Für die Abi-Prüfung: Schüler baut Fusionsreaktor und erreicht Plasma
Die Schule hatte erst Sicherheitsbedenken, kann sich nun aber mit einem einzigartigen Projekt schmücken: Ein 17-jähriger Schüler hat im Rahmen seiner Abiturprüfungen erfolgreich einen kleinen Kernfusionsreaktor entwickelt.
Es war jedoch kein leichtes Unterfangen, seine Lehrer von dem Projekt zu überzeugen. Zu Beginn äußerte das College Bedenken, dass das Vorhaben gefährlich sein könnte. Mencarini erklärte: "Das College war zunächst besorgt, dass dieses Projekt, das ich auch für meine EPQ (Extended Project Qualification) verwendet habe, gefährlich sein könnte. Wir haben jedoch umfassende Risikobewertungen durchgeführt, und die Lehrkräfte haben mich sehr unterstützt." Nach 18 Monaten harter Arbeit konnte Mencarini den kleinen Reaktor schließlich erfolgreich fertigstellen.
Cesare Mencarini und sein Reaktor (Foto: Dukes Educatio)
Das Ziel des Reaktors, so Mencarini, ist es, die Bedingungen zu schaffen, die für die Kernfusion erforderlich sind. Wie alle irdischen Projekte dieser Art besteht das Problem darin, dass man nicht den gleichen Druck erzeugen kann, der im Inneren der Sonne entsteht. Um die Atome dennoch ausreichend zu erhitzen, nutzte Mencarini eine Hochspannung.
Julian Davies, der Schulleiter des Colleges, beschrieb Mencarini als "herausragend" und äußerte die Überzeugung, dass der Schüler in der Zukunft einen bedeutenden Einfluss auf die Energiebranche haben wird. Mencarini will sich nun für ein Ingenieurstudium bewerben, hat jedoch zunächst das Ziel, am Interface and Analysis Centre der Universität Bristol zu arbeiten.
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Schule hatte Sorgen
Cesare Mencarinis Projekt wird als das erste seiner Art verbucht, das jemals in einer schulischen Umgebung gebaut wurde. Der Reaktor, der kürzlich auf dem Cambridge Science Festival vorgestellt wurde, erreichte bereits vor einigen Monaten die Plasmastufe und brachte dem Schüler laut Berichten die Bestnote A* in seinen Abschlussprüfungen ein, wie die Zeitung The Mirror berichtet.Es war jedoch kein leichtes Unterfangen, seine Lehrer von dem Projekt zu überzeugen. Zu Beginn äußerte das College Bedenken, dass das Vorhaben gefährlich sein könnte. Mencarini erklärte: "Das College war zunächst besorgt, dass dieses Projekt, das ich auch für meine EPQ (Extended Project Qualification) verwendet habe, gefährlich sein könnte. Wir haben jedoch umfassende Risikobewertungen durchgeführt, und die Lehrkräfte haben mich sehr unterstützt." Nach 18 Monaten harter Arbeit konnte Mencarini den kleinen Reaktor schließlich erfolgreich fertigstellen.
Cesare Mencarini und sein Reaktor (Foto: Dukes Educatio)
Das Ziel des Reaktors, so Mencarini, ist es, die Bedingungen zu schaffen, die für die Kernfusion erforderlich sind. Wie alle irdischen Projekte dieser Art besteht das Problem darin, dass man nicht den gleichen Druck erzeugen kann, der im Inneren der Sonne entsteht. Um die Atome dennoch ausreichend zu erhitzen, nutzte Mencarini eine Hochspannung.
Direktor ist stolz
Mencarini, der in Italien geboren wurde, demonstrierte das Potenzial seines Reaktors gemeinsam mit Vertretern des Imperial College sowie den Universitäten Bristol und Bangor. Bereits im Juni erzeugte sein Reaktor ein Plasma. "Vor zwei Tagen habe ich Plasma erreicht, was großartig ist, und ich bin unglaublich glücklich darüber", erklärte Mencarini damals.Julian Davies, der Schulleiter des Colleges, beschrieb Mencarini als "herausragend" und äußerte die Überzeugung, dass der Schüler in der Zukunft einen bedeutenden Einfluss auf die Energiebranche haben wird. Mencarini will sich nun für ein Ingenieurstudium bewerben, hat jedoch zunächst das Ziel, am Interface and Analysis Centre der Universität Bristol zu arbeiten.
Zusammenfassung
- 17-jähriger Schüler baut Kernfusionsreaktor für Abitur
- Projekt in schulischer Umgebung einzigartig
- Reaktor erreichte Plasmastufe, Schüler erhielt Note A*
- Anfängliche Sicherheitsbedenken des Colleges überwunden
- Reaktor vorgestellt auf Cambridge Science Festival
- Ziel: Bedingungen für Kernfusion schaffen
- Mencarini plant Karriere in der Energiebranche
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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