Das Homeoffice bringt das papierlose Büro:
Druckermarkt bricht ein
Die Veränderungen in der Arbeitswelt seit dem Beginn der Corona-Pandemie sind gut für die Bäume und schlecht für HP. Denn es wird seitdem sehr viel weniger gedruckt - dies hat sich auch in der letzten Zeit nicht merklich geändert.
Die Verlagerung eines Teils der Arbeit ins Homeoffice hat also endlich zu dem Effekt geführt, der der Digitalisierung und Vernetzung schon lange zugeschrieben wird, der aber bisher nie eintrat: Dass mehr Informationen und Dokumente digital bearbeitet und vorgehalten und nicht mehr so häufig auf Papier gebracht werden.
Laut Lores liegt die Zahl der gedruckten Seiten im Vergleich zur Vor-Pandemie-Zeit nach wie vor um ein Fünftel niedriger. "Ich verwende Seiten als Proxy", so der HP-Chef. Denn was mit den Seitenzahlen passiert, passiere auch bei den Geräteverkäufen und dem Tintenverbrauch. "Tatsächlich haben wir uns die Zahlen angesehen, und das ist mehr oder weniger der Stand der Dinge", führte Lores aus.
Daraus resultiert die Tatsache, dass der Umsatz des Marktführers HP mit Druckerhardware neun Quartale in Folge zurückgegangen ist, was sich wiederum auf den Absatz von Verbrauchsmaterialien auswirkt, der seit vier aufeinander folgenden Quartalen rückläufig ist. Das Unternehmen versucht, mit verschiedenen Maßnahmen wie Abomodellen zu reagieren - bisher aber nur mäßig erfolgreich.
Siehe auch:
20 Prozent Minus
"Im Bürobereich wird eindeutig weniger gedruckt als vor der Pandemie", sagte HP-Chef Enrique Lores laut eines Berichtes des britischen Magazins The Register auf einer Konferenz gegenüber Tech-Investoren. "Und das ist wirklich auf das zurückzuführen, was wir hybride Arbeit nennen. Es sind täglich weniger Menschen im Büro, und das hat zu einem Rückgang der Seitenmenge geführt."Die Verlagerung eines Teils der Arbeit ins Homeoffice hat also endlich zu dem Effekt geführt, der der Digitalisierung und Vernetzung schon lange zugeschrieben wird, der aber bisher nie eintrat: Dass mehr Informationen und Dokumente digital bearbeitet und vorgehalten und nicht mehr so häufig auf Papier gebracht werden.
Laut Lores liegt die Zahl der gedruckten Seiten im Vergleich zur Vor-Pandemie-Zeit nach wie vor um ein Fünftel niedriger. "Ich verwende Seiten als Proxy", so der HP-Chef. Denn was mit den Seitenzahlen passiert, passiere auch bei den Geräteverkäufen und dem Tintenverbrauch. "Tatsächlich haben wir uns die Zahlen angesehen, und das ist mehr oder weniger der Stand der Dinge", führte Lores aus.
Beschleunigter Trend
Blickt man auf frühere Analysen von Marktforschern zurück, schildert der Manager dabei allerdings keine komplett neue Entwicklung. Grundsätzlich ist schon länger zu beobachten, dass immer weniger Daten auf Papier gedruckt werden. Die Veränderungen im Zuge der Corona-Zeit haben den ohnehin vorhandenen Trend nur noch deutlich beschleunigt.Daraus resultiert die Tatsache, dass der Umsatz des Marktführers HP mit Druckerhardware neun Quartale in Folge zurückgegangen ist, was sich wiederum auf den Absatz von Verbrauchsmaterialien auswirkt, der seit vier aufeinander folgenden Quartalen rückläufig ist. Das Unternehmen versucht, mit verschiedenen Maßnahmen wie Abomodellen zu reagieren - bisher aber nur mäßig erfolgreich.
Zusammenfassung
- Seit Corona-Pandemie wird deutlich weniger gedruckt
- HP-Chef Enrique Lores erklärt Rückgang durch hybride Arbeit
- Weniger Büropräsenz führt zu weniger gedruckten Seiten
- Digitalisierung sorgt für mehr digitale Dokumentenbearbeitung
- Gedruckte Seitenzahl liegt um ein Fünftel niedriger als vor Pandemie
- Rückgang der Drucker-Verkäufe und Tintenverbrauch korreliert
- HP reagiert mit Maßnahmen wie Abomodellen, bisher mäßig erfolgreich
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Christian Kahle
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