"Zumindest Spiele verkauft":
Take-Two redet sich Borderlands schön

Take-Two Interactive und blickt trotz diverser Rückschläge optimistisch in die Zukunft. Dazu gilt auch für die brutal gefloppte Borderlands-Verfilmung. CEO Strauss Zelnick verwies hier auf die positiven Effekte des Streifens und konkret auf die Verkaufszahlen der Spielereihe.
Film, Kino, Kinofilm, Borderlands
Lionsgate

Borderlands-Film: Flop mit positiven Nebeneffekten

Beim Spiele-Publisher Take-Two lief es zuletzt nicht unbedingt perfekt: Das gilt vor allem auch im Hinblick auf die ambitionierten Pläne, Borderlands auf die Kinoleinwände zu bekommen. Diese gelang aber so gar nicht, denn es hagelte Verrisse und auch die Zuschauer blieben aus. Wie Variety berichtet, zeigt sich Zelnick dennoch optimistisch für die Zukunft von Take-Two.


Besonders interessant ist seine Einschätzung zum Borderlands-Film: Der Film, der mit einem Budget von etwa 115 Millionen Dollar (etwa 107 Millionen Euro) produziert wurde, spielte weltweit lediglich 33 Millionen Dollar (etwa 31 Millionen Euro) ein. Dennoch sieht Zelnick positive Aspekte:

Obwohl der Borderlands-Film tatsächlich enttäuschte, war er gut für unsere Katalogverkäufe der Borderlands-Titel.
Strauss Zelnick, CEO von Take-Two Interactive
Diese Aussage zeigt, dass selbst vermeintliche Misserfolge in der Unterhaltungsindustrie unerwartete positive Nebeneffekte haben können. Take-Two profitierte offenbar von einem gesteigerten Interesse an den Borderlands-Spielen, ohne direkt finanziell vom Filmflop betroffen zu sein. Ob das auch nur ansatzweise ausreicht, um die Verluste des Filmes (die aber Take-Two nicht alleine trägt) auszugleichen, ist fraglich.

Für die Zukunft hat Take-Two große Pläne. Das mit Spannung erwartete Grand Theft Auto 6 soll im Herbst 2025 erscheinen, während Borderlands 4 für das Geschäftsjahr 2026 (1. April 2025 bis 31. März 2026) angekündigt wurde. Zelnick versicherte, dass die Veröffentlichungstermine der beiden Blockbuster-Titel nicht kollidieren werden.


Solide Quartalszahlen

Take-Two bleibt im Hinblick auf die wirtschaftliche Lage zuversichtlich. Das Unternehmen übertraf im letzten Quartal mit einem Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar (etwa 1,37 Milliarden Euro) die Erwartungen der Wall Street, die bei 1,43 Milliarden Dollar (etwa 1,33 Milliarden Euro) lagen.

Zusammenfassung
  • Take-Two bleibt trotz Rückschlägen optimistisch für die Zukunft
  • Borderlands-Film floppte, steigerte aber Verkäufe der Spielereihe
  • CEO Zelnick sieht positive Aspekte trotz finanziellen Misserfolgs
  • Grand Theft Auto 6 für Herbst 2025 geplant
  • Borderlands 4 soll im Geschäftsjahr 2026 erscheinen
  • Take-Two übertraf im letzten Quartal die Erwartungen der Wall Street
  • Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar im letzten Quartal erzielt

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