Tesla Optimus in der Krise, Produktion bis auf Weiteres gestoppt
Tesla setzt die Produktion seines Roboters Optimus nach dem Abgang des Projektleiters Milan Kovac vorübergehend aus. Der neue Verantwortliche Ashok Elluswamy muss zahlreiche Probleme lösen, bevor die Produktion wieder aufgenommen werden kann.
Milan Kovac, der bisherige Leiter des Optimus-Projekts, hat Tesla im Juni verlassen. Seine Aufgaben wurden an Ashok Elluswamy übertragen, der bisher als Vizepräsident für KI-Software tätig war und die Entwicklung des Autopilot-Systems leitete. Elluswamy, der bereits seit elf Jahren bei Tesla arbeitet, steht nun vor der Herausforderung, den humanoiden Roboter durch eine umfassende Hardware- und Software-Überarbeitung zu führen, bevor die Massenproduktion wieder aufgenommen werden kann.
Laut Angaben von AInvest und The Information kämpft der Optimus-Roboter mit erheblichen technischen Problemen. Zu den Hauptschwachstellen zählen überhitzende Gelenkmotoren, eine geringe Tragfähigkeit der feinmotorischen Hände, eine kurze Lebensdauer der Übertragungskomponenten sowie eine begrenzte Akkulaufzeit.
Die zwei Zulieferer, die mit dem Projekt vertraut sind, gaben an, dass Tesla die Bestellungen nicht explizit reduziert hat. Stattdessen beabsichtigt das Unternehmen, die Designanpassungen abzuwarten, bevor ein neuer Massenproduktionsplan finalisiert und die Beschaffung wieder aufgenommen wird. Dieser Anpassungsprozess könnte bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen.
Ein Tesla-Insider enthüllte, dass Optimus derzeit nur für den Transport von Batterien in Teslas Batteriefabriken eingesetzt wird - mit einer Effizienz, die weniger als die Hälfte der menschlichen Arbeitskraft beträgt. Für komplexere Aufgaben wie die Fahrzeugmontage wurde der Roboter bislang nicht eingesetzt.
Tesla hat in den vergangenen drei Jahren erheblich in das Optimus-Programm investiert, mit Hunderten von Zulieferern zusammengearbeitet und ein Forschungs- und Entwicklungsteam von mehr als 400 Personen aufgebaut. Das Unternehmen hatte für 2025 über 300 Millionen Dollar (etwa 254 Millionen Euro) allein für Teile eingeplant, basierend auf Stückkosten von etwa 60.000 Dollar (etwa 51.000 Euro) pro Einheit.
Was haltet ihr von Teslas Roboter-Ambitionen? Glaubt ihr, dass Optimus jemals in großen Stückzahlen produziert wird oder bleibt es bei einem Prestigeprojekt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Siehe auch:
Tesla stoppt Optimus-Produktion nach Führungswechsel
Tesla hat die Produktion seines humanoiden Roboters Optimus vorerst auf Eis gelegt. Wie mehrere Quellen aus der chinesischen Lieferkette berichten, wurden Mitte Juni die Bestellungen für Roboterkomponenten ausgesetzt. Der Produktionsstopp fällt zeitlich mit einem bedeutenden Führungswechsel im Unternehmen zusammen.Milan Kovac, der bisherige Leiter des Optimus-Projekts, hat Tesla im Juni verlassen. Seine Aufgaben wurden an Ashok Elluswamy übertragen, der bisher als Vizepräsident für KI-Software tätig war und die Entwicklung des Autopilot-Systems leitete. Elluswamy, der bereits seit elf Jahren bei Tesla arbeitet, steht nun vor der Herausforderung, den humanoiden Roboter durch eine umfassende Hardware- und Software-Überarbeitung zu führen, bevor die Massenproduktion wieder aufgenommen werden kann.
Laut Angaben von AInvest und The Information kämpft der Optimus-Roboter mit erheblichen technischen Problemen. Zu den Hauptschwachstellen zählen überhitzende Gelenkmotoren, eine geringe Tragfähigkeit der feinmotorischen Hände, eine kurze Lebensdauer der Übertragungskomponenten sowie eine begrenzte Akkulaufzeit.
Elon Musks Pläne in Gefahr
Tesla-CEO Elon Musk hatte ursprünglich angekündigt, in diesem Jahr 5000 Optimus-Einheiten zu produzieren. Bis Ende Mai hatte das Unternehmen bereits Teile für 1200 Roboter beschafft und nahezu 1000 Einheiten hergestellt. Mit der aktuellen Unterbrechung der Teilebestellungen halten Brancheninsider dieses Ziel jedoch für nicht mehr erreichbar.Die zwei Zulieferer, die mit dem Projekt vertraut sind, gaben an, dass Tesla die Bestellungen nicht explizit reduziert hat. Stattdessen beabsichtigt das Unternehmen, die Designanpassungen abzuwarten, bevor ein neuer Massenproduktionsplan finalisiert und die Beschaffung wieder aufgenommen wird. Dieser Anpassungsprozess könnte bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen.
Ein Tesla-Insider enthüllte, dass Optimus derzeit nur für den Transport von Batterien in Teslas Batteriefabriken eingesetzt wird - mit einer Effizienz, die weniger als die Hälfte der menschlichen Arbeitskraft beträgt. Für komplexere Aufgaben wie die Fahrzeugmontage wurde der Roboter bislang nicht eingesetzt.
Tesla hat in den vergangenen drei Jahren erheblich in das Optimus-Programm investiert, mit Hunderten von Zulieferern zusammengearbeitet und ein Forschungs- und Entwicklungsteam von mehr als 400 Personen aufgebaut. Das Unternehmen hatte für 2025 über 300 Millionen Dollar (etwa 254 Millionen Euro) allein für Teile eingeplant, basierend auf Stückkosten von etwa 60.000 Dollar (etwa 51.000 Euro) pro Einheit.
Was haltet ihr von Teslas Roboter-Ambitionen? Glaubt ihr, dass Optimus jemals in großen Stückzahlen produziert wird oder bleibt es bei einem Prestigeprojekt? Teilt eure Meinung in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Tesla stoppt Optimus-Roboterproduktion nach Abgang des Projektleiters
- Nachfolger Ashok Elluswamy muss Hardware und Software grundlegend verbessern
- Überhitzende Motoren und kurze Akkulaufzeit zählen zu den Hauptproblemen
- Ursprüngliches Ziel von 5000 produzierten Einheiten wohl nicht erreichbar
- Aktuell arbeitet Optimus nur in Batteriefabriken mit halber Effizienz eines Menschen
- Designanpassungen könnten bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen
- Tesla investierte bereits in 400-köpfiges Entwicklungsteam und hunderte Zulieferer
Siehe auch:
- Optimus im Haushalt: Tesla zeigt beeindruckende Roboter-Fortschritte
- Tesla Optimus kann nun autonom in unwegsamem Gelände laufen
- Tesla Optimus bekommt neue Hand, die einen besonderen "Trick" kann
- Die Optimus-Roboter auf Tesla-Event waren nur ein großer Fake
- Rückschlag für Elon Musk: Tesla-Roboter Optimus verzögert sich
Thema:
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