Star Trek: Strange New Worlds ehrt im Finale alte TNG-Klassiker

Das Staffelfinale von Star Trek: Strange New Worlds konfrontiert die Besatzung der Enterprise mit temporalen Rissen und einer kosmischen Geburt. Die Episode verneigt sich tief vor The Next Generation und zeigt erste Ausblicke auf das Serienende 2027.
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    Achtung, Spoiler zum Staffelfinale

    Wer das vor Kurzem veröffentlichte Finale der vierten Staffel von Star Trek: Strange New Worlds noch nicht gesehen hat, sollte ab hier vorsichtig sein. Anders gesagt: Spoiler-Warnung! Die Episode Tomorrow's Enterprise bzw. Die Enterprise von morgen konfrontiert die Besatzung mit temporalen Rissen und ehrt - nicht nur ein bisschen - den Serienklassiker The Next Generation.

    Für Zuschauer bedeutet das ein Wiedersehen mit bewährten Konzepten sowie einen ersten Ausblick auf das Serienende. Denn es steht bereits fest, dass die fünfte Staffel nächstes Jahr die letzte sein wird. Eine unerwartete Geschichtsänderung könnte zudem für Diskussionen sorgen.

    Im Zentrum der Handlung steht die Kommunikationsoffizierin Nyota Uhura, die durch ein Phänomen mit einer älteren Version ihrer selbst aus der Zukunft in Kontakt tritt. Gespielt wird sie in beiden Zeitlinien von Celia Rose Gooding, wobei die zukünftige Uhura die klassische Frisur aus der Originalserie trägt. Gemeinsam versuchen die Frauen, Chefingenieur Montgomery Scott vor dem Tod durch eine explodierende Konsole zu bewahren.


    Dabei müssen sie Informationen über die Zeitgrenzen hinweg austauschen und letztlich bei der Geburt eines interdimensionalen Raumwesens helfen. Die musikalischen Signale des Risses verraten die bevorstehende Geburt, die Energiestöße entpuppen sich als Wehen. Die beiden Uhuras vereinen ihre Kräfte bei einem Weltraumspaziergang, um dem kosmischen Baby auf die Welt zu helfen. Das Wesen erinnert an die Propheten aus Deep Space Nine, die ebenfalls in Wurmlöchern leben.

    Hommage an The Next Generation

    Wie u. a. Space schreibt, greift die Folge zwei legendäre Geschichten von The Next Generation auf. Der Titel verweist auf Yesterday's Enterprise ("Die alte Enterprise", Staffel 3, Folge 15), in der ein kosmisches Phänomen alternative Zeitlinien verbindet. Das Zusammenspiel der Uhuras erinnert an das Serienfinale All Good Things... ("Gestern, heute, morgen", Doppelfolge Episoden 25/26, Staffel 7), in dem Captain Picard durch verschiedene Zeitebenen springt und ein Rätsel lösen muss, indem er Informationen in der Zeit weitergibt.

    Neben inhaltlichen Parallelen könnte aber eine bestimmte Szene bei Fans für gemischte Reaktionen sorgen. Die Serie etabliert das Pokerspiel an Bord der Enterprise unter dem Kommando von Captain Kirk, der Spock das Spiel logisch erklärt. Bisher galt das Kartenspiel als markante Tradition der Besatzung um Captain Picard. Dass nun Kirk, Spock und Uhura als Begründer der Gewohnheit dargestellt werden, greift in den etablierten Kanon ein.

    Blick auf die finale Staffel

    Das Zeitreiseszenario bietet einen Ausblick auf die Zukunft der Sternenflotte. Der Zeitsprung von einem Jahr zeigt eine Brücke, die an The Original Series erinnert. Pike wurde anscheinend befördert, während Kirk im Kommandosessel sitzt. Das Finale entstand, bevor feststand, ob es eine fünfte Staffel gibt, und wäre beinahe zum Abschluss der Serie geworden. Inzwischen ist eine letzte, auf sechs Episoden verkürzte fünfte Staffel angekündigt. Sie soll offene Fragen endgültig klären.

    Wie steht ihr zu der Änderung beim Kanon auf der Enterprise? Diskutiert die Entwicklungen mit uns und teilt eure Meinung unten in den Kommentaren!

    Zusammenfassung
    • Das Staffelfinale von Strange New Worlds zollt The Next Generation Tribut
    • Offizierin Uhura rettet mit ihrem Ich aus der Zukunft Montgomery Scott
    • Gemeinsam unterstützen die beiden Uhuras die Geburt eines Raumwesens
    • Kirk und Spock spielen Poker und verändern damit den bekannten Kanon
    • Ein Zeitsprung zeigt Captain Kirk auf der Brücke der Originalserie
    • Die Serie endet im kommenden Jahr nach einer verkürzten fünften Staffel

    Siehe auch:
    Witold Pryjda

    Senior Redakteur

    Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.

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