Ungewöhnlich: Nordkorea gibt missglückten Kriegsschiff-Stapellauf zu
Peinlicher Rückschlag für Nordkoreas Marine: Beim Stapellauf eines neuen Zerstörers kam es zu einem schweren Unfall. Das Kriegsschiff kippte zur Seite und wurde stark beschädigt. Machthaber Kim Jong-un, der den Vorfall miterlebte, kündigte harte Konsequenzen an.
Wie die BBC berichtet, wird dieser Unfall das Marineprogramm vermutlich um mehrere Monate zurückwerfen. Sowohl die Helling (also der Platz der Werft, wo Schiffe gebaut und schräg zu Wasser gelassen werden) als auch der Schiffsrumpf benötigen umfangreiche Reparaturen. Allein das Aufrichten des Schiffes wird laut Schätzung von Experten zwei bis fünf Wochen dauern. Zudem wurde der Rumpf geflutet - Meerwasser und Sedimente in der Maschinerie und elektrischen Ausrüstung müssen erst beseitigt werden, bevor die eigentlichen Reparaturen beginnen können.
Für Nordkorea, das seine Marine in den letzten Jahren verstärkt modernisiert, ist dieser Rückschlag besonders bitter. Das Land hat seine maritimen Ambitionen unter Kim Jong-un deutlich ausgeweitet und versucht, neben seinem Raketen- und Atomprogramm auch seine Seestreitkräfte zu stärken.
Beobachter weisen, wie anfangs erwähnt, darauf hin, dass es für Nordkorea ungewöhnlich ist, militärische Rückschläge einzugestehen. Kim jedenfalls nannte den Vorfall laut Staatsmedien "eine kriminelle Tat" und verurteilte die "absolute Nachlässigkeit" und "Verantwortungslosigkeit".
Was haltet ihr von diesem Rückschlag für Nordkoreas Marine? Glaubt ihr, das Land kann seine ambitionierten Marinepläne trotz des Unfalls verwirklichen? Teilt eure Einschätzung gerne in den Kommentaren.
Siehe auch:
Schwerer Rückschlag für Nordkoreas Marine
Nordkoreas neuestes Kriegsschiff wurde am Mittwoch während der feierlichen Stapellaufzeremonie erheblich beschädigt. Machthaber Kim Jong-un, der den Vorfall persönlich miterlebte, erklärte in einer für das kommunistische Regime überaus ungewöhnlichen Offenheit, dass der Unfall dem Ansehen der Nation geschadet habe. Der Unfall ereignete sich, als das Heck des Schiffes vorzeitig ins Wasser glitt, dabei den Rumpf zerdrückte und das Schiff aus dem Gleichgewicht brachte.Wie die BBC berichtet, wird dieser Unfall das Marineprogramm vermutlich um mehrere Monate zurückwerfen. Sowohl die Helling (also der Platz der Werft, wo Schiffe gebaut und schräg zu Wasser gelassen werden) als auch der Schiffsrumpf benötigen umfangreiche Reparaturen. Allein das Aufrichten des Schiffes wird laut Schätzung von Experten zwei bis fünf Wochen dauern. Zudem wurde der Rumpf geflutet - Meerwasser und Sedimente in der Maschinerie und elektrischen Ausrüstung müssen erst beseitigt werden, bevor die eigentlichen Reparaturen beginnen können.
Ehrgeiziges Modernisierungsprogramm
Der neue Zerstörer gehört zu einer neuen Klasse von Kriegsschiffen, die Dutzende vertikaler Raketenstartzellen aufnehmen können. Das 5000-Tonnen-Schiff sollte laut der nordkoreanischen Propaganda mit den "mächtigsten Waffen" ausgestattet werden und werde in "nur etwas mehr als 400 Tagen komplett mit eigener Technologie" gebaut.Für Nordkorea, das seine Marine in den letzten Jahren verstärkt modernisiert, ist dieser Rückschlag besonders bitter. Das Land hat seine maritimen Ambitionen unter Kim Jong-un deutlich ausgeweitet und versucht, neben seinem Raketen- und Atomprogramm auch seine Seestreitkräfte zu stärken.
Beobachter weisen, wie anfangs erwähnt, darauf hin, dass es für Nordkorea ungewöhnlich ist, militärische Rückschläge einzugestehen. Kim jedenfalls nannte den Vorfall laut Staatsmedien "eine kriminelle Tat" und verurteilte die "absolute Nachlässigkeit" und "Verantwortungslosigkeit".
Was haltet ihr von diesem Rückschlag für Nordkoreas Marine? Glaubt ihr, das Land kann seine ambitionierten Marinepläne trotz des Unfalls verwirklichen? Teilt eure Einschätzung gerne in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Nordkoreas neuer Zerstörer kippte bei feierlichem Stapellauf zur Seite
- Kim Jong-un erlebte den peinlichen Marineunfall persönlich mit
- Das Heck des Schiffes glitt vorzeitig ins Wasser und zerdrückte den Rumpf
- Reparaturen werden das Marineprogramm um mehrere Monate zurückwerfen
- Das 5000-Tonnen-Kriegsschiff sollte dutzende Raketenstartzellen aufnehmen
- Ungewöhnlich: Nordkorea gesteht militärischen Rückschlag öffentlich ein
- Kim verurteilte den Vorfall als 'kriminelle Tat' und 'absolute Nachlässigkeit'
Siehe auch:
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