Brother dementiert, Dritthersteller-Tintenpatronen einzuschränken

Brother wehrt sich gegen Vorwürfe, Drucker mit Fremdtoner durch Firmware-Updates zu beeinträchtigen. Der Hersteller betont, dass Updates weder die Nutzung von Drittanbieter-Toner blockieren, noch die Druckqualität verschlechtern.
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Brother dementiert Vorwürfe zu Firmware-Manipulation

Gegen Brother wurden diese Woche Vorwürfe laut, dass man durch Firmware-Updates die Funktionalität seiner Laserdrucker bei Verwendung von Fremdtoner einschränken würde. Das hat in der Tech-Community für erhebliche Unruhe gesorgt, denn das japanische Unternehmen galt als letzter Hersteller, der nicht auf solche Tricks setzt, um Kunden zu teuren Patronen aus eigener Produktion zu nötigen. Doch mittlerweile hat das Unternehmen hat diese Behauptungen entschieden dementiert.

Die Debatte wurde durch ein YouTube-Video des bekannten Technikers Louis Rossman sowie Nutzerberichte entfacht. Rossman wirft Brother vor, sich von einer verbraucherfreundlichen zu einer restriktiven Firmenpolitik zu wandeln. Rossmans Behauptungen basieren unter anderem auf einem Reddit-Beitrag aus bereits dem Jahr 2022. Darin berichtet ein Nutzer, dass nach einem Firmware-Update die automatische Farbanpassung seines Brother MFC-3750 bei Verwendung von Fremdtoner nicht mehr funktionierte.

Brothers offizielle Stellungnahme

Wie Ars Technica berichtet, betont Brother nachdrücklich in einem Statement, dass Firmware-Updates weder die Nutzung von Fremdtoner blockieren, noch die Druckqualität bewusst verschlechtern. In der offiziellen Stellungnahme erklärt das Unternehmen:

Wir sind uns der jüngsten falschen Behauptungen bewusst, die suggerieren, dass ein Brother-Firmware-Update möglicherweise die Verwendung von Tintenpatronen von Drittanbietern eingeschränkt hat. Wir versichern, dass Brother-Firmware-Updates die Verwendung von Fremdtinte in unseren Geräten nicht blockieren.
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Das Problem ist in diesem Fall, dass Rossmans Video in erster Linie auf Online-Berichten von Nutzern basiert. Brother räumt allerdings ein, dass bei der Fehlersuche standardmäßig Original-Brother-Toner zur Überprüfung empfohlen wird. Dies könnte zu Missverständnissen geführt haben, so das Unternehmen:

Brother-Drucker verschlechtern nicht absichtlich die Druckqualität, je nachdem, ob eine Brother-Original- oder Nicht-Original-Tinten-/Tonerkassette verwendet wird. Brother kann die Druckqualität bei Verwendung von Drittanbieter-Verbrauchsmaterialien nicht überprüfen.
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Es ist nicht verwunderlich, dass sich Brother entschieden gegen die Vorwürfe wehrt, weil die Japaner als letzte Bastion der Wahlfreiheit für Cartridges gelten, weil man Drittanbieter-Zubehör akzeptiert und toleriert.

Was haltet ihr von Brothers Stellungnahme? Habt ihr selbst Erfahrungen mit Brother-Druckern und Fremdtoner gemacht? Teilt eure Gedanken und Erlebnisse in den Kommentaren - wir sind gespannt auf eure Perspektiven!

Zusammenfassung
  • Brother weist Vorwürfe zurück, Drucker mit Fremdtoner zu behindern
  • Unternehmen betont: Updates blockieren keine Drittanbieter-Produkte
  • Debatte durch YouTube-Video und Nutzerberichte aus 2022 entfacht
  • Firmware-Updates sollen Druckqualität nicht bewusst verschlechtern
  • Brother empfiehlt zur Fehlersuche standardmäßig Original-Toner
  • Unternehmen kann Qualität bei Fremdtoner nicht überprüfen
  • Brother gilt als letzter Hersteller, der Drittanbieter toleriert

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