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Nordkorea richtet umgekipptes Pannen-Kriegsschiff in Rekordzeit auf
Nordkoreas Kriegsschiff ist wieder aufgerichtet: Nach der peinlichen Havarie beim Stapellauf eines 5000-Tonnen-Zerstörers ist es dem Land offenbar gelungen, das gekenterte Schiff wieder aufzurichten. Das größte Problem kommt aber erst noch.
Der Vorfall hatte sich unter den Augen von Machthaber Kim Jong-un ereignet, der die missglückte Einweihung als "kriminellen Akt" bezeichnete und ankündigte, die Verantwortlichen zu bestrafen. Kim ordnete zudem an, das Schiff noch vor einem wichtigen Treffen der regierenden Arbeiterpartei Ende Juni instand zu setzen - ein Zeitplan, den Militärexperten als äußerst ambitioniert einschätzen.
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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, zeigen die aktuellen Satellitenbilder, dass Arbeiter im Hafen von Chongjin erhebliche Fortschritte bei der Aufrichtung des Kriegsschiffs erzielt haben. Dabei wurden offenbar Seile und möglicherweise auch Ballons eingesetzt, um das Schiff manuell wieder in eine aufrechte Position zu bringen. Der Bug des Schiffes liegt den Bildern zufolge noch immer an Land, wobei der Sonar-Bereich möglicherweise beschädigt wurde.
Die Werft an der Ostküste hat bisher hauptsächlich Fracht- und Fischereifahrzeuge produziert und verfügt kaum über Erfahrung mit dem Stapellauf großer Kriegsschiffe. Dies könnte erklären, warum es überhaupt zu dem Unfall kam. Normalerweise werden bei Stapelläufen komplexe Berechnungen angestellt, um das Gewicht und die Balance des Schiffes beim Übergang ins Wasser zu kontrollieren.
Was haltet ihr von Nordkoreas Bemühungen, sein Prestige-Kriegsschiff zu retten? Glaubt ihr, dass die ehrgeizige Frist von Kim Jong-un eingehalten werden kann? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
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Vor den Augen des Diktators gekentert
Nordkorea hat offenbar einen wichtigen Schritt bei der Bergung seines havarierten Kriegsschiffs geschafft. Der 5000 Tonnen schwere Zerstörer der Choe-Hyun-Klasse, der bei seiner Stapellaufzeremonie am 21. Mai gekentert war, steht nun wieder aufrecht. Dies geht aus Satellitenbildern vom 2. Juni hervor, wie Experten des auf Nordkorea spezialisierten Programms 38 North berichten.Der Vorfall hatte sich unter den Augen von Machthaber Kim Jong-un ereignet, der die missglückte Einweihung als "kriminellen Akt" bezeichnete und ankündigte, die Verantwortlichen zu bestrafen. Kim ordnete zudem an, das Schiff noch vor einem wichtigen Treffen der regierenden Arbeiterpartei Ende Juni instand zu setzen - ein Zeitplan, den Militärexperten als äußerst ambitioniert einschätzen.
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Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, zeigen die aktuellen Satellitenbilder, dass Arbeiter im Hafen von Chongjin erhebliche Fortschritte bei der Aufrichtung des Kriegsschiffs erzielt haben. Dabei wurden offenbar Seile und möglicherweise auch Ballons eingesetzt, um das Schiff manuell wieder in eine aufrechte Position zu bringen. Der Bug des Schiffes liegt den Bildern zufolge noch immer an Land, wobei der Sonar-Bereich möglicherweise beschädigt wurde.
Technische Herausforderungen bleiben
Die technischen Herausforderungen für eine vollständige Reparatur sind jedoch nach wie vor enorm. "Um dieses Schiff zu reparieren, muss es aus dem Wasser in ein Trockendock oder Schwimmdock gebracht werden, sobald es wieder schwimmfähig ist", erklären die Experten von 38 North. Das Problem: Die Werft in Chongjin verfügt nicht über diese Infrastruktur.Die Werft an der Ostküste hat bisher hauptsächlich Fracht- und Fischereifahrzeuge produziert und verfügt kaum über Erfahrung mit dem Stapellauf großer Kriegsschiffe. Dies könnte erklären, warum es überhaupt zu dem Unfall kam. Normalerweise werden bei Stapelläufen komplexe Berechnungen angestellt, um das Gewicht und die Balance des Schiffes beim Übergang ins Wasser zu kontrollieren.
Prestigeprojekt der Marine
Der Stapellauf des Zerstörers war Teil von Nordkoreas ehrgeizigem Modernisierungsprogramm für seine Marine. Der erste Zerstörer der Choe-Hyun-Klasse wurde erst im April dieses Jahres mit großem Pomp eingeweiht. Mit einer Länge von etwa 140 bis 145 Metern und einer Breite von rund 16 Metern stellt diese Schiffsklasse einen bedeutenden Fortschritt für die nordkoreanische Marine dar.Was haltet ihr von Nordkoreas Bemühungen, sein Prestige-Kriegsschiff zu retten? Glaubt ihr, dass die ehrgeizige Frist von Kim Jong-un eingehalten werden kann? Teilt eure Meinungen in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Nordkoreas gekenterter 5000-Tonnen-Zerstörer wurde wieder aufgerichtet
- Havarie ereignete sich am 21. Mai unter den Augen von Kim Jong-un
- Machthaber bezeichnete den Vorfall als kriminellen Akt und drohte Strafen an
- Aufrichtung erfolgte mithilfe von Seilen und möglicherweise Ballons
- Vollständige Reparatur erfordert ein Schwimmdock, das in Chongjin fehlt
- Werft hatte bisher kaum Erfahrung mit dem Stapellauf großer Kriegsschiffe
- Zerstörer ist Teil eines ambitionierten Modernisierungsprogramms der Marine
Siehe auch:
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