Windows 11 24H2: Hotpatching jetzt standardmäßig aktiviert
Schluss mit monatlichen Neustarts nach Windows-Updates: Microsoft führt Hotpatching standardmäßig ein, das Sicherheitsupdates ohne Unterbrechung installiert. Für Unternehmen bedeutet das weniger Ausfallzeiten, aber es gibt einen Haken.
Alle weiteren Updates werden direkt im Speicher laufender Prozesse angewendet. Dieser Rhythmus erhöht die Planbarkeit für Unternehmen, minimiert Ausfallzeiten und sorgt zugleich für eine schnellere Absicherung gegen neue Bedrohungen. Insbesondere in Umgebungen mit hoher Systemverfügbarkeit bringt die Änderung einen spürbaren Vorteil.
Vorausgesetzt werden geeignete Lizenzen wie die Windows Enterprise E3/E5, Microsoft 365 A3/A5 oder Windows 365 Enterprise, sowie die Ausführung von Build 26100.2033 oder höher.
Was haltet ihr von Microsofts neuer Update-Strategie? Teilt eure Erfahrungen mit den neustartfreien Updates in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Siehe auch:
Hotpatching ist ab sofort Standard
Microsoft stellt die Verteilung von Sicherheitsupdates unter Windows neu auf: Seit dem 23. Juni 2025 wird Hotpatching für alle neu erstellten Qualitätsupdate-Richtlinien automatisch aktiviert. Die Technik erlaubt es, wichtige Sicherheitsupdates ohne Neustart des Systems zu installieren.Neue Windows-Update-Richtlinien
Der Schritt markiert eine deutliche Änderung in der Update-Strategie von Microsoft. Während bislang jeder Sicherheits-Patch in der Regel einen Neustart erforderte, reduziert sich deren Zahl künftig deutlich. Für betroffene Geräte sind nur noch vierteljährlich Neustarts notwendig, jeweils im Rahmen der sogenannten Baseline-Updates. In den übrigen Monaten erfolgen sicherheitsrelevante Hotpatches im laufenden Betrieb.Update-Rhythmus mit weniger Unterbrechungen
Der neue Standard bedeutet: Sicherheitsupdates werden ab sofort monatlich ohne Neustart eingespielt, umfassendere Systemupdates nur noch viermal jährlich - jeweils im Januar, April, Juli und Oktober. In diesen Monaten erfolgt ein kompletter Abgleich mit dem aktuellen Sicherheits- und Funktionsstand ("Baseline"), der weiterhin einen Neustart erfordert.Alle weiteren Updates werden direkt im Speicher laufender Prozesse angewendet. Dieser Rhythmus erhöht die Planbarkeit für Unternehmen, minimiert Ausfallzeiten und sorgt zugleich für eine schnellere Absicherung gegen neue Bedrohungen. Insbesondere in Umgebungen mit hoher Systemverfügbarkeit bringt die Änderung einen spürbaren Vorteil.
Voraussetzungen
Hotpatching steht für Windows 11 Enterprise ab Version 24H2 auf Geräten mit AMD- oder Intel-x64-Prozessoren zur Verfügung. Die Systeme müssen über Microsoft Intune verwaltet und in Windows Autopatch eingebunden sein, wie Microsoft im Message-Center mitteilt. Für ARM64-Geräte ist die Funktion derzeit noch in der öffentlichen Testphase.Vorausgesetzt werden geeignete Lizenzen wie die Windows Enterprise E3/E5, Microsoft 365 A3/A5 oder Windows 365 Enterprise, sowie die Ausführung von Build 26100.2033 oder höher.
Aktivierung für bestehende Richtlinien möglich
Während neue Qualitätsupdate-Richtlinien Hotpatching ab sofort automatisch verwenden, lässt sich die Funktion auch für bestehende Richtlinien nachträglich aktivieren. Dies erfolgt im Microsoft Intune Admin Center über den Pfad: "Geräte > Windows-Updates > Qualitätsupdates". Dort kann unter "Einstellungen" die Option "Bei Verfügbarkeit ohne Neustart des Geräts anwenden (‚Hotpatch‘)" auf "Zulassen" gesetzt werden.Was haltet ihr von Microsofts neuer Update-Strategie? Teilt eure Erfahrungen mit den neustartfreien Updates in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Einschätzungen!
Was ist Windows Hotpatch?
Hotpatch ist eine neue Technologie für Windows 11, die Sicherheitsupdates ohne Neustart des Systems ermöglicht. Die Updates werden direkt in die laufenden Prozesse im Arbeitsspeicher eingespielt und sind sofort aktiv.
Durch dieses System müssen Geräte statt der üblichen 12 nur noch 4 Neustarts pro Jahr für Windows-Updates durchführen. In jedem Quartal gibt es einen Basisupdate-Monat mit Neustart, gefolgt von zwei Monaten mit Hotpatch-Updates ohne Neustart.
Durch dieses System müssen Geräte statt der üblichen 12 nur noch 4 Neustarts pro Jahr für Windows-Updates durchführen. In jedem Quartal gibt es einen Basisupdate-Monat mit Neustart, gefolgt von zwei Monaten mit Hotpatch-Updates ohne Neustart.
Wer kann Hotpatch nutzen?
Hotpatch steht bisher ausschließlich für Windows 11 Enterprise Version 24H2 zur Verfügung. Voraussetzungen sind ein entsprechendes Lizenzmodell (E3, E5, F3 oder Education A3/A5), ein x64-Prozessor von AMD oder Intel sowie Microsoft Intune zur Verwaltung.
Windows 11 Home- und Pro-Nutzer haben derzeit keinen Zugang zu dieser Funktion. Für ARM-Prozessoren befindet sich Hotpatch noch in der öffentlichen Vorschau.
Windows 11 Home- und Pro-Nutzer haben derzeit keinen Zugang zu dieser Funktion. Für ARM-Prozessoren befindet sich Hotpatch noch in der öffentlichen Vorschau.
Wie funktioniert der Update-Zyklus?
Der Hotpatch-Zyklus läuft quartalsweise: Im ersten Monat (Januar, April, Juli, Oktober) erfolgt ein Basisupdate mit erforderlichem Neustart. Dieses enthält alle Sicherheitsupdates und neue Funktionen.
In den beiden Folgemonaten werden Hotpatch-Updates ohne Neustart installiert, die ausschließlich Sicherheitsaktualisierungen enthalten. Diese werden sofort aktiv und bieten unmittelbaren Schutz vor Sicherheitslücken.
In den beiden Folgemonaten werden Hotpatch-Updates ohne Neustart installiert, die ausschließlich Sicherheitsaktualisierungen enthalten. Diese werden sofort aktiv und bieten unmittelbaren Schutz vor Sicherheitslücken.
Welche Vorteile bieten Hotpatches?
Der Hauptvorteil ist die deutlich reduzierte Anzahl erforderlicher Neustarts von zwölf auf nur vier pro Jahr. Sicherheitsupdates werden sofort wirksam, ohne die Arbeit zu unterbrechen.
Unternehmen profitieren von konsistenter Sicherheit, da Updates unmittelbar greifen - unabhängig davon, wann Mitarbeiter ihre Rechner neu starten. Das Sicherheitsniveau entspricht dabei den monatlichen Standard-Updates.
Unternehmen profitieren von konsistenter Sicherheit, da Updates unmittelbar greifen - unabhängig davon, wann Mitarbeiter ihre Rechner neu starten. Das Sicherheitsniveau entspricht dabei den monatlichen Standard-Updates.
Zusammenfassung
- Microsoft aktiviert Hotpatching ab 23. Juni 2025 standardmäßig für Windows
- Sicherheitsupdates lassen sich ohne Neustart des Systems installieren
- Nur noch vierteljährliche Neustarts statt monatlicher Unterbrechungen
- Baseline-Updates mit Neustart im Januar, April, Juli und Oktober
- Voraussetzung ist Windows 11 Enterprise 24H2 mit x64-Prozessor
- Verwaltung muss über Microsoft Intune und Windows Autopatch erfolgen
- Die Funktion lässt sich für bestehende Update-Richtlinien nachträglich aktivieren
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