Microsoft zahlt Mitarbeitern Extrabonus:
Widerspruch zu Entlassungen?
Microsoft unternimmt in einer Zeit, in der sich große Technologiekonzerne vor allem durch ständige Entlassungswellen hervortun, einen überraschenden Schritt. Die Mitarbeiter erhalten einen zusätzlichen Bonus. Für manche Beobachter ist dies ein Schlag ins Gesicht.
Alle Mitarbeiter aus den Gehaltsstufen inklusive und unterhalb des Rangs eines "Senior Director" sollen für den Erhalt des Bonus berechtigt sein, teilte Microsofts Personalchefin Kathleen Hogan im Zuge der Vorstellung des Finanzberichts mit. Offenbar soll sich die Höhe der Zusatzzahlung von den niedrigsten Gehaltsgruppen aufwärts steigern. Wer also im "Junior"-Level und somit am unteren Ende der Gehaltstabellen steht, soll den prozentual höchsten Bonus erhalten.
Das Unternehmen will mit dem Sonderbonus offenbar dafür sorgen, dass Anreize für die Mitarbeiter geschaffen werden, um sie bei Microsoft zu halten. Allerdings dürfte die zu erwartende Summe angesichts der bei Microsoft vergleichsweise eher niedrigen Jahresboni nicht gerade überragend ausfallen. Unter Mitarbeitern ist zu hören, dass man mit rund sechs- bis zehntausend US-Dollar zusätzlich rechnen kann.
Angesichts der gerade erfolgten Entlassungswellen bei Microsoft, die unter anderem im Nachgang der Übernahme von Activision Blizzard und der Schließung einer Reihe von Entwicklerstudios durchgeführt wurden, ist der zusätzliche Bonus für die verbleibenden Mitarbeiter für manche Beobachter jedoch ein Schlag ins Gesicht. So wird argumentiert, dass Microsoft doch angeblich die Kosten senken wollte, als man jüngst zehntausende Mitarbeiter entließ. Dass nun Geld für zusätzliche Bonuszahlungen vorhanden ist, erscheint daher manchem widersprüchlich.
Siehe auch:
Microsoft zahlt verbleibenden Mitarbeitern mehr
Wie Microsoft gestern im Zuge der Bekanntgabe seines jährlichen Finanzberichts verlauten ließ, sollen alle regulären Mitarbeiter in diesem Jahr einen zusätzlichen Bonus erhalten. Dieser soll sich an der Leistung des jeweiligen Mitarbeiters orientieren und bis zu 25 Prozent der ohnehin üblichen jährlichen Bonuszahlung betragen.Alle Mitarbeiter aus den Gehaltsstufen inklusive und unterhalb des Rangs eines "Senior Director" sollen für den Erhalt des Bonus berechtigt sein, teilte Microsofts Personalchefin Kathleen Hogan im Zuge der Vorstellung des Finanzberichts mit. Offenbar soll sich die Höhe der Zusatzzahlung von den niedrigsten Gehaltsgruppen aufwärts steigern. Wer also im "Junior"-Level und somit am unteren Ende der Gehaltstabellen steht, soll den prozentual höchsten Bonus erhalten.
Das Unternehmen will mit dem Sonderbonus offenbar dafür sorgen, dass Anreize für die Mitarbeiter geschaffen werden, um sie bei Microsoft zu halten. Allerdings dürfte die zu erwartende Summe angesichts der bei Microsoft vergleichsweise eher niedrigen Jahresboni nicht gerade überragend ausfallen. Unter Mitarbeitern ist zu hören, dass man mit rund sechs- bis zehntausend US-Dollar zusätzlich rechnen kann.
Angesichts der gerade erfolgten Entlassungswellen bei Microsoft, die unter anderem im Nachgang der Übernahme von Activision Blizzard und der Schließung einer Reihe von Entwicklerstudios durchgeführt wurden, ist der zusätzliche Bonus für die verbleibenden Mitarbeiter für manche Beobachter jedoch ein Schlag ins Gesicht. So wird argumentiert, dass Microsoft doch angeblich die Kosten senken wollte, als man jüngst zehntausende Mitarbeiter entließ. Dass nun Geld für zusätzliche Bonuszahlungen vorhanden ist, erscheint daher manchem widersprüchlich.
Zusammenfassung
- Microsoft zahlt zusätzlichen Bonus trotz Entlassungen
- Bonus orientiert sich an Mitarbeiterleistung, bis zu 25% des Jahresbonus
- Berechtigt sind Mitarbeiter bis zum Rang "Senior Director"
- Bonus steigt von niedrigen zu höheren Gehaltsstufen
- Ziel ist Mitarbeiterbindung trotz niedriger Jahresboni
- Erwartete Bonussumme liegt zwischen 6000 und 10000 Dollar
- Kritik wegen jüngster Entlassungswellen und Kostenreduktion
Siehe auch:
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