Zu viele Manager? Microsoft erwägt erneut tausende Entlassungen
Bei Microsoft will man offenbar die Zahl der Mitarbeiter erneut reduzieren. Der Softwaregigant prüft derzeit intern neue Entlassungen, die ab Mai umgesetzt werden sollen. Anscheinend wird es neben "normalen" Entwicklern vor allem das mittlere Management treffen.
Künftig sollen angeblich weniger Manager auf mittlerer Ebene für eine größere Zahl von Entwicklern zuständig sein. Im Grunde ist angedacht, den "Kontrollbereich" der Manager zu erhöhen. Bisher ist offen, wie viele Mitarbeiter letztlich von den neuen Entlassungen betroffen sein könnten. Laut den Quellen würde die Umsetzung der Überlegungen einen "signifikanten Teil ihrer Teams" treffen.
Das Konzept einer höheren Zahl von Entwicklern, die jedem Manager untergeordnet sind, wurde laut dem Bericht von Charlie Bell zu Microsoft gebracht. Bell war zuvor bei Amazon tätig und leitet bei Microsoft nun die Sparte für Sicherheitslösungen. In einigen Bereichen soll die Zahl der einem Manager untergeordneten Mitarbeiter jetzt wohl verdoppelt werden.
So sind den Quellen zufolge aktuell jedem Program Manager in Bells Security-Team im Durchschnitt nur 5,5 Entwickler zugeordnet. Angeblich strebt man derzeit ein Verhältnis von etwa 10:1 an. Neben den Managern aus der mittleren Ebene könnten die Entlassungen auch weitere Mitarbeiter betreffen. Wahrscheinlich müssen im Mai daher auch weitere Entwickler gehen, die derzeit keine überzeugende Leistungsbewertung erreichen.
Siehe auch:
Microsoft will Zahl der Mitarbeiter pro Manager steigern
Laut einem Bericht von Business Insider werden in Redmond derzeit weitere Entlassungen diskutiert. Die Leiter bestimmter Bereiche wollen laut Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens das Verhältnis zwischen der Zahl der Entwickler und der Zahl der für sie zuständigen Manager auf mittlerer Ebene ändern.Künftig sollen angeblich weniger Manager auf mittlerer Ebene für eine größere Zahl von Entwicklern zuständig sein. Im Grunde ist angedacht, den "Kontrollbereich" der Manager zu erhöhen. Bisher ist offen, wie viele Mitarbeiter letztlich von den neuen Entlassungen betroffen sein könnten. Laut den Quellen würde die Umsetzung der Überlegungen einen "signifikanten Teil ihrer Teams" treffen.
Statt 5:1- künftig 10:1-Verhältnis angestrebt
Mit der Streichung von Stellen auf mittlerer Ebene wäre Microsoft in der US-Technologiebranche derzeit nicht allein. Auch bei Amazon und Google versucht man derzeit, das Verhältnis der Zahl von Mitarbeitern und Vorgesetzten zu ändern, heißt es. Bei Microsoft sei der sogenannte "PM-Ratio" zu ändern, also das Verhältnis zwischen der Zahl der Programm-Manager und der Zahl der ihnen untergeordneten Entwickler, so der Bericht.Das Konzept einer höheren Zahl von Entwicklern, die jedem Manager untergeordnet sind, wurde laut dem Bericht von Charlie Bell zu Microsoft gebracht. Bell war zuvor bei Amazon tätig und leitet bei Microsoft nun die Sparte für Sicherheitslösungen. In einigen Bereichen soll die Zahl der einem Manager untergeordneten Mitarbeiter jetzt wohl verdoppelt werden.
So sind den Quellen zufolge aktuell jedem Program Manager in Bells Security-Team im Durchschnitt nur 5,5 Entwickler zugeordnet. Angeblich strebt man derzeit ein Verhältnis von etwa 10:1 an. Neben den Managern aus der mittleren Ebene könnten die Entlassungen auch weitere Mitarbeiter betreffen. Wahrscheinlich müssen im Mai daher auch weitere Entwickler gehen, die derzeit keine überzeugende Leistungsbewertung erreichen.
Zusammenfassung
- Microsoft plant erneute Entlassungswelle ab Mai 2025
- Mittleres Management und Entwickler besonders von Kürzungen betroffen
- Verhältnis zwischen Managern und Entwicklern soll angepasst werden
- Ziel: Mehr Entwickler pro Manager für erhöhte Effizienz
- Konzept stammt von Charlie Bell, ehemaliger Amazon-Mitarbeiter
- Angestrebtes Verhältnis: 10 Entwickler pro Program Manager
- Trend zu Stellenabbau im mittleren Management in der Tech-Branche
Siehe auch:
- Microsoft entlässt Mitarbeiter nach Israelkritik umgehend
- Microsoft-Entlassungen: Leistungsschwache Mitarbeiter müssen gehen
- Microsoft-CEO Nadella verdient 2024 63% mehr trotz Entlassungen
- Xbox: Microsoft entlässt weitere 650 Mitarbeiter seiner Gaming-Sparte
- Microsoft zahlt Mitarbeitern Extrabonus: Widerspruch zu Entlassungen?
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