PR-Erfolg der Konkurrenz bei Trump stößt Elon Musk sauer auf
Für Elon Musks Ego dürfte es ein schwerer Schlag gewesen sein, dass die neue US-Regierung ausgerechnet mit einem seiner Konkurrenten den ersten großen wirtschaftlichen Erfolg feierte. Die ersten Angriffe auf OpenAI-Chef Sam Altman ließen nicht lange auf sich warten.
Während Trump das Projekt als entscheidenden Schritt zur Stärkung der US-Wirtschaft und zur Sicherung der globalen KI-Führungsposition lobte, sorgte Elon Musk auf seiner Social-Media-Plattform X für Unruhe. Er erklärte laut CNN, dass die Finanzierung des Projekts nicht gesichert sei: "SoftBank hat deutlich weniger als 10 Milliarden Dollar zur Verfügung. Das habe ich aus verlässlicher Quelle."
Musk, ein enger Vertrauter Trumps und ein wichtiger Geldgeber für dessen Wahlkampf, hätte wohl lieber selbst im Rampenlicht gestanden. Dabei war er erst kürzlich im Weißen Haus, als Trump eine Begnadigung für Ross Ulbricht, den kriminellen Gründer des Darknet-Marktplatzes Silk Road, unterzeichnete. Zudem hatte der rechtsextreme Unternehmer Mitarbeiter seiner Firmen entsandt, um die Freilassung von Personen zu unterstützen, die wegen ihrer Beteiligung an den Ereignissen vom 6. Januar verurteilt wurden.
Ein weiterer Grund für Musks Verärgerung könnte sein laufender Rechtsstreit mit OpenAI und dessen Chef Sam Altman sein. Musk wirft OpenAI vor, von seiner ursprünglichen Non-Profit-Mission abgewichen zu sein, indem es fortschrittliche KI-Technologien nur ausgewählten Kunden vorbehält.
Auch Sam Altman reagierte auf Musk: "Falsch, wie du sicherlich weißt. Komm doch und sieh dir die erste Baustelle an, die bereits in Arbeit ist. Das Projekt ist großartig für das Land - auch wenn es vielleicht nicht optimal für deine Firmen ist", antwortete er auf die Vorwürfe. Eine mit dem Projekt vertraute Quelle wies darauf hin, dass SoftBank über 24,3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln verfügt und bereit ist, zusätzliche Schulden aufzunehmen. Zudem habe OpenAI kürzlich mehr als 10 Milliarden Dollar von Investoren gesichert.
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Ihr habt doch gar kein Geld
Der neue US-Präsident Donald Trump hatte in einer großen Ankündigung eine massive Investition in die KI-Infrastruktur der USA präsentiert: Das KI-Infrastruktur-Projekt mit dem Namen "Stargate" soll zunächst mit 100 Milliarden Dollar starten, mit Plänen, die Summe in den kommenden Jahren auf bis zu 500 Milliarden Dollar zu erhöhen. An dem Vorhaben sind SoftBank, OpenAI, Oracle und weitere Unternehmen beteiligt.Während Trump das Projekt als entscheidenden Schritt zur Stärkung der US-Wirtschaft und zur Sicherung der globalen KI-Führungsposition lobte, sorgte Elon Musk auf seiner Social-Media-Plattform X für Unruhe. Er erklärte laut CNN, dass die Finanzierung des Projekts nicht gesichert sei: "SoftBank hat deutlich weniger als 10 Milliarden Dollar zur Verfügung. Das habe ich aus verlässlicher Quelle."
Musk, ein enger Vertrauter Trumps und ein wichtiger Geldgeber für dessen Wahlkampf, hätte wohl lieber selbst im Rampenlicht gestanden. Dabei war er erst kürzlich im Weißen Haus, als Trump eine Begnadigung für Ross Ulbricht, den kriminellen Gründer des Darknet-Marktplatzes Silk Road, unterzeichnete. Zudem hatte der rechtsextreme Unternehmer Mitarbeiter seiner Firmen entsandt, um die Freilassung von Personen zu unterstützen, die wegen ihrer Beteiligung an den Ereignissen vom 6. Januar verurteilt wurden.
Ein weiterer Grund für Musks Verärgerung könnte sein laufender Rechtsstreit mit OpenAI und dessen Chef Sam Altman sein. Musk wirft OpenAI vor, von seiner ursprünglichen Non-Profit-Mission abgewichen zu sein, indem es fortschrittliche KI-Technologien nur ausgewählten Kunden vorbehält.
Trump-Sprecherin wiegelt ab
Das Weiße Haus wies Musks Behauptungen entschieden zurück. Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte: "Präsident Trump und die beteiligten CEOs stehen hinter diesem Projekt. Es wird Arbeitsplätze schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit der USA stärken, besonders im Vergleich zu Ländern wie China, die in der KI-Forschung weit fortgeschritten sind."Auch Sam Altman reagierte auf Musk: "Falsch, wie du sicherlich weißt. Komm doch und sieh dir die erste Baustelle an, die bereits in Arbeit ist. Das Projekt ist großartig für das Land - auch wenn es vielleicht nicht optimal für deine Firmen ist", antwortete er auf die Vorwürfe. Eine mit dem Projekt vertraute Quelle wies darauf hin, dass SoftBank über 24,3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln verfügt und bereit ist, zusätzliche Schulden aufzunehmen. Zudem habe OpenAI kürzlich mehr als 10 Milliarden Dollar von Investoren gesichert.
Zusammenfassung
- Trump kündigt massives KI-Infrastruktur-Projekt 'Stargate' an
- Elon Musk kritisiert das Projekt und zweifelt die Finanzierung öffentlich an
- Musk ist enger Vertrauter Trumps und wichtiger Wahlkampf-Geldgeber
- Weißes Haus und OpenAI-Chef Sam Altman weisen Musks Kritik zurück
- Musks Verärgerung könnte mit laufendem Rechtsstreit gegen OpenAI zu tun haben
- SoftBank verfügt über 24,3 Milliarden Dollar an liquiden Mitteln
- OpenAI sicherte kürzlich mehr als 10 Milliarden Dollar von Investoren
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Christian Kahle
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