Blackout in Spanien und Portugal:
Ursache immer noch völlig unklar
Nicht Hacker, sondern das Wetter könnte für den spektakulären Blackout auf der Iberischen Halbinsel verantwortlich sein. Innerhalb von Sekunden brach die Stromversorgung in ganz Spanien und Portugal zusammen. Doch eine klare Antwort gibt es derzeit nicht.
Die Auswirkungen des Blackouts waren dramatisch: In Madrid war die Bevölkerung neun Stunden lang weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende Menschen saßen in U-Bahnen und Aufzügen fest. Die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe musste mehr als 30.000 Menschen aus stehengebliebenen Zügen evakuieren. Natürlich funktionierten auch Internet und Telefonnetze nicht. Der wirtschaftliche Schaden dürfte in die Milliarden gehen.
Mehrere Medien berichten, dass ein seltenes meteorologisches Phänomen im Zentrum Spaniens als Auslöser vermutet wird. Extreme Temperaturschwankungen hätten demnach anomale Schwingungen in den Hochspannungsleitungen verursacht - ein als "induzierte atmosphärische Schwingung" bekanntes Phänomen. Der AccuWeather-Meteorologe Dan DePodwin erklärte gegenüber USA Today, dass "induzierte atmosphärische Schwingungen selten sind, aber aufgrund von schnellen Temperatur- oder Windgeschwindigkeitsänderungen auftreten können. Die Atmosphäre tut etwas, um Schwingungen in Stromleitungen zu induzieren, was zu Ausfällen führen kann."
Die "induzierte atmosphärische Schwingung" ist ein Phänomen, das besonders in Regionen mit extremen Klimabedingungen auftreten kann. Spanien erlebte in den letzten Wochen ungewöhnliche Wetterkapriolen mit Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad innerhalb weniger Stunden. Solche Schwankungen können zu thermischen Ausdehnungen und Kontraktionen der Stromleitungen führen, die wiederum Resonanzschwingungen auslösen können.
Was haltet ihr von diesen Erklärungen? Glaubt ihr an ein natürliches Phänomen oder vermutet ihr andere Ursachen hinter dem historischen Blackout? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Siehe auch:
Massiver Blackout legt Iberische Halbinsel lahm
Der schlimmste Stromausfall in der Geschichte der Iberischen Halbinsel hat Spanien und Portugal für mehrere Stunden lahmgelegt: Am Montag verschwanden plötzlich 60 Prozent der erzeugten Energie aus dem Stromnetz - etwa 15 Gigawatt Elektrizität fielen innerhalb von Sekunden aus. Die Folge war ein kompletter Zusammenbruch der Stromversorgung. Inzwischen hat sich Lage wieder weitgehend normalisiert, es fließen wieder über 92 Prozent der benötigten Elektrizität, wie der spanische Stromnetzbetreiber REE mitteilte.Die Auswirkungen des Blackouts waren dramatisch: In Madrid war die Bevölkerung neun Stunden lang weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Tausende Menschen saßen in U-Bahnen und Aufzügen fest. Die spanische Eisenbahngesellschaft Renfe musste mehr als 30.000 Menschen aus stehengebliebenen Zügen evakuieren. Natürlich funktionierten auch Internet und Telefonnetze nicht. Der wirtschaftliche Schaden dürfte in die Milliarden gehen.
Was war die Ursache?
Zur Ursache des massiven Stromausfalls gibt es bislang nur Spekulationen. Wie Reuters berichtet, zieht der portugiesische Netzbetreiber REN in Betracht, dass eine "sehr große Oszillation in den elektrischen Spannungen, zuerst im spanischen System, die sich dann auf das portugiesische System ausbreitete", verantwortlich sein könnte. REN-Vorstandsmitglied Joao Conceicao betonte jedoch: "Es könnte tausend und eine Ursache geben, es ist verfrüht, diese zu beurteilen."Mehrere Medien berichten, dass ein seltenes meteorologisches Phänomen im Zentrum Spaniens als Auslöser vermutet wird. Extreme Temperaturschwankungen hätten demnach anomale Schwingungen in den Hochspannungsleitungen verursacht - ein als "induzierte atmosphärische Schwingung" bekanntes Phänomen. Der AccuWeather-Meteorologe Dan DePodwin erklärte gegenüber USA Today, dass "induzierte atmosphärische Schwingungen selten sind, aber aufgrund von schnellen Temperatur- oder Windgeschwindigkeitsänderungen auftreten können. Die Atmosphäre tut etwas, um Schwingungen in Stromleitungen zu induzieren, was zu Ausfällen führen kann."
Historische Einordnung und technischer Hintergrund
Derartige großflächige Stromausfälle sind auf der Iberischen Halbinsel äußerst selten. Das iberische Stromnetz gilt eigentlich als robust, da es über mehrere Verbindungen zum europäischen Verbundnetz verfügt und in den letzten Jahrzehnten erheblich modernisiert wurde.Die "induzierte atmosphärische Schwingung" ist ein Phänomen, das besonders in Regionen mit extremen Klimabedingungen auftreten kann. Spanien erlebte in den letzten Wochen ungewöhnliche Wetterkapriolen mit Temperaturschwankungen von bis zu 20 Grad innerhalb weniger Stunden. Solche Schwankungen können zu thermischen Ausdehnungen und Kontraktionen der Stromleitungen führen, die wiederum Resonanzschwingungen auslösen können.
Cyberangriff gilt als unwahrscheinlich
Ein Cyberangriff als Ursache wird zwar nicht völlig ausgeschlossen, gilt jedoch als unwahrscheinlich. Der portugiesische Netzbetreiber REN erklärte ausdrücklich, es gebe "keine Informationen", die auf einen Cyberangriff als Ursache hindeuten. Auch die EU-Kommission teilte mit, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass der Stromausfall absichtlich herbeigeführt wurde. Dennoch hat die spanische Behörde für Cybersicherheit INCIBE eine entsprechende Untersuchung eingeleitet.Was haltet ihr von diesen Erklärungen? Glaubt ihr an ein natürliches Phänomen oder vermutet ihr andere Ursachen hinter dem historischen Blackout? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Massiver Stromausfall in Spanien und Portugal legte Länder stundenlang lahm
- 60 Prozent der Stromproduktion fielen innerhalb von Sekunden aus
- Ursache unklar, meteorologisches Phänomen wird als Auslöser vermutet
- Extreme Temperaturschwankungen könnten Schwingungen verursacht haben
- Cyberangriff gilt als unwahrscheinlich, wird aber nicht ausgeschlossen
- Wirtschaftlicher Schaden durch den Blackout geht in die Milliarden
- EU-Kommission: Keine Hinweise auf absichtliche Herbeiführung des Ausfalls
Siehe auch:
- Massiver Blackout in Westeuropa: Spanien und Portugal ohne Strom
- Neue Batterie nutzt radioaktive Umweltstrahlung zur Stromerzeugung
- Viel Platz und Solarstrom: Rechenzentren auf dem Mond geplant
- Weltweit erstmals wieder 40% fossilfreier Strom - Solar-Ausbau boomt
- Open-Source-Tool regelt Rechner-Leistung nach aktuellem Strompreis
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Neue Weekend-Deals sind da: Media Markt & Saturn senken die Preise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Ryzen-CPUs: AMD killt RAM-Verschlüsselung - und rudert jetzt zurück
- Windows 11 26H2: Microsoft veröffentlicht allererste Vorschau-Version
- Apple M6-Prozessoren: TSMC liefert erste 2nm-Chips für neue Macs
- Windows 11 26H2: Microsoft kündigt nächste OS-Version offiziell an
- VW ID.3 Neo GTI: Erlkönig des neuen Elektro-GTI wurde gesichtet
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen