn 2016 aufgekauft hatte, blieb Roslansky noch einige Jahre Produktchef, bevor er 2020 zum CEO des sogenannten Business-Netzwerks ernannt wurde. 2025 stieg Roslansky dann zum Executive Vice President bei Microsoft auf und war dadurch direkt Konzernchef Satya Nadella unterstellt.
Zuletzt war Roslansky VP für LinkedIn & Office
In seiner neuen Position war er sowohl für LinkedIn als auch die Office-Sparte von Microsoft verantwortlich, während mit Dan Shapero seit April ein neuer CEO die direkte Führung des Geschäfts von LinkedIn übernommen hat. Die Gründe für den Abschied von Roslansky sollen vor allem familiärer Natur sein.Als Executive Vice President würde er seinen Lebensmittelpunkt in die Region um Seattle bzw. Redmond verlegen müssen, er sei aber eigentlich in der "Bay Area" um San Francisco zu Hause, so Roslansky. Künftig sollten seine Aufgaben von Personen übernommen werden, die dafür besser bereit seien.
Roslansky dankte Nadella dafür, dass man ihm viel Freiraum ließ, LinkedIn weiter auszubauen. In den sechs Jahren unter seiner Leitung stieg die Zahl der Mitglieder von LinkedIn von 700 Millionen auf zuletzt 1,3 Milliarden, so der US-Nachrichtensender CNBC. Der Umsatz von LinkedIn stieg allein innerhalb des letzten Geschäftsjahres um 11 Prozent. Erst vor einigen Monaten hatte mit Reid Hoffman einer der Mitgründer von LinkedIn angekündigt, Microsoft zu verlassen.
Neben Roslansky kündigte auch der frühere Chef von Microsoft Research Peter Lee seinen Abschied an. Lee war 16 Jahre bei Microsoft und President der Wissenschaftsabteilung Microsoft Science, nachdem er zuvor auch als Chef der Forschungssparte Microsoft Research tätig war. Zuvor war Lee 22 Jahre Leiter der Fakultät für Computerwissenschaften an der Carnegie Mellon University.
Zusammenfassung
- Früherer LinkedIn-Chef Ryan Roslansky verlässt Microsoft Ende des Jahres 2026
- Als Microsoft-Vizepräsident leitete Roslansky zuletzt LinkedIn sowie Office
- Wegen eines nötigen Umzugs nach Redmond beendet Roslansky nun seine Karriere
- Unter seiner Leitung wuchs LinkedIn von 700 Millionen auf 1,3 Milliarden Konten
- Forschungsleiter Peter Lee verlässt den Softwarekonzern nach rund 16 Jahren
Siehe auch:
- Weniger Spam: LinkedIn-Nutzer meldeten eine Million Mal "KI-Slop"
- Spionage-Vorwurf: LinkedIn scannt heimlich Browser-Erweiterungen
- Cloudflare-Ausfall: Fehlerhaftes Update legt Zoom, Canva, LinkedIn lahm
- Jetzt abschalten: LinkedIn teilt bald Daten automatisch mit Microsoft-KI
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