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Windows 11: Datei-Explorer wird für Europas DSGVO entschlackt
Microsoft hat mit der letzten Vorschau auf eine kommende Windows 11 24H2-Fassung (Build 26120.3281) auch einen ersten Ausblick auf einen abgespeckten Explorer für Nutzer in Europa gegeben, der den hiesigen gesetzlichen Vorschriften besser entsprechen soll.
Diese Änderungen waren im Grunde zu erwarten, immerhin sind sie eine direkte Reaktion auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Zwar helfen solche Funktionen, die Produktivität zu steigern, indem sie relevante Dateien schneller zugänglich machen, jedoch bergen sie auch das Risiko, dass sensible Daten versehentlich preisgegeben werden.
Die Entfernung dieser Features sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Benutzeroberfläche, sondern könnte auch die Performance des Datei-Explorers leicht verbessern, da weniger Daten verarbeitet werden müssen.
Mit der aktuellen Änderung werden Standortdaten nicht mehr lokal gespeichert, und die entsprechenden Einstellungen unter "Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Standort" sind ebenfalls verschwunden. Unklar bleibt, ob Microsoft Standortdaten weiterhin remote speichert - eine Anfrage dazu wurde bislang nicht beantwortet.
Zusätzlich führt Microsoft eine neue Funktion ein, mit der sich OneDrive-Dateien mit nur einem Klick von einem Smartphone auf einen PC übertragen lassen. Außerdem warnt das Unternehmen vor einem baldigen Update für "Recall", das bisherige Snapshots der Nutzer unwiderruflich löschen wird. Microsoft betont, dass diese Änderung die Nutzererfahrung verbessern soll. Wann diese Neuerungen in die reguläre Windows-11-Version übernommen werden, ist noch unklar.
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Features fallen weg
Die Anpassung betrifft vor allem Anwender mit Entra-ID-Konten im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR). Microsoft deaktiviert bei diesen die kontobasierten Inhalte, was sich auf die Bereiche "Zuletzt verwendet", "Favoriten", "Details" und "Empfohlene Inhalte" auswirkt.Diese Änderungen waren im Grunde zu erwarten, immerhin sind sie eine direkte Reaktion auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Zwar helfen solche Funktionen, die Produktivität zu steigern, indem sie relevante Dateien schneller zugänglich machen, jedoch bergen sie auch das Risiko, dass sensible Daten versehentlich preisgegeben werden.
Die Entfernung dieser Features sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Benutzeroberfläche, sondern könnte auch die Performance des Datei-Explorers leicht verbessern, da weniger Daten verarbeitet werden müssen.
Altlasten entsorgt
In der jüngsten Preview, die bereits in der letzten Woche veröffentlicht wurde, entfernt Microsoft auch das Location History API, die bereits zuvor als veraltet markiert wurde. Diese API ermöglichte es Cortana, dem inzwischen eingestellten Sprachassistenten von Microsoft, auf die letzten 24 Stunden des Standortverlaufs eines Geräts zuzugreifen - vorausgesetzt, die Standortfunktion war aktiviert.Mit der aktuellen Änderung werden Standortdaten nicht mehr lokal gespeichert, und die entsprechenden Einstellungen unter "Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Standort" sind ebenfalls verschwunden. Unklar bleibt, ob Microsoft Standortdaten weiterhin remote speichert - eine Anfrage dazu wurde bislang nicht beantwortet.
Zusätzlich führt Microsoft eine neue Funktion ein, mit der sich OneDrive-Dateien mit nur einem Klick von einem Smartphone auf einen PC übertragen lassen. Außerdem warnt das Unternehmen vor einem baldigen Update für "Recall", das bisherige Snapshots der Nutzer unwiderruflich löschen wird. Microsoft betont, dass diese Änderung die Nutzererfahrung verbessern soll. Wann diese Neuerungen in die reguläre Windows-11-Version übernommen werden, ist noch unklar.
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Zusammenfassung
- Windows 11 24H2: Abgespeckter Explorer für europäische Nutzer geplant
- Kontobasierte Inhalte für Entra-ID-Konten im EWR werden deaktiviert
- Anpassungen als Reaktion auf DSGVO-Anforderungen vorgenommen
- Location History API wird entfernt, lokale Standortdaten nicht gespeichert
- Neue Funktion: OneDrive-Dateien einfach vom Smartphone zum PC übertragen
- "Recall"-Update löscht alle bisherigen Snapshots der Nutzer
- Zeitpunkt der Übernahme in reguläre Windows-11-Version noch unbekannt
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