Ex-Chef: Google verliert KI-Wettlauf wegen Freiheit zum Homeoffice
Google hat zwar gerade zahlreiche neue KI-Funktionen in seine Android-Plattform und die neuen Pixel-Smartphones integriert, kommt nach der allgemeinen Wahrnehmung aber nicht so schnell voran wie etwa OpenAI. Der Ex-Konzernchef hat dafür einen Grund gefunden.
In einem Gespräch mit Studenten der Stanford University, das bereits vor einiger Zeit stattfand, aber erst jetzt halböffentlich verfügbar gemacht wurde, beantwortete Schmidt eine Frage, warum Google hinter der KI-Konkurrenz zurückbleibt. "Google hat entschieden, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und früh nach Hause zu gehen und von zu Hause aus zu arbeiten wichtiger ist als zu gewinnen", sagte er. "Der Grund, warum die Startups funktionieren, ist, dass die Leute wie verrückt arbeiten." Infografik Arbeitswelt: Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben
Den Studenten der Elite-Universität erklärte er, dass sie dies schnell genug selbst lernen werden. Wenn diese nach der Beendigung ihres Studiums eine Firma gründen, werden sie merken, dass sie nicht mit anderen konkurrieren können, wenn sie die Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten lassen und die Beschäftigten nur an einem Tag pro Woche ins Büro kommen.
Allerdings hat sich zunehmend auch gezeigt, dass die Möglichkeit zur Arbeit aus dem Homeoffice nicht nur davon abhängt, ob es den Managern gefällt oder nicht. Wenn sich Unternehmen entsprechenden Modellen verweigern, müssen sie im harten Konkurrenzkampf um Fachkräfte auch davon ausgehen, dass viele potenzielle Mitarbeiter lieber bei Konkurrenten arbeiten, die die Homeoffice-Nutzung ermöglichen. Über die tatsächlichen Auswirkungen auf die Produktivität gibt es dabei unterschiedliche Ansichten und noch ungenügend belastbare Daten.
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In Startups wird härter gearbeitet
Eric Schmidt, der die Führungsspitze des Unternehmens im Jahr 2020 verließ, sieht eine wesentliche Ursache für die schleppende Entwicklung darin, dass viele Beschäftigte weiterhin häufig aus dem Homeoffice arbeiten dürfen. Wie viele andere Firmen ging auch Google nach den Corona-Lockdowns dazu über, hybride Arbeitsmodelle zu ermöglichen.In einem Gespräch mit Studenten der Stanford University, das bereits vor einiger Zeit stattfand, aber erst jetzt halböffentlich verfügbar gemacht wurde, beantwortete Schmidt eine Frage, warum Google hinter der KI-Konkurrenz zurückbleibt. "Google hat entschieden, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und früh nach Hause zu gehen und von zu Hause aus zu arbeiten wichtiger ist als zu gewinnen", sagte er. "Der Grund, warum die Startups funktionieren, ist, dass die Leute wie verrückt arbeiten." Infografik Arbeitswelt: Homeoffice ist gekommen, um zu bleiben
Den Studenten der Elite-Universität erklärte er, dass sie dies schnell genug selbst lernen werden. Wenn diese nach der Beendigung ihres Studiums eine Firma gründen, werden sie merken, dass sie nicht mit anderen konkurrieren können, wenn sie die Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten lassen und die Beschäftigten nur an einem Tag pro Woche ins Büro kommen.
Keine Frage der Laune
Bei Google steht es den Angestellten in vielen Bereichen frei, pro Woche an zwei Tagen von außerhalb des Büros zu arbeiten. Allerdings wird registriert, wie oft Mitarbeiter an ihrem Schreibtisch in den Niederlassungen des Unternehmens erscheinen, was dann in die regelmäßige Leistungsbewertung einfließt.Allerdings hat sich zunehmend auch gezeigt, dass die Möglichkeit zur Arbeit aus dem Homeoffice nicht nur davon abhängt, ob es den Managern gefällt oder nicht. Wenn sich Unternehmen entsprechenden Modellen verweigern, müssen sie im harten Konkurrenzkampf um Fachkräfte auch davon ausgehen, dass viele potenzielle Mitarbeiter lieber bei Konkurrenten arbeiten, die die Homeoffice-Nutzung ermöglichen. Über die tatsächlichen Auswirkungen auf die Produktivität gibt es dabei unterschiedliche Ansichten und noch ungenügend belastbare Daten.
Zusammenfassung
- Google integriert neue KI-Funktionen in Android und Pixel-Smartphones
- Ex-Chef Eric Schmidt sieht Homeoffice als Grund für langsamen Fortschritt
- Schmidt äußerte sich in Stanford über Googles Priorität auf Work-Life-Balance
- Google erlaubt Mitarbeitern, zwei Tage pro Woche remote zu arbeiten
- Anwesenheit im Büro fließt in die Leistungsbewertung der Angestellten ein
- Firmen im Konkurrenzkampf müssen Homeoffice anbieten, um Fachkräfte zu gewinnen
- Unklare Datenlage zur Produktivität bei vermehrter Homeoffice-Nutzung
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