Massiver Blackout in Westeuropa:
Spanien und Portugal ohne Strom
Ein massiver Stromausfall hat Spanien, Portugal und Teile Frankreichs lahmgelegt. Millionen Menschen sind betroffen, Flughäfen, Krankenhäuser und öffentliche Verkehrsmittel kamen zum Stillstand. Die Ursache für den Blackout ist noch unklar.
Die Auswirkungen sind gravierend: Der internationale Flughafen Madrid-Barajas steht still, zahlreiche Passagiere sitzen in U-Bahnen zwischen den Stationen fest, und selbst Krankenhäuser wie das La Paz in Madrid sind betroffen. Auch Mobilfunknetze funktionieren vielerorts nicht mehr. Das "Madrid Open"-Tennisturnier musste unterbrochen werden, und Verkehrsampeln in den betroffenen Städten sind ausgefallen.
Als mögliche Ursache werden Probleme im europäischen Stromnetz genannt, die die nationalen Netze auf der Iberischen Halbinsel beeinträchtigt haben könnten. Ein Brand am Berg Alaric im Südwesten Frankreichs, der eine Hochspannungsleitung zwischen Perpignan und Narbonne beschädigt hat, wird ebenfalls als möglicher Auslöser in Betracht gezogen. Portugiesische Netzbetreiber vermuten, dass ein Spannungsungleichgewicht für den Zusammenbruch verantwortlich sein könnte.
Obwohl ein Cyberangriff nicht ausgeschlossen wird, haben in der Vergangenheit bereits kleine Störungen im europäischen Stromnetz zu größeren Blackouts geführt. So wurde 2003 ganz Italien stromlos, nachdem ein Baum eine Stromleitung in der Schweiz beschädigt hatte. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 2006, als die Abschaltung einer Hochspannungsleitung in Deutschland zu Stromausfällen in Teilen Europas führte.
Die Behörden bitten die Bevölkerung, Notrufleitungen nicht für Informationen zu blockieren, da diese bereits mit Anrufen überlastet sind. In Krankenhäusern, die zwar mit Notstromaggregaten ausgestattet sind, wurden Mitarbeiter angewiesen, Computer auszuschalten und andere Maßnahmen zur Energieeinsparung zu ergreifen, da unklar ist, wie lange der Stromausfall anhalten wird.
Siehe auch:
Iberische Halbinsel im Dunkeln
Ein großflächiger Stromausfall hat am Montag weite Teile Spaniens und Portugals sowie angrenzende Regionen Frankreichs lahmgelegt. Der Blackout begann gegen 12:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit und betrifft Millionen Menschen. In Portugal berichten offizielle Quellen von einem landesweiten Ausfall, während in Spanien große Städte wie Madrid, Barcelona, Sevilla und Valencia betroffen sind.Die Auswirkungen sind gravierend: Der internationale Flughafen Madrid-Barajas steht still, zahlreiche Passagiere sitzen in U-Bahnen zwischen den Stationen fest, und selbst Krankenhäuser wie das La Paz in Madrid sind betroffen. Auch Mobilfunknetze funktionieren vielerorts nicht mehr. Das "Madrid Open"-Tennisturnier musste unterbrochen werden, und Verkehrsampeln in den betroffenen Städten sind ausgefallen.
Ursachenforschung läuft auf Hochtouren
Die spanische Regierung hat sich zu einer Krisensitzung versammelt und überwacht die Entwicklung der Situation, wie unter anderem Euronews berichtet. Die beiden größten spanischen Stromversorger, Endesa und Iberdrola, untersuchen den Vorfall. Auch der spanische Netzbetreiber Red Eléctrica arbeitet mit Energieunternehmen zusammen, um die Stromversorgung wiederherzustellen.Als mögliche Ursache werden Probleme im europäischen Stromnetz genannt, die die nationalen Netze auf der Iberischen Halbinsel beeinträchtigt haben könnten. Ein Brand am Berg Alaric im Südwesten Frankreichs, der eine Hochspannungsleitung zwischen Perpignan und Narbonne beschädigt hat, wird ebenfalls als möglicher Auslöser in Betracht gezogen. Portugiesische Netzbetreiber vermuten, dass ein Spannungsungleichgewicht für den Zusammenbruch verantwortlich sein könnte.
Energieinsel mit begrenzten Verbindungen
Die Energienetze Spaniens und Portugals sind stark integriert, funktionieren jedoch weitgehend als "Energieinsel" mit nur wenigen grenzüberschreitenden Verbindungen nach Frankreich. Die Europäische Kommission fordert seit Jahren eine stärkere Integration der Energiesysteme dieser Länder, doch die Fortschritte verlaufen schleppend.Obwohl ein Cyberangriff nicht ausgeschlossen wird, haben in der Vergangenheit bereits kleine Störungen im europäischen Stromnetz zu größeren Blackouts geführt. So wurde 2003 ganz Italien stromlos, nachdem ein Baum eine Stromleitung in der Schweiz beschädigt hatte. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich 2006, als die Abschaltung einer Hochspannungsleitung in Deutschland zu Stromausfällen in Teilen Europas führte.
Die Behörden bitten die Bevölkerung, Notrufleitungen nicht für Informationen zu blockieren, da diese bereits mit Anrufen überlastet sind. In Krankenhäusern, die zwar mit Notstromaggregaten ausgestattet sind, wurden Mitarbeiter angewiesen, Computer auszuschalten und andere Maßnahmen zur Energieeinsparung zu ergreifen, da unklar ist, wie lange der Stromausfall anhalten wird.
Zusammenfassung
- Massiver Stromausfall in Spanien, Portugal und Teilen Frankreichs
- Millionen Menschen betroffen, Infrastruktur lahmgelegt
- Flughäfen, U-Bahnen und Krankenhäuser stark beeinträchtigt
- Ursache unklar, europäisches Stromnetz als möglicher Auslöser
- Brand in Frankreich könnte Hochspannungsleitung beschädigt haben
- Spanien und Portugal funktionieren als weitgehend isolierte Energieinsel
- Behörden bitten Bevölkerung, Notrufleitungen nicht zu blockieren
Siehe auch:
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