Oh, Brother: Nun sabotiert auch der letzte "gute" Hersteller Fremdtoner
Der Druckerhersteller Brother gerät in die Kritik. Grund: Neue Firmware-Updates sollen die Druckqualität bei Fremdtonern gezielt verschlechtern. Verbraucherschützer warnen vor dieser zweifelhaften "Kundenbindung" und raten zur Vorsicht bei Updates.
Einer der Vorwürfe: Nach einem jüngsten Firmware-Update soll sich die Druckqualität bei Verwendung von Drittanbieter-Tintenpatronen merklich verschlechtert haben. Besonders betroffen ist demnach die automatische Farbanpassung, was zu verschobenen Ausdrucken führen soll. Diese Strategie unterscheidet sich von der anderer Hersteller wie HP, die Fremdtoner komplett blockieren. Brothers Ansatz ist subtiler, aber nicht weniger problematisch für Verbraucher.
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Das Motiv von Brother ist branchenüblich: Man will natürlich, dass Anwender teure Original-Produkte kaufen. Besonders problematisch: Brother informiert Nutzer beim Update nicht über diese Änderungen. Erst wenn Probleme auftreten, erfahren Kunden vom Support, dass die Installation von Original-Tonern die Lösung sei.
Diese Entwicklung reiht sich in einen bedenklichen Trend der Druckerindustrie ein. Auch andere Hersteller wie HP, Epson und Canon nutzen vergleichbare technische Einschränkungen, um Kunden an ihre Original-Produkte zu binden. Epson lässt Patronen ablaufen, selbst wenn sie noch voll sind, Canon blockiert Funktionen bei niedrigem Tintenstand.
Für Verbraucher bleiben nur wenige Optionen: Sie können versuchen, auf Firmware-Updates zu verzichten, was allerdings potenzielle Sicherheitsrisiken in sich birgt. Sie können auch versuchen, das Gerät auf ältere Firmware-Versionen zurückzusetzen, das kann aber mitunter kompliziert sein. Letzteres wird zusätzlich erschwert, da Brother ältere Versionen von seinen Servern entfernt haben soll.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung bei Brother? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Brother oder anderen Druckerherstellern gemacht? Teilt eure Meinungen und Erlebnisse in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Sichtweisen!
Drucker in den Angeboten von Amazon.de:
Siehe auch:
Brother hat mittlerweile eine Stellungnahme zu den Vorwürfen abgegeben. Jetzt weiterlesen in unserem Artikel:
Brother dementiert, Dritthersteller-Tintenpatronen einzuschränken
Brother dementiert, Dritthersteller-Tintenpatronen einzuschränken
Oh, Brother, was machst du?
Brother, lange Zeit als Vorreiter für kundenfreundliche Druckerlösungen gefeiert, gerät nun, wie viele seiner Mitbewerber, ins Zentrum einer kontroversen Debatte. Das 1908 gegründete japanische Unternehmen, das neben Druckern auch Nähmaschinen, Faxgeräte und andere Elektronikprodukte herstellt, soll mit neuen Firmware-Updates die Nutzung von nicht originalen Tonern gezielt sabotieren.Einer der Vorwürfe: Nach einem jüngsten Firmware-Update soll sich die Druckqualität bei Verwendung von Drittanbieter-Tintenpatronen merklich verschlechtert haben. Besonders betroffen ist demnach die automatische Farbanpassung, was zu verschobenen Ausdrucken führen soll. Diese Strategie unterscheidet sich von der anderer Hersteller wie HP, die Fremdtoner komplett blockieren. Brothers Ansatz ist subtiler, aber nicht weniger problematisch für Verbraucher.
Kritik von Verbraucherschützern
Wie Toms Hardware berichtet (via Caschy), hat der bekannte Reparatur-YouTuber und Verbraucherschützer Louis Rossmann die Praktiken von Brother scharf kritisiert und in einem eigenen Wiki dokumentiert. Er bezeichnet das Unternehmen mittlerweile als "konsumentenfeindlich" und zeigt sich besonders enttäuscht von der stillen Kehrtwende des Herstellers. Rossmann empfahl Brother-Drucker früher oft als kostengünstige Alternative zu Geräten mit strengem Kopierschutz.
Auf YouTube ansehenDas Motiv von Brother ist branchenüblich: Man will natürlich, dass Anwender teure Original-Produkte kaufen. Besonders problematisch: Brother informiert Nutzer beim Update nicht über diese Änderungen. Erst wenn Probleme auftreten, erfahren Kunden vom Support, dass die Installation von Original-Tonern die Lösung sei.
Diese Entwicklung reiht sich in einen bedenklichen Trend der Druckerindustrie ein. Auch andere Hersteller wie HP, Epson und Canon nutzen vergleichbare technische Einschränkungen, um Kunden an ihre Original-Produkte zu binden. Epson lässt Patronen ablaufen, selbst wenn sie noch voll sind, Canon blockiert Funktionen bei niedrigem Tintenstand.
Für Verbraucher bleiben nur wenige Optionen: Sie können versuchen, auf Firmware-Updates zu verzichten, was allerdings potenzielle Sicherheitsrisiken in sich birgt. Sie können auch versuchen, das Gerät auf ältere Firmware-Versionen zurückzusetzen, das kann aber mitunter kompliziert sein. Letzteres wird zusätzlich erschwert, da Brother ältere Versionen von seinen Servern entfernt haben soll.
Was haltet ihr von dieser Entwicklung bei Brother? Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit Brother oder anderen Druckerherstellern gemacht? Teilt eure Meinungen und Erlebnisse in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Sichtweisen!
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Zusammenfassung
- Brother verschlechtert Druckqualität bei Fremdtonern durch Updates
- Firmware-Updates führen zu Problemen bei Nicht-Original-Patronen
- Verbraucherschützer kritisieren die Praktiken als kundenunfreundlich
- Brother informiert Nutzer nicht über die Änderungen durch Updates
- Trend zu technischen Einschränkungen in der gesamten Druckerbranche
- Wenige Optionen für Verbraucher: Updates vermeiden oder zurücksetzen
- Ältere Firmware-Versionen wurden von Brother-Servern entfernt
Siehe auch:
- Druckerpatronen-Hack: So trickst ein Smart-Sticker HPs Tinten-DRM aus
- HP baut KI-Features in Drucker ein - die sind wenig KI, aber interessant
- Kein HP+ mehr für Laser-Drucker: Das steckt dahinter
- Das Homeoffice bringt das papierlose Büro: Druckermarkt bricht ein
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