Künstlicher Sparzwang: Microsoft will erneut tausende Jobs streichen
Nur weil man erst im Mai tausende Mitarbeiter entlassen hat, heißt dies noch lange nicht, dass Microsoft nicht bald weitere Stellen streichen wird. Laut einem Medienbericht sollen bald erneut tausende Menschen ihren Job verlieren.
Microsoft bereitet die nächste große Entlassungswelle vor. Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg berichtet, sollen noch vor dem Ende des offiziellen Geschäftsjahres des Softwarekonzerns erneut tausende Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Die Stellenstreichungen sollen Anfang Juli erfolgen, heißt es von Personen, die mit den Plänen vertraut sind.
Besonders hart dürfte es bei der bevorstehenden Entlassungswelle Microsofts Vertriebs-Teams treffen, heißt es von den internen Quellen. Die Kündigungen werden wahrscheinlich nicht allein im Sales-Bereich vorgenommen, allerdings soll ein Großteil in diesen Abteilungen erfolgen. Ferner könnte sich der Zeitplan auch noch ändern.
Microsoft wollte sich zu den neuen Kündigungen nicht äußern. Im Mai hatte der Konzern zuletzt bereits gut 6000 Menschen entlassen, wobei damals vor allem die Entwicklungs- und Produktabteilungen betroffen waren. Die auf den Kundenkontakt ausgerichteten Bereiche blieben dabei weitestgehend außen vor.
Während man zig Milliarden Dollar in den Ausbau von meist auf Künstliche Intelligenz (KI) ausgerichteten Serversystemen und anderer Infrastruktur investiert, hat man bereits mehrfach klargestellt, dass der Konzern in anderen Bereichen Ausgaben scheuen oder minimieren will. Microsoft hatte im Juni 2024 insgesamt fast 230.000 Mitarbeiter, von denen rund 45.000 in den Bereichen Sales und Marketing tätig waren.
Siehe auch:
Besonders hart dürfte es bei der bevorstehenden Entlassungswelle Microsofts Vertriebs-Teams treffen, heißt es von den internen Quellen. Die Kündigungen werden wahrscheinlich nicht allein im Sales-Bereich vorgenommen, allerdings soll ein Großteil in diesen Abteilungen erfolgen. Ferner könnte sich der Zeitplan auch noch ändern.
Microsoft wollte sich zu den neuen Kündigungen nicht äußern. Im Mai hatte der Konzern zuletzt bereits gut 6000 Menschen entlassen, wobei damals vor allem die Entwicklungs- und Produktabteilungen betroffen waren. Die auf den Kundenkontakt ausgerichteten Bereiche blieben dabei weitestgehend außen vor.
Bevorzugt externe Partner
Die Redmonder hatten schon im April angekündigt, dass man verstärkt auf externe Partner setzen will, um seine Produkte zu vermarkten. Das Unternehmen prüft laut früheren Statements immer, wie man die Organisationsstruktur anpassen kann, um sicherzustellen, dass der Konzern weiterhin auf Wachstum ausgerichtet bleibt.Während man zig Milliarden Dollar in den Ausbau von meist auf Künstliche Intelligenz (KI) ausgerichteten Serversystemen und anderer Infrastruktur investiert, hat man bereits mehrfach klargestellt, dass der Konzern in anderen Bereichen Ausgaben scheuen oder minimieren will. Microsoft hatte im Juni 2024 insgesamt fast 230.000 Mitarbeiter, von denen rund 45.000 in den Bereichen Sales und Marketing tätig waren.
Zusammenfassung
- Microsoft plant laut Bloomberg erneut tausende Entlassungen für Juli 2024
- Nach 6000 Kündigungen im Mai trifft es jetzt vorwiegend Vertriebsteams
- Entwicklungs- und Produktabteilungen waren bei früheren Kürzungen betroffen
- Microsoft will künftig verstärkt auf externe Vertriebspartner setzen
- Trotz Milliarden-Investitionen in KI-Infrastruktur sollen Kosten gesenkt werden
- Von rund 230.000 Mitarbeitern sind etwa 45.000 in Sales und Marketing tätig
Siehe auch:
- Zu viele Manager? Microsoft erwägt erneut tausende Entlassungen
- Microsoft-Entlassungen: Leistungsschwache Mitarbeiter müssen gehen
- Microsoft-CEO Nadella verdient 2024 63% mehr trotz Entlassungen
- Microsoft zahlt Mitarbeitern Extrabonus: Widerspruch zu Entlassungen?
- Activision Blizzard-Entlassungen: FTC schießt in Richtung Microsoft
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