Im Homeoffice wird länger gearbeitet, auch wegen Technik-Problemen
Eine aktuelle Analyse zeigt: Beschäftigte arbeiten im Homeoffice im Schnitt deutlich länger als ihre Kollegen im Büro, und zwar im Schnitt von 7 bis 19 Uhr. Doch technische Probleme wie langsame VPN-Verbindungen bremsen ihre Produktivität erheblich aus.
Die Analyse deckt jedoch auch Schwachstellen der Heimarbeit auf, voir allem den Umstand, dass über 45 Prozent der Remote-Worker mit technischen Problemen kämpft. Am häufigsten treten unzuverlässige Verbindungen, schlechte Audio- und Videoqualität sowie langsame Dateiübertragungen auf. Heimarbeit ist auch alles andere als ungewöhnlich: In mehr als der Hälfte der untersuchten Unternehmen arbeiten mindestens 40 Prozent der Belegschaft zumindest einmal pro Woche remote. Infografik Arbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitet
Der aktuelle Report, der auf einer Befragung von 251 IT- und Cybersecurity-Experten basiert, identifiziert Paketverluste als größten Performance-Killer: Bereits ein Paketverlust von 0,5 Prozent in Kombination mit einer Latenz von zehn Millisekunden lässt die Übertragungsgeschwindigkeit um 90 Prozent einbrechen. Etwa 60 Prozent der Nutzer sind von Paketverlustraten über 0,5 Prozent betroffen.
Wie sieht es bei euch aus? Kämpft ihr auch mit Performance-Problemen im Homeoffice, oder läuft bei euch alles reibungslos? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Beschäftigte im Homeoffice arbeiten durchschnittlich von 7 bis 19 Uhr
- Etwa 45 Prozent der Remote-Worker haben regelmäßig technische Schwierigkeiten
- Über 40 Prozent der Mitarbeiter arbeiten mindestens einmal pro Woche von zuhause
- Bereits 0,5 Prozent Paketverlust reduziert die Datenübertragung um 90 Prozent
- Sicherheitsmaßnahmen beeinträchtigen bei 70 Prozent der Firmen die Performance
- VPNs und veraltete Sicherheitslösungen sind die häufigsten Probleme im Homeoffice
Längere Arbeitszeiten im Homeoffice
Die Debatte um die Produktivität von Remote-Arbeit erhält neue Diskussionsgrundlagen: Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten nämlich deutlich länger als ihre Kollegen vor Ort. Eine umfangreiche Datenanalyse von Cloudbrink zeigt (via BetaNews), dass Remote-Beschäftigte regelmäßig von 7 bis 19 Uhr aktiv sind - vier Stunden mehr als die vierlfach übliche Bürozeit von 9 bis 17 Uhr.Die Analyse deckt jedoch auch Schwachstellen der Heimarbeit auf, voir allem den Umstand, dass über 45 Prozent der Remote-Worker mit technischen Problemen kämpft. Am häufigsten treten unzuverlässige Verbindungen, schlechte Audio- und Videoqualität sowie langsame Dateiübertragungen auf. Heimarbeit ist auch alles andere als ungewöhnlich: In mehr als der Hälfte der untersuchten Unternehmen arbeiten mindestens 40 Prozent der Belegschaft zumindest einmal pro Woche remote. Infografik Arbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitet
Der aktuelle Report, der auf einer Befragung von 251 IT- und Cybersecurity-Experten basiert, identifiziert Paketverluste als größten Performance-Killer: Bereits ein Paketverlust von 0,5 Prozent in Kombination mit einer Latenz von zehn Millisekunden lässt die Übertragungsgeschwindigkeit um 90 Prozent einbrechen. Etwa 60 Prozent der Nutzer sind von Paketverlustraten über 0,5 Prozent betroffen.
Sicherheit versus Performance
Die Balance zwischen Sicherheit und Geschwindigkeit erweist sich als zentrale Herausforderung: 70 Prozent der Unternehmen bestätigen, dass ihre Sicherheitsmaßnahmen die Leistung und Nutzererfahrung negativ beeinflussen. Besonders VPNs und veraltete Sicherheitslösungen werden als Hauptursachen identifiziert. Das Problem betrifft vor allem große Organisationen - mehr als die Hälfte der Studienteilnehmer arbeitet in Unternehmen mit über 5000 Mitarbeitern.Wie sieht es bei euch aus? Kämpft ihr auch mit Performance-Problemen im Homeoffice, oder läuft bei euch alles reibungslos? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!
Siehe auch:
- Homeoffice: Bank schießt sich mit neuer Büropflicht in die Krise
- Regierung in UK: Homeoffice macht produktiver und loyaler
- Amazon: Homeoffice zu Ende - alle wieder 5 Tage pro Woche ins Büro
- Ex-Chef: Google verliert KI-Wettlauf wegen Freiheit zum Homeoffice
- Homeoffice: Grüne verlangen striktes Recht auf Arbeit zu Hause
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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