Microsoft kann trotz aller Umstände ein neues Rekordquartal vorweisen
Microsoft setzt seinen wirtschaftlichen Erfolgskurs fort. Damit dies so bleibt, kündigte Konzernchef Satya Nadella weitere Investitionen in den gesamten Technologie-Stack an - von der Infrastruktur bis hin zu Anwendungen.
Vor allem das Cloud- und KI-Geschäft bleibt der zentrale Wachstumstreiber. Konzernchef Satya Nadella betonte: "Cloud und KI sind entscheidend für Unternehmen, um ihre Produktivität zu steigern, Kosten zu senken und Wachstum zu beschleunigen." Die Sparte "Productivity and Business Processes", zu der Microsoft 365, LinkedIn und Dynamics gehören, blieb allerdings mit einem Umsatz von 29,9 Milliarden Dollar stärkster Geschäftsbereich. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent im Jahresvergleich. Besonders Microsoft 365 konnte weiter zulegen: Der Umsatz mit kommerziellen Cloud-Produkten stieg um 12 Prozent, im Privatkundensegment um 5 Prozent.
Umsatzentwicklung Microsofts
Knapp dahinter liegt der Bereich "Intelligent Cloud", zu dem Azure, Serverprodukte sowie Partnerlösungen gehören. Mit einem Umsatz von 26,8 Milliarden Dollar und einem Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entwickelte sich dieser Bereich dynamischer als alle anderen. Besonders Azure und die zugehörigen Cloud-Dienste konnten mit einem Plus von 33 Prozent stark zulegen.
Erstmals seit zweieinhalb Jahren hat Microsoft seine Ausgaben für KI-Infrastruktur leicht reduziert: Mit 21,4 Milliarden Dollar lagen die Investitionen um eine Milliarde Dollar niedriger als im Vorquartal. Dennoch plant der Konzern, im laufenden Geschäftsjahr bis zu 80 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur auszugeben. Auch bestätigte Microsoft, dass einige langfristige KI-Projekte vorübergehend verlangsamt oder gestoppt wurden. Der Fokus liege derzeit auf kurzfristig wirksamen Investitionen, etwa in spezialisierte Chips.
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Microsoft 365 & Co. boomen
Microsoft erzielte in den ersten drei Monaten des Jahres einen Nettogewinn von 25,8 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 70,1 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einem Anstieg um 18 Prozent beim Gewinn und 13 Prozent beim Umsatz, teilte das Unternehmen mit.Vor allem das Cloud- und KI-Geschäft bleibt der zentrale Wachstumstreiber. Konzernchef Satya Nadella betonte: "Cloud und KI sind entscheidend für Unternehmen, um ihre Produktivität zu steigern, Kosten zu senken und Wachstum zu beschleunigen." Die Sparte "Productivity and Business Processes", zu der Microsoft 365, LinkedIn und Dynamics gehören, blieb allerdings mit einem Umsatz von 29,9 Milliarden Dollar stärkster Geschäftsbereich. Das entspricht einem Anstieg von 10 Prozent im Jahresvergleich. Besonders Microsoft 365 konnte weiter zulegen: Der Umsatz mit kommerziellen Cloud-Produkten stieg um 12 Prozent, im Privatkundensegment um 5 Prozent.
Umsatzentwicklung Microsofts
Knapp dahinter liegt der Bereich "Intelligent Cloud", zu dem Azure, Serverprodukte sowie Partnerlösungen gehören. Mit einem Umsatz von 26,8 Milliarden Dollar und einem Wachstum von 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entwickelte sich dieser Bereich dynamischer als alle anderen. Besonders Azure und die zugehörigen Cloud-Dienste konnten mit einem Plus von 33 Prozent stark zulegen.
Etwas weniger Geld für KI
Die Sparte "More Personal Computing", die Windows, Surface, Xbox sowie Werbeerlöse umfasst, bleibt mit 13,4 Milliarden Dollar Umsatz der kleinste Bereich, wuchs aber um 6 Prozent. Während das Windows-Geschäft moderat um 3 Prozent zulegte, stiegen die Einnahmen aus dem Gaming-Bereich um 5 Prozent - Xbox-Dienste konnten um 8 Prozent zulegen, während der Konsolenverkauf um 6 Prozent zurückging. Die Werbeeinnahmen aus Suche und Nachrichten stiegen um bemerkenswerte 21 Prozent.Erstmals seit zweieinhalb Jahren hat Microsoft seine Ausgaben für KI-Infrastruktur leicht reduziert: Mit 21,4 Milliarden Dollar lagen die Investitionen um eine Milliarde Dollar niedriger als im Vorquartal. Dennoch plant der Konzern, im laufenden Geschäftsjahr bis zu 80 Milliarden Dollar für KI-Infrastruktur auszugeben. Auch bestätigte Microsoft, dass einige langfristige KI-Projekte vorübergehend verlangsamt oder gestoppt wurden. Der Fokus liege derzeit auf kurzfristig wirksamen Investitionen, etwa in spezialisierte Chips.
Zusammenfassung
- Microsoft verzeichnet Rekordquartal mit 25,8 Mrd. Dollar Nettogewinn
- Cloud- und KI-Geschäft bleibt zentraler Wachstumstreiber für Microsoft
- 'Productivity and Business Processes' ist stärkster Geschäftsbereich
- 'Intelligent Cloud' wächst am dynamischsten mit 21 Prozent Zuwachs
- Gaming-Bereich legt zu, trotz Rückgang bei Konsolenverkäufen
- Investitionen in KI-Infrastruktur leicht reduziert, aber weiterhin hoch
- Fokus auf kurzfristig wirksame Investitionen in spezialisierte Chips
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