Was ist bei LinkedIn los? - Microsoft schmeißt fast 700 Entwickler raus
Microsoft entlässt bei seiner Social Network-Tochter LinkedIn fast 700 Beschäftigte. Vor allem Entwickler müssen sich einen neuen Job suchen. Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Aber auch in der Verwaltung werden einige Stellen gestrichen.
"Während wir unsere Organisationsstrukturen anpassen und unsere Entscheidungsprozesse straffen, investieren wir weiterhin in strategische Prioritäten für unsere Zukunft und stellen sicher, dass wir unseren Mitgliedern und Kunden weiterhin einen Mehrwert bieten. Wir verpflichten uns, alle betroffenen Mitarbeiter während dieser Übergangsphase voll zu unterstützen und sicherzustellen, dass sie mit Sorgfalt und Respekt behandelt werden", teilte Microsoft weiter mit.
Was allerdings die genauen Gründe für die Entlassungswelle sind, wurde nicht näher ausgeführt. Unklar ist auch, ob man versuchte, die Betroffenen in anderen Teilen des Konzerns unterzubringen. Insbesondere für die Entwickler dürfte es immerhin einen gewissen Bedarf geben. Doch letztlich hatte Redmond auch erst im Juli neue Streichungen in den verschiedenen Abteilungen angekündigt.
Dies könnte das Management bewogen haben, vor allem über die Lohnkosten die Bilanzen zu optimieren. Denn gleichzeitig soll LinkedIn nun verstärkt Mitarbeiter in Indien einstellen, wo die Gehälter niedriger ausfallen, wie US-Medien berichteten.
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"Schwierig, aber notwendig"
In einer Stellungnahme des Managements hieß es, dass die genannten Anpassungen ein "schwieriger, aber notwendiger und regelmäßiger Teil der Führung unseres Unternehmens" seien. Konkret soll es um genau 668 Stellen gehen, hieß es. Die Streichungen seien bereits intern kommuniziert worden."Während wir unsere Organisationsstrukturen anpassen und unsere Entscheidungsprozesse straffen, investieren wir weiterhin in strategische Prioritäten für unsere Zukunft und stellen sicher, dass wir unseren Mitgliedern und Kunden weiterhin einen Mehrwert bieten. Wir verpflichten uns, alle betroffenen Mitarbeiter während dieser Übergangsphase voll zu unterstützen und sicherzustellen, dass sie mit Sorgfalt und Respekt behandelt werden", teilte Microsoft weiter mit.
Was allerdings die genauen Gründe für die Entlassungswelle sind, wurde nicht näher ausgeführt. Unklar ist auch, ob man versuchte, die Betroffenen in anderen Teilen des Konzerns unterzubringen. Insbesondere für die Entwickler dürfte es immerhin einen gewissen Bedarf geben. Doch letztlich hatte Redmond auch erst im Juli neue Streichungen in den verschiedenen Abteilungen angekündigt.
Neue Jobs in Indien
Die Kürzungen kommen allerdings zu einem Zeitpunkt, an dem LinkedIn seit acht aufeinanderfolgenden Quartalen ein langsameres Umsatzwachstum als im Vorjahr verzeichnet hat. Im zweiten Quartal kletterten die Einnahmen beispielsweise nur noch um 5 Prozent, obwohl sich die Steigerung der Zahl aktiver Nutzer in den letzten zwei Jahren in jedem Quartal beschleunigte.Dies könnte das Management bewogen haben, vor allem über die Lohnkosten die Bilanzen zu optimieren. Denn gleichzeitig soll LinkedIn nun verstärkt Mitarbeiter in Indien einstellen, wo die Gehälter niedriger ausfallen, wie US-Medien berichteten.
Zusammenfassung
- Microsoft entlässt fast 700 Mitarbeiter bei LinkedIn
- Vor allem Entwickler und Verwaltungsmitarbeiter betroffen
- Unternehmen nennt Stellenstreichungen "schwierig, aber notwendig"
- Gründe für Entlassungen nicht konkret genannt
- Unklar, ob Betroffene in anderen Unternehmensbereichen unterkommen
- LinkedIn verzeichnet seit acht Quartalen langsameres Umsatzwachstum
- Unternehmen plant, vermehrt Mitarbeiter in Indien einzustellen
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