Microsoft entfernt PowerShell 2.0 aus neuem Windows 11-Build
Mit dem neuesten Insider-Build von Windows 11 hat Microsoft ein weiteres Kapitel in der langen Geschichte seines Betriebssystems geschlossen. In Build 27891, der aktuell im Canary Channel verteilt wird, ist PowerShell 2.0 endgültig verschwunden.
Auch bei den Einstellungen unter "Energie & Akku" sowie beim Remotedesktop auf Arm64-PCs kann es derzeit noch zu Abstürzen und Grafikproblemen kommen. Die vollständigen Versionshinweise finden sich wie immer im offiziellen Windows-Blog.
Wird hier sinnvoll modernisiert - oder geht dabei auch Nützliches verloren? Wir sind gespannt auf eure Meinung - diskutiert gern mit in den Kommentaren.
Siehe auch:
Microsoft räumt auf
PowerShell 2.0 ist eine Funktion, dessen Existenz vielen Nutzer längst nicht mehr bewusst sein dürfte, denn sie wir von Microsoft in den tiefen Systemschichten bis heute mitgeschleppt, obwohl sie schon lange als veraltet gilt. Schon mit Windows 10 Version 1709, also im Jahr 2017, hatte Microsoft offiziell die Abkündigung erklärt.PowerShell 2.0 fliegt aus Windows 11
Nun folgt der nächste logische Schritt: die vollständige Entfernung aus dem System. Für IT-Profis, Admins und Entwickler, die noch mit alten Skripten arbeiten, dürfte das eine deutliche Zäsur sein, das war aber lange absehbar. Weitere Informationen zur Entfernung und etwaigen Kompatibilitätsfragen beabsichtigt Microsoft mit einem der kommenden Updates nachzureichen.Store mit neuer Direkt-Installieren-Funktion
Neben dem Abschied von PowerShell 2.0 bringt die neue Buildnummer 27891 auch ein paar sichtbare Neuerungen, darunter das Update des Microsoft Stores auf Version 22406. Neu ist, dass sich Apps jetzt direkt von der Startseite des Stores aus installieren lassen. Ein Klick auf die neue "Installieren"-Schaltfläche genügt. Damit will Microsoft den Zugang zu Software weiter vereinfachen und den Store benutzerfreundlicher machen.Feinschliff unter der Haube
Wie bei jedem Insider-Build hat Microsoft auch zahlreiche Fehler behoben. So funktioniert die Option "Diesen PC zurücksetzen" nach dem Upgrade wieder korrekt. Die Taskleiste zeigt inzwischen wieder das erwartete Acrylmaterial-Design, und auch Probleme mit Update-Downloads, die bei zwei Prozent hängen blieben, sollen der Vergangenheit angehören.Bekannte Baustellen bleiben
Trotz aller Fortschritte gibt es weiterhin bekannte Probleme. Besonders Besitzer neuer Copilot+-PCs sollten vorsichtig sein: Wer vom Dev- oder Release Preview Channel in den Canary Channel wechselt, riskiert, seine Windows Hello-PIN und biometrischen Anmeldedaten zu verlieren. Microsoft hat dafür noch immer keine Lösung.Auch bei den Einstellungen unter "Energie & Akku" sowie beim Remotedesktop auf Arm64-PCs kann es derzeit noch zu Abstürzen und Grafikproblemen kommen. Die vollständigen Versionshinweise finden sich wie immer im offiziellen Windows-Blog.
Wird hier sinnvoll modernisiert - oder geht dabei auch Nützliches verloren? Wir sind gespannt auf eure Meinung - diskutiert gern mit in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Microsoft entfernt PowerShell 2.0 endgültig aus Windows 11 Build 27891
- Die seit 2017 als veraltet geltende Funktion wird nicht mehr unterstützt
- Microsoft Store wurde auf Version 22406 aktualisiert mit direkter Installation
- Zahlreiche Fehler wurden behoben, darunter Probleme bei der Systemrücksetzung
- Copilot+-PC-Nutzer könnten beim Kanalwechsel Anmeldedaten verlieren
- Weitere bekannte Probleme betreffen Energieeinstellungen und Remotedesktop
Siehe auch:
- Hotpatching: Windows Server neustartfreie Updates bald kostenpflichtig
- Wie ein Bierkutscher: Windows 11 lässt euch bald ungefiltert fluchen
- Windows: Tod der Systemsteuerung - Microsoft entfernt erneut Optionen
- Windows 11 24H2: Riesiges Vorschau-Update liefert etliche Neuerungen
- Windows 11: Microsoft startet neue dynamische Updates
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