Windows 11 Startmenü: Microsoft arbeitet an neuen App-Gruppierung

Microsoft bringt eine intelligente Neuerung ins Windows 11-Start­menü: Das System analysiert, welche Apps häufig gemeinsam ver­wendet werden und schlägt diese als Snap-Gruppen vor. Das ist nur ein Teil der Verbesserungen für das Startmenü.
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Startmenü wird intelligenter

Gezeigt wurde die Änderung jetzt zunächst nur für Windows 11-Insider.

Wie Microsoft im Windows Blog erklärt, bringt die Buildnummer 22635.5025 für den Beta-Kanal, auch als KB5053661 bekannt, eine interessante Änderung mit sich: Das Betriebssystem schlägt nun im "Empfohlen"-Bereich des Startmenüs Snap-Gruppen vor. Diese basieren auf zwei Apps, die laut Systemanalyse häufig zusammen verwendet werden. Windows Startmenü Snap-GruppeIm Startmenü tauchen zwei App-Empfehlungen zusammen auf

Smarte Vorschläge für effizienteres Arbeiten

Snap-Layouts und Snap-Gruppen gehören zu den Kernfunktionen von Windows 11 und ermöglichen es Nutzern, Fenster in vordefinierten Anordnungen zu organisieren. Das "snappen" bezeichnet dabei die automatischen Gruppierungen nach einer Vorgabe.

Diese Funktion soll Nutzern helfen, ihre Arbeitsabläufe zu optimieren. Das System lernt aus dem Nutzerverhalten und schlägt App-Kombinationen vor, die oft gemeinsam genutzt werden. Dies könnte etwa ein Texteditor neben einem Webbrowser sein oder eine Tabellenkalkulation neben einem E-Mail-Programm.

Das Startmenü von Windows 11 wurde im Vergleich zu Windows 10 grundlegend überarbeitet und ersetzte die "Live-Tiles" durch ein übersichtlicheres Design mit angehefteten Apps und einem separaten Widgets-Bereich. Der "Empfohlen"-Bereich zeigte bisher hauptsächlich kürzlich geöffnete Dateien und Apps an, es gibt aber eine Reihe an Änderungen, die Microsoft derzeit testet. Dazu gehört unter anderem eine iOS-artige Gruppierungsfunktion.


Weitere Neuerungen

Neben dem smarten Startmenü gibt es weitere Verbesserungen:

  • Empfohlene Dateien im Explorer: Diese Funktion ist nun für alle Insider mit persönlichem Microsoft-Konto verfügbar.
  • Verbesserte Web-Suche: Die Taskleisten-Suche wurde für den Europäischen Wirtschaftsraum optimiert.
  • Fehlerbehebungen: Ein Leistungsproblem beim Schließen des Datei-Explorers wurde behoben.

Microsoft betont, dass es sich bei den neuen Funktionen um Testversionen handelt. Das Unternehmen fordert die Insider aktiv auf, Rückmeldungen zu geben. Die neuen Funktionen werden schrittweise an Insider im Beta-Kanal ausgerollt.

Bekannte Probleme

Trotz der Verbesserungen gibt es noch einige Kinderkrankheiten:

  • Verzögerungen bei der Anzeige von App-Symbolen nach Installationen
  • Kurzes Aufblitzen des "Start-Einstellungen"-Kontextmenüs beim Rechtsklick auf Apps
  • Unerwartete Aufteilung von Windows-Tools in separate Ordner

Das Windows Insider-Programm ist Microsofts Testplattform für neue Betriebssystem-Funktionen, das in drei Kanäle unterteilt ist. In allen Kanälen tauchen immer wieder Neuerungen und Verbesserungen auf, an denen gearbeitet wird, die es aber nicht in eine finale Version schaffen. Daher ist auch unklar, ob die Snap-App-Gruppen es zu den regulären Windows-Nutzern schaffen.

Was haltet ihr von Microsofts neuen Vorschlägen im Startmenü? Könnten die smarten App-Gruppen eure Arbeit erleichtern oder ist das ein überflüssiges Extra? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren!

Zusammenfassung
  • Windows 11 schlägt im Startmenü Snap-Gruppen häufig genutzter Apps vor
  • Snap-Layouts und -Gruppen ermöglichen vorgegebene Fensteranordnungen
  • Die Funktion soll Arbeitsabläufe durch Analyse des Nutzerverhaltens optimieren
  • Empfohlene Dateien im Explorer für Insider mit Microsoft-Konto verfügbar
  • Taskleisten-Suche für den Europäischen Wirtschaftsraum verbessert
  • Neue Funktionen werden schrittweise an Insider im Beta-Kanal ausgerollt
  • Microsoft fordert aktiv Rückmeldungen zu den neuen Testfunktionen

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