Windows 11: Microsoft plant überraschende Anpassungsmöglichkeiten

Microsoft macht Windows 11 langsam wieder etwas flexibler. So können Anwender bald die Position von Anzeigen wie dem Lautstärkeregler selbst bestimmen. Die neue Funktion erlaubt es, die Elemente an mehreren Stellen auf dem Bildschirm zu platzieren.
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Mehr Flexibilität bei Bildschirmanzeigen

Gerade testet Microsoft sein neues Startmenü für Windows 11 in einer Preview-Version des Betriebssystems. Allerdings gibt es eine enttäuschende Einschränkung, denn Nutzer können keine eigenen Kategorien für die neue App-Anzeige anlegen. Individuelle Einstellungen sind also nicht möglich. An anderer Stelle räumt Microsoft Nutzern von Windows 11 aber wohl bald weitere Anpassungsmöglichkeiten ein, wie sich jetzt andeutet.

Denn in Redmond arbeitet man an einer Funktion, mit der sich die Position von Bildschirmanzeigen wie dem Lautstärkeregler individuell einstellen lässt. Während diese Indikatoren in Windows 11 bisher fest am unteren Bildschirmrand mittig angezeigt werden, können Nutzer künftig zwischen verschiedenen Positionen wählen. Die neue Option erlaubt es, die sogenannten "On-Screen-Indikatoren" entweder in der oberen linken Ecke, oben mittig oder weiterhin unten mittig anzuzeigen.


Rückkehr zu bewährten Positionen

Diese Neuerung dürfte besonders langjährige Windows-Nutzer freuen. In Windows 10 erschienen die Anzeigen standardmäßig in der oberen linken Ecke des Bildschirms, was viele Anwender als weniger störend empfanden. Mit dem Wechsel zu Windows 11 verlegte Microsoft diese Elemente an den unteren Bildschirmrand und gestaltete sie im Einklang mit dem moderneren Design des neuen Betriebssystems.

Wie der bekannte Windows-Insider PhantomOfEarth auf X berichtet, wird die neue Einstellungsmöglichkeit bereits getestet. Sie lässt sich in Windows Server Build 26433 finden. Die Option soll unter "Einstellungen" > "System" > "Benachrichtigungen" > "Position der Bildschirmanzeigen" zu finden sein, sobald sie offiziell verfügbar ist.


Umfassende Anpassung der Systemanzeigen

Die Anpassungsmöglichkeit beschränkt sich nicht nur auf den Lautstärkeregler. Laut den verfügbaren Informationen umfasst die Funktion auch weitere Systemanzeigen wie Bildschirmhelligkeit, virtuelle Desktops und den Kamerazugriff. Die Beschreibung der Funktion erwähnt zudem "andere Steuerelemente", was darauf hindeutet, dass möglicherweise noch weitere Bildschirmanzeigen von dieser Anpassungsmöglichkeit profitieren werden.

Diese Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Nutzer immer noch auf die Möglichkeit warten, die Taskleiste in Windows 11 frei positionieren zu können - eine Funktion, die in Windows 10 noch vorhanden war. Die neue Anpassungsoption für Bildschirmanzeigen könnte ein Hinweis darauf sein, dass Microsoft allmählich mehr Flexibilität in sein Betriebssystem zurückbringt.

Verfügbarkeit und Ausblick

Obwohl Microsoft die Funktion bisher nicht offiziell angekündigt hat, zeigt ihr Auftauchen, dass sie wahrscheinlich bald für Windows Insider verfügbar sein wird. Von dort aus dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis alle Windows 11-Nutzer die neue Anpassungsmöglichkeit erhalten. Die Implementierung solcher Funktionen folgt typischerweise dem bewährten Microsoft-Schema: Erst testen Windows Insider die Neuerungen, bevor sie über reguläre Updates an alle Nutzer verteilt werden. Wie lange der Prozess genau dauern wird, ist jedoch unklar.

Was haltet ihr von dieser neuen Anpassungsoption? Bevorzugt ihr die Anzeigen oben links wie in Windows 10 oder gefällt euch die aktuelle Position unten mittig besser? Teilt eure Meinung in den Kommentaren mit uns!

Zusammenfassung
  • Microsoft ermöglicht bald individuelle Positionierung von Bildschirmanzeigen
  • Nutzer können zukünftig zwischen mehreren Positionen für Systemanzeigen wählen
  • Die neue Funktion befindet sich bereits in Windows Server Build 26433 im Test
  • Betroffen sind Lautstärkeregler, Bildschirmhelligkeit und weitere Steuerelemente
  • Die Anpassungsoption könnte auf mehr Flexibilität in Windows 11 hindeuten
  • Nach der Testphase durch Windows Insider folgt die Verteilung an alle Nutzer

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