Microsoft rät ab, Windows 11 MSU-Updates manuell zu installieren

Microsoft warnt vor der manuellen Installation von Windows-Updates für bestimmte Versionen. Nutzer von Windows 11 24H2 und Server 2025 sollten bei der Installation von MSU-Updates vorsichtig sein. Eine neue Methode zur Update-Bereitstellung führt zu unerwarteten Problemen.
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Vorsicht bei manuellen Windows-Updates

Die manuelle Installation von Updates für Windows 11 24H2 und Windows Server 2025 kann zu Problemen führen, wie Günter Born in seinem Blog schreibt. Microsoft hat daher nun kürzlich seine Empfehlungen zur Installation von MSU-Updates (Windows Update Standalone Installer) für diese Betriebssystemversionen geändert.

Der Grund dafür liegt in einer neuen Methode zur Bereitstellung von Updates, die Anfang Juli dieses Jahres eingeführt wurde. Die sogenannten "kumulativen Checkpoint-Updates" sollten ursprünglich für schnellere Updates und geringere Download-Größen sorgen. Doch jetzt zeigt sich, dass diese Neuerung unerwartete Schwierigkeiten mit sich bringt.


Fehlermeldung bei manueller Installation

Betroffen sind insbesondere Systeme, auf denen bestimmte Komponenten wie Features on Demand (FoD) oder Language Packs (LP) ohne aktive Internetverbindung installiert wurden. Microsoft weist in einem aktualisierten Support-Artikel darauf hin, dass die manuelle Installation von MSU-Updates in solchen Fällen fehlschlagen kann. Schon im September gab es dieses Problem, was dann aber kurzfristig behoben wurde.

Wie Microsoft aber mitteilt, tritt der Fehler "Operation is not supported" weiterhin auf, wenn Nutzer versuchen, ein Post-Checkpoint-Update durch Doppelklick auf das .msu-Paket zu installieren. Dies betrifft Systeme, die bereits das neueste kumulative Checkpoint-Update sowie ein später veröffentlichtes Update installiert haben.

Microsoft ändert Empfehlungen

Günter Born hat zudem entdeckt, dass Microsoft seine ursprüngliche Anleitung zur manuellen Installation der MSU-Pakete aus dem Support-Artikel entfernt hat. Stattdessen wird jetzt ausschließlich die Verwendung des DISM-Tools (Deployment Image Servicing and Management) zur Installation der kumulativen Checkpoint-Update-Pakete empfohlen.

Hintergrund MSU-Dateien

MSU-Dateien sind ein eigenständiges Update-Dateiformat für Microsoft Windows, das als "Microsoft Update Standalone Installer" bezeichnet wird. Diese Dateien haben die Endung .msu und werden häufig von fortgeschrittenen Nutzern und Systemadministratoren verwendet, um Updates manuell zu installieren.

Auswirkungen auf Nutzer

Für die meisten Heimanwender dürfte das Problem kaum spürbar sein, da sie in der Regel automatische Updates verwenden. Unternehmen und fortgeschrittene Nutzer, die häufig manuelle Updates durchführen, könnten eher Probleme erhalten. Sie müssen indessen zusätzliche Schritte unternehmen, um ihre Systeme auf dem neuesten Stand zu halten.

Wie steht ihr zu dieser Entwicklung? Habt ihr schon Erfahrungen mit den neuen kumulativen Checkpoint-Updates gemacht? Teilt eure Meinungen und Erlebnisse in den Kommentaren!

Windows 11 FAQ - häufige Fragen Anleitungen, Tipps & Tricks im FAQ-Bereich
Zusammenfassung
  • Microsoft warnt vor manueller Installation von Updates für Win 11 24H2
  • Neue Update-Methode 'kumulative Checkpoint-Updates' führt zu Problemen
  • Fehler tritt auf bei Systemen mit offline installierten Komponenten
  • Microsoft empfiehlt stattdessen die Verwendung des DISM-Tools
  • Anleitung zur manuellen Installation wurde aus dem Support-Artikel entfernt
  • IT-Admins müssen ihre Update-Routinen entsprechend anpassen
  • Für Durchschnittsnutzer bleibt automatisches Windows-Update empfohlen

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