Tesla blamiert sich ein weiteres Mal mit seinem Optimus-Roboter
Teslas Optimus-Roboter sorgt mit seiner jüngsten Demonstration für Kopfschütteln: Der nun goldglänzende Humanoid kämpft minutenlang mit simplen Befehlen und schleppt sich träge durch den Raum. Die Performance wirft Fragen über Musks Vision auf.
Das 52-sekündige Video zeigt den mit xAIs Grok-Sprachassistent ausgestatteten Roboter in einer quälend langsamen Interaktion. Auf die Frage nach einer Cola antwortet Optimus stockend: "Entschuldigung, ich habe keine ... Echtzeitinformationen, aber ich kann Sie zur Küche bringen, wenn Sie dort nach einer Cola suchen möchten." Mehrere Anläufe sind nötig, bevor der Roboter überhaupt in Bewegung kommt.
Laut Futurism wirken die Hände des Roboters wie Schaufensterpuppen-Gliedmaßen ohne jede Geschicklichkeit - ein fatales Manko für einen Roboter, der angeblich komplexe Arbeitsaufgaben übernehmen soll. Seine wackelige Fortbewegung erinnert mehr an einen defekten Spielzeugroboter als an die von Elon Musk versprochene Revolution.
Die Demonstration offenbart fundamentale Probleme in der Sprachverarbeitung und Bewegungssteuerung. Während moderne Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant binnen Sekunden auf Anfragen reagieren, benötigt Optimus mehrere Anläufe für eine einfache Antwort. Mehr noch: Die Bewegungen sind überraschend träge und unkoordiniert.
Die schwache Performance steht in krassem Gegensatz zu Musks ambitionierten Zielen. Der Tesla-Chef behauptet, Optimus werde 80 Prozent von Teslas Unternehmenswert ausmachen und die Bewertung auf 25 Billionen Dollar katapultieren. Bis 2040 sollen zehn Milliarden Einheiten produziert werden - bei Preisen zwischen 200.000 und 500.000 Dollar pro Roboter.
Diese Zahlen wirken angesichts der aktuellen Leistung komplett realitätsfern. Tesla hat bereits seine eigenen Produktionsziele verfehlt: Statt der geplanten 5000 Optimus-Roboter für 2025 wurden bisher nur wenige hundert Einheiten gefertigt. Zudem verließ Milan Kovac, der Leiter der Optimus-Entwicklung, das Unternehmen - ein weiteres Warnsignal für interne Probleme.
Was sagt ihr zu Teslas Roboter-Desaster? Sind die Erwartungen zu hoch oder die Leistung tatsächlich zu schwach? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Teslas Roboter-Flop wird zum (Negativ-)Internetspektakel
Teslas neueste Optimus-Demonstration entwickelt sich zum PR-Desaster. In einem von Salesforce-Chef Marc Benioff geteilten Video kämpft der goldglänzende humanoide Roboter sichtlich mit der simplen Aufgabe, zu beantworten, wo man eine Cola bekommen könnte und diese auch aus der Küche zu holen. Was als Showcase für fortschrittliche KI-Integration gedacht war, entpuppt sich als peinliche Vorführung technischer Unzulänglichkeiten.Das 52-sekündige Video zeigt den mit xAIs Grok-Sprachassistent ausgestatteten Roboter in einer quälend langsamen Interaktion. Auf die Frage nach einer Cola antwortet Optimus stockend: "Entschuldigung, ich habe keine ... Echtzeitinformationen, aber ich kann Sie zur Küche bringen, wenn Sie dort nach einer Cola suchen möchten." Mehrere Anläufe sind nötig, bevor der Roboter überhaupt in Bewegung kommt.
Laut Futurism wirken die Hände des Roboters wie Schaufensterpuppen-Gliedmaßen ohne jede Geschicklichkeit - ein fatales Manko für einen Roboter, der angeblich komplexe Arbeitsaufgaben übernehmen soll. Seine wackelige Fortbewegung erinnert mehr an einen defekten Spielzeugroboter als an die von Elon Musk versprochene Revolution.
Gestammel statt smarter Assistenz
Besonders brisant: Musk ist im Video zu hören, wie er entschuldigend erklärt, der Roboter sei "etwas paranoid bezüglich des Platzes" und werde "viel schneller laufen können". Allzu viel Vertrauen erweckt das nicht. Der Tesla-Chef wirkt sichtlich bemüht, die offensichtlichen Schwächen seines Vorzeigeprojekts zu kaschieren.Die Demonstration offenbart fundamentale Probleme in der Sprachverarbeitung und Bewegungssteuerung. Während moderne Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant binnen Sekunden auf Anfragen reagieren, benötigt Optimus mehrere Anläufe für eine einfache Antwort. Mehr noch: Die Bewegungen sind überraschend träge und unkoordiniert.
Die schwache Performance steht in krassem Gegensatz zu Musks ambitionierten Zielen. Der Tesla-Chef behauptet, Optimus werde 80 Prozent von Teslas Unternehmenswert ausmachen und die Bewertung auf 25 Billionen Dollar katapultieren. Bis 2040 sollen zehn Milliarden Einheiten produziert werden - bei Preisen zwischen 200.000 und 500.000 Dollar pro Roboter.
Diese Zahlen wirken angesichts der aktuellen Leistung komplett realitätsfern. Tesla hat bereits seine eigenen Produktionsziele verfehlt: Statt der geplanten 5000 Optimus-Roboter für 2025 wurden bisher nur wenige hundert Einheiten gefertigt. Zudem verließ Milan Kovac, der Leiter der Optimus-Entwicklung, das Unternehmen - ein weiteres Warnsignal für interne Probleme.
Was sagt ihr zu Teslas Roboter-Desaster? Sind die Erwartungen zu hoch oder die Leistung tatsächlich zu schwach? Teilt eure Einschätzung in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- Teslas goldglänzender Optimus-Roboter versagt bei einfacher Demonstration
- Roboter reagiert extrem langsam und kann einfache Aufgaben kaum bewältigen
- Diskrepanz zwischen Musks Versprechen und tatsächlicher Leistungsfähigkeit
- Musk behauptet, Optimus werde 80 Prozent von Teslas Unternehmenswert stellen
- Produktionsziele deutlich verfehlt - statt 5000 nur wenige hundert Einheiten
- Leiter der Optimus-Entwicklung Milan Kovac hat das Unternehmen verlassen
- Bewegungen und Sprachverarbeitung wirken unausgereift und nicht alltagstauglich
Siehe auch:
- Tesla Optimus in der Krise, Produktion bis auf Weiteres gestoppt
- Musk erneut düpiert: Ex-Mitarbeiter hält Optimus für völlig ungeeignet
- Optimus im Haushalt: Tesla zeigt beeindruckende Roboter-Fortschritte
- Tesla Optimus kann nun autonom in unwegsamem Gelände laufen
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