Borderlands: Es hagelt Verrisse, Verfilmung des Spiels ist ein "Desaster"
Diese Woche erscheint die lange erwartete und von diversen Verzögerungen geplagte Verfilmung des bekannten Shooters Borderlands und bereits beim Trailer gab es einiges an Zweifeln, ob es gelingt, den durchgeknallten Humor der Vorlage umzusetzen - offenbar nicht.
Es gab dennoch Grund zur Hoffnung: Denn die Macher des Films konnten mit Cate Blanchett (Lilith), Kevin Hart (Roland), Jamie Lee Curtis (Tannis) und Jack Black (Stimme von Claptrap) zahlreiche Stars verpflichten, die Regie übernahm mit Eli Roth jemand, der als Popkultur- und Horror-Spezialist perfekt für den Job schien.
Doch offenbar ist der Film sogar noch schlechter geworden als man befürchten musste: Denn die ersten Reviews, die man bereits im Netz finden kann, sprechen von einer "Desaster" und einem "großen Fehlschlag" (via Eurogamer).
Auch sein Kollege Matthew Simpson geht mit dem Film hart ins Gericht: "Er ist wirklich schlecht. Ich wollte ihn wirklich mögen, aber ein uninspirierter Plot, einige unausgegorene Auftritte und ein seltsamer Ort, an dem er gleichzeitig teuer und billig aussieht, machen ihn zu einem großen Fehlschlag." Immerhin hat er lobende Worte für Jack Black als Claptrap zu bieten. In anderen Kritiken kommt es zumindest zu positiven Meinungen zur Besetzung, das "Beste" was die Filmprofis zu sagen haben, ist, dass Borderlands "nicht schlecht", aber auch "absolut vergessenswert" sei.
Eine Übersicht auf Rotten Tomatoes ist bislang nicht verfügbar, aber es wäre überraschend, wenn die Mainstream-Kritiker lobende Worte für den Film finden. Borderlands startet jedenfalls morgen in den USA und ist ab 22. August hierzulande zu sehen.
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Borderlands: Viel Potenzial wurde offenbar verschenkt
Der Borderlands-Film wurde bereits vor vielen Jahren angekündigt, doch so richtig kam das Projekt nicht in Schwung und das, obwohl die Vorlage eigentlich alles für einen Hit bietet: eine treue Fanbasis, eine originelle Welt, zahlreiche starke Charaktere und jede Menge durchgeknallten Humor. Dennoch gab es von Anfang auch jene, die Zweifel angemeldet haben und meinten, dass es schwierig werden könnte, der Vorlage von Gearbox gerecht zu werden.Es gab dennoch Grund zur Hoffnung: Denn die Macher des Films konnten mit Cate Blanchett (Lilith), Kevin Hart (Roland), Jamie Lee Curtis (Tannis) und Jack Black (Stimme von Claptrap) zahlreiche Stars verpflichten, die Regie übernahm mit Eli Roth jemand, der als Popkultur- und Horror-Spezialist perfekt für den Job schien.
Doch offenbar ist der Film sogar noch schlechter geworden als man befürchten musste: Denn die ersten Reviews, die man bereits im Netz finden kann, sprechen von einer "Desaster" und einem "großen Fehlschlag" (via Eurogamer).
"Katastrophe"
Der für Bitesize Breakdown tätige Filmkritiker Adriano Caporusso schreibt etwa: "Borderlands ist eine Katastrophe. Der Film ist voll von Klischees und tauscht das Chaos und die Fantasie der Spiele gegen einen leblosen, witzlosen und visuell abstoßenden Film mit nervigen Charakteren und einer Besetzung, die kein bisschen Chemie hat."Auch sein Kollege Matthew Simpson geht mit dem Film hart ins Gericht: "Er ist wirklich schlecht. Ich wollte ihn wirklich mögen, aber ein uninspirierter Plot, einige unausgegorene Auftritte und ein seltsamer Ort, an dem er gleichzeitig teuer und billig aussieht, machen ihn zu einem großen Fehlschlag." Immerhin hat er lobende Worte für Jack Black als Claptrap zu bieten. In anderen Kritiken kommt es zumindest zu positiven Meinungen zur Besetzung, das "Beste" was die Filmprofis zu sagen haben, ist, dass Borderlands "nicht schlecht", aber auch "absolut vergessenswert" sei.
Eine Übersicht auf Rotten Tomatoes ist bislang nicht verfügbar, aber es wäre überraschend, wenn die Mainstream-Kritiker lobende Worte für den Film finden. Borderlands startet jedenfalls morgen in den USA und ist ab 22. August hierzulande zu sehen.
Zusammenfassung
- Lange erwartete Borderlands-Verfilmung enttäuscht laut Trailer
- Filmprojekt startete schleppend, trotz starker Vorlage und Fanbasis
- Starbesetzung mit Cate Blanchett und Kevin Hart konnte nicht überzeugen
- Regisseur Eli Roth scheiterte an der Umsetzung des speziellen Humors
- Erste Reviews beschreiben den Film als katastrophal und klischeebeladen
- Kritiker loben einzig Jack Black, der Film selbst wirkt billig und uninspiriert
- Borderlands läuft ab morgen in den USA und ab 22. August in Deutschland
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