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Druckerpatronen-Hack: So trickst ein Smart-Sticker HPs Tinten-DRM aus
Der Kampf um Druckerpatronen spitzt sich mal wieder zu: Ein Forscher umgeht das DRM-System von HP mit einer cleveren Methode, der Konzern droht wie üblich mit harten Maßnahmen . Die Kontroverse um überteuerte Tinten erreicht damit eine neue Dimension.
Nun hat der findige Forscher Jay Summet eine clevere, aber auch recht aufwendige Methode entwickelt, um das DRM-System von HP zu umgehen. Er nutzt laut Bericht von Hackaday dafür eine flexible Leiterplatte mit Kontakten auf beiden Seiten. Diese wird zwischen Patrone und Drucker platziert und fängt die Kommunikation ab. Ein spezieller Chip auf der Platine manipuliert die Daten so, dass der Drucker die Fremdpatrone akzeptiert.
HP reagiert auf solche Umgehungsversuche wie üblich mit der Androhung "harter Maßnahmen". Der Konzern droht schon länger damit, Drucker zu deaktivieren, die Patronen von Drittanbietern verwenden. Als Begründung führt HP "Sicherheitsbedenken" an. "Wir wollen unsere Nutzer vor Hackern und Viren schützen", heißt es von Seiten des Unternehmens. Kritiker sehen darin jedoch nur einen Vorwand, um das lukrative Geschäft mit Originalpatronen zu schützen.
Siehe auch:
Smart-Sticker trickst HPs Drucker aus
Druckertintenpatronen sind ein sehr kostspieliges Produkt, wenn man sie direkt vom Hersteller kauft. Viele Nutzer greifen daher zu günstigeren Alternativen von Drittanbietern. Doch die Hersteller wehren sich: Sie statten ihre Patronen mit Chips aus, die auch eine Wiederbefüllung verhindern sollen. Diese digitalen Rechtemanagement-Systeme (DRM) sollen es Verbrauchern schwer machen, Fremdpatronen oder Tinte zu nutzen.Nun hat der findige Forscher Jay Summet eine clevere, aber auch recht aufwendige Methode entwickelt, um das DRM-System von HP zu umgehen. Er nutzt laut Bericht von Hackaday dafür eine flexible Leiterplatte mit Kontakten auf beiden Seiten. Diese wird zwischen Patrone und Drucker platziert und fängt die Kommunikation ab. Ein spezieller Chip auf der Platine manipuliert die Daten so, dass der Drucker die Fremdpatrone akzeptiert.
Druckerpatronen-Hack: So trickst Smart-Sticker HPs Tinten-DRM aus
HP reagiert auf solche Umgehungsversuche wie üblich mit der Androhung "harter Maßnahmen". Der Konzern droht schon länger damit, Drucker zu deaktivieren, die Patronen von Drittanbietern verwenden. Als Begründung führt HP "Sicherheitsbedenken" an. "Wir wollen unsere Nutzer vor Hackern und Viren schützen", heißt es von Seiten des Unternehmens. Kritiker sehen darin jedoch nur einen Vorwand, um das lukrative Geschäft mit Originalpatronen zu schützen.
Rechte bleiben bedroht
Die Kontroverse hat auch rechtliche Folgen. Derzeit laufen mehrere Gerichtsverfahren gegen HPs "Dynamic Security" DRM-System. Für Verbraucher ist es äußerst problematisch, dass ihre gekaufte Hardware plötzlich nutzlos werden könnte. Die Drohung, Drucker bei Verwendung von Fremdpatronen zu deaktivieren, stellt nach Ansicht vieler Verbraucherschützer einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte dar.
Zusammenfassung
- Kosten für Original-Druckerpatronen treiben Nutzer zu günstigeren Alternativen
- Chips in HP-Patronen sollen Nutzung von Fremdtinte und Wiederbefüllung verhindern
- Forscher Jay Summet umgeht HPs Tinten-DRM mit Smart-Sticker
- Spezieller Chip auf flexibler Leiterplatte manipuliert Daten für Druckerakzeptanz
- HP droht mit Deaktivierung von Druckern bei Nutzung von Drittanbieter-Patronen
- HP rechtfertigt Maßnahmen mit Schutz vor Hackern und Viren
- Rechtliche Auseinandersetzungen um HPs DRM-Systeme in Gange
Siehe auch:
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- Kein HP+ mehr für Laser-Drucker: Das steckt dahinter
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