Keine Tricks mehr: Sony sperrt zahlreiche Russen auf der PlayStation
Russische Nutzer berichten derzeit von massenhaften Sperrungen ihrer PlayStation-Konten. Wie russische Medien melden, sind davon nicht nur Accounts betroffen, die direkt in Russland registriert wurden.
Laut Medienberichten setzt Sony zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Accounts auf eine strenge Kontrolle der IP-Adressen. Nutzer, die etwa über ausländische Konten oder VPN-Verbindungen Zugriff auf Dienste erlangen wollen, laufen Gefahr, dauerhaft gesperrt zu werden. Besonders betroffen sind offenbar vor allem Personen, die kostenpflichtige Accounts nutzen.
Der Versuch vieler Betroffener, sich über den Kundendienst von PlayStation Hilfe zu verschaffen, blieb bisher erfolglos. Sony reagiert bislang nicht auf individuelle Anfragen zur Entsperrung der Konten, was bei vielen Nutzern für Frustration sorgt.
Ob und wie viele weitere Konten betroffen sein werden, ist bislang unklar. Fest steht jedoch, dass Sony seine Kontrollmechanismen verschärft und offenbar bereit ist, rigoros gegen Regelverstöße vorzugehen. Für viele russische Spieler ist das ein herber Schlag - nicht nur finanziell, sondern auch emotional, da der Zugang zu einem zentralen Teil ihrer Freizeitgestaltung dauerhaft bedroht ist.
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Kein Geschäft mehr seit 2022
Auch russischsprachige Nutzer in angrenzenden Ländern wie der Türkei, Kasachstan und der Ukraine haben teilweise ihre Accounts verloren. Hintergrund dieser Maßnahmen ist offenbar der Versuch Sonys, die Umgehung regionaler Beschränkungen zu unterbinden. Viele russische Gamer nutzen derzeit Tricks, um sich trotz einer offiziellen Sperre weiterhin Zugang zu bestimmten Diensten wie PlayStation Plus zu verschaffen. Dieser Dienst ist seit dem Rückzug Sonys aus dem russischen Markt im Jahr 2022 dort offiziell nicht mehr verfügbar.Laut Medienberichten setzt Sony zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit von Accounts auf eine strenge Kontrolle der IP-Adressen. Nutzer, die etwa über ausländische Konten oder VPN-Verbindungen Zugriff auf Dienste erlangen wollen, laufen Gefahr, dauerhaft gesperrt zu werden. Besonders betroffen sind offenbar vor allem Personen, die kostenpflichtige Accounts nutzen.
Der Versuch vieler Betroffener, sich über den Kundendienst von PlayStation Hilfe zu verschaffen, blieb bisher erfolglos. Sony reagiert bislang nicht auf individuelle Anfragen zur Entsperrung der Konten, was bei vielen Nutzern für Frustration sorgt.
Schärfere Kontrolle
Die aktuellen Sperrungen sind Teil der seit 2022 anhaltenden Abkopplung Russlands von westlichen digitalen Dienstleistungen. Nach Beginn der großangelegten Invasion in der Ukraine hatte Sony den Verkauf von Konsolen und Spielen in Russland eingestellt und den Zugang zu seinen Online-Diensten blockiert. Die Nutzer versuchen seither, diese Einschränkungen durch technische Mittel zu umgehen - mit zunehmendem Risiko, ihren Zugang vollständig zu verlieren.Ob und wie viele weitere Konten betroffen sein werden, ist bislang unklar. Fest steht jedoch, dass Sony seine Kontrollmechanismen verschärft und offenbar bereit ist, rigoros gegen Regelverstöße vorzugehen. Für viele russische Spieler ist das ein herber Schlag - nicht nur finanziell, sondern auch emotional, da der Zugang zu einem zentralen Teil ihrer Freizeitgestaltung dauerhaft bedroht ist.
Zusammenfassung
- Sony sperrt massenhaft russische PlayStation-Konten auch in Nachbarländern
- Betroffen sind Nutzer in Russland, der Türkei, Kasachstan und der Ukraine
- Grund ist die Unterbindung von Umgehungen regionaler Beschränkungen
- Sony überprüft IP-Adressen und sperrt insbesondere kostenpflichtige Accounts
- Sony reagiert nicht auf Anfragen zur Entsperrung der betroffenen Konten
- Maßnahmen sind Teil der seit 2022 laufenden Abkopplung Russlands
- Für viele russische Spieler bedeutet dies einen finanziellen und emotionalen Verlust
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Christian Kahle
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